Michael Miersch (Archiv) / 26.08.2007 / 19:07 / 0 / Seite ausdrucken

Tierquälerei auf Bestellung

Warum veröffentliche ich einen (leicht gekürzten) Text der amerikanischen Fur Comission (FCUSA), einer offensichtlich kommerziellen Interessengruppe? Weil der Inhalt ein Hammer ist, selbst wenn nur die Hälfte stimmt. Es handelt sich im Kern um eine Liste von Pseudo-Dokumentar-Videos, die von Zahlreichen Sendern in Nordamerika und Europa ausgestrahlt wurden – und teilweise für sehr viel Empörung (und sehr viel Spenden) sorgten. Alle diese Filme zeigen extreme Grausamkeiten gegen Tiere. Die FCUSA behauptet, dass sie teils gefälscht, teils extrem manipuliert waren. Und dass die Sender sie einfach ausstrahlten, ohne im Geringsten die Aussagekraft der Bilder nachzuprüfen. Ich habe nicht die Möglichkeit, Reporterteams in alle Welt zu schicken und den vielen Einzelfällen genau auf den Grund zu gehen. Doch ich halte es für sehr plausibel, dass die Darstellung der FCUSA größtenteils richtig ist. Erstens, weil es sich um Fälle handelt, die bereits Gegenstand von Gerichtsprozessen waren. Und zweitens weil das Schadensersatzrecht in den USA dermaßen hart ist, dass die FCUSA ruiniert wäre, wenn sie Lügen über Organisationen wie PETA und Co. verbreitet, die viel Geld und exzellente Anwälte haben. Lesen Sie also diese unglaubliche Liste, die auch ein Armutszeugnis für die großen Medien ist. Eigentlich sollte sie ein Anlass für die großen Enthüllungsmagazine im Fernsehen und am Kiosk sein, mal ein paar investigative Reporter loszuschicken – aber dann müssten sie ja enthüllen, was sie Jahrzehnte lang bereitwillig gedruckt und gesendet haben.
Ach ja, noch ein Wort an alle Schlaumeier, die nun „entdecken“, dass in unserer Werbe-Spalte eine Anzeige des Deutschen Pelzinstituts steht. Wir freuen und über diese, wie auch über die anderen Anzeigen, weil sie die Kosten für achgut.de senken (die wir ansonsten privat bezahlen). Alle Anzeigen-Kunden kriegen als Erstes mitgeteilt, dass es keine Möglichkeit gibt, Einfluss auf die Inhalte zu nehmen.

Glauben Sie, was Sie sehen?

Von Teresa Platt, Executive Director, FCUSA, und Simon Ward

Craig Van Note, stellvertretender Vorsitzender der Umweltgruppe Monitor Consortium, eine Vereinigung von mehr als 30 Tierschutzorganisationen (darunter das Animal Protection Institute, das Animal Welfare Institute, das Earth Island Institute, der Fund for Animals, Greenpeace, die Humane Society International und der International Fund for Animal Welfare) mit Sitz in Washington DC, sagte im „National Fisherman Magazine“: „Videoaufnahmen sind ohne Zweifel die schlagkräftigsten Waffen, die wir im Kampf gegen die Feinde der Erde einsetzen können.”

Doch wie jede andere Waffe können auch Videoaufnahmen missbraucht werden. Es gibt Hinweise, dass die Medien mit ihrem permanenten Bedarf an Bildern sich in der Beziehung von „Händler und Abhängigem“ in eine Co-Abhängigkeit begeben haben.

Jeder, der schon einmal die Universal Studios oder Disneyland besucht hat, weiß, dass Filmmaterial manipuliert und bearbeitet werden kann und es sich oft um die Darstellung von Fantasie handelt. Mitunter werden bedauerlicherweise Bilder als reale oder dokumentarische Filme dargestellt und für politische oder finanzielle Zwecke manipuliert. Gestelltes Bildmaterial, dass illegale Handlungen zeigt, kann für politische Ziele verwendet werden oder um eine ganze Branche zu diffamieren. Mitunter ist das, was wir sehen, schlicht Hass-Propaganda.

Ein Filmausschnitt, der die Muskelkrämpfe eines toten, harpunierten Wals zeigt, kann einen uninformierten Zuschauer täuschen, denn er lässt ihn glauben, dass das Tier noch am Leben ist. Dieser Betrachter wird dann alle Walfänger verurteilen. Bilder von Robben, die im hohen Norden geschlachtet wurden, mögen Menschen erschüttern, die mit den Methoden der traditionellen Seehundjagd wenig vertraut sind, denn es wird nicht gezeigt, warum diese Menschen das tun.
Oder ein Film wie „Rocky“, in dem Sylvester Stallone sein Boxtraining in einem Schlachthof absolviert, könnte Menschen in Indien – wo bestimmte Tiere als heilig verehrt werden – zu der Überzeugung bringen, dass die Amerikaner Barbaren sind. Dabei zeigt der Film eigentlich nur Rockys Entschlossenheit und die Tatsache, dass die Amerikaner Rindfleisch essen.

Bilder aus dem Kontext herauszureißen oder sie einfach zu fälschen, kann ein einträgliches Geschäft sein. In der Folge zeigen wir einige Beispiele von Leuten, die das versucht haben -  und dabei erwischt wurden:

1964: Mit Hilfe eines Films, in dem ein Seehund bei lebendigem Leib gehäutet wird, diffamiert der International Fund for Animal Welfare (IFAW) kanadische Robbenfänger. Das Material wird vom TV-Sender CBC ausgestrahlt, löst eine öffentliche Protestwelle und weitere Nachforschungen aus. Der Mann in dem Film, Gus Poirier aus Prince Edward Island, unterzeichnet eine eidesstattliche Erklärung aus der hervorgeht, dass er „von einer Gruppe von Fotografen angeheuert wurde, … um für den Film einen großen Seehund zu häuten. Vor Zeugen beschwöre ich feierlich, dass ich aufgefordert wurde, den besagten Seehund zu quälen und keinen [Knüppel] zu verwenden, sondern die ganze Sache nur mit dem Messer zu erledigen. Normalerweise verwenden wir einen [Knüppel] und töten die Seehunde, bevor wir sie häuten“. Ein bundesstaatlicher ständiger Ausschuss warf CBC vor, „die Richtigkeit des Materials vor dem Senden nicht überprüft zu haben” – doch der Schaden war bereits angerichtet.

Taktische Kampagnen dieser Art waren zum Großteil verantwortlich für die Einführung des Marine Mammal Protection Act (MMPA, Gesetz zum Schutz von Meeressäugern) im Jahr 1972, das auch heute noch in Kraft ist. Zu den Auswirkungen dieses drakonischen und wissenschaftlich nicht zu rechtfertigenden Gesetzes gehört auch die Beendung des Exports von Produkten von Meeressäugern von Kanada in die Vereinigten Staaten und die darauf folgende Zerstörung lokaler Wirtschaftszweige im gesamten maritimen Kanada (siehe auch FCUSA, Pressemappe, Sonderbericht: „Gesetz zum Schutz von Meeressäugern“).

1972: Die Canadian Association for Humane Trapping (Kanadische Vereinigung für humanes Fallenstellen) produziert einen Film mit dem Titel: „They take so long to die“ (Ihr Sterben dauert unendlich lang). Der TV-Sender CBS zeigt wiederholt Szenen von Tieren, die in ungeeigneten Fallen grausame Qualen erleiden. Erst später wird bekannt, dass in Wahrheit Tiere in der Wildnis gefangen und in einem Gehege freigelassen wurden, wo sie mit Fallen gefangen und nach Belieben gefilmt werden konnten. Der Film wurde aus dem Verkehr gezogen, doch die Szenen erschienen in einem anderen Film - „Canada’s Shame“ (Kanadas Schande) - der von der Association for the Protection of Fur-bearing Animals (Vereinigung zum Schutz von Pelztieren) produziert wurde.

Mitte der 1980er Jahre: Greenpeace Australien verbreitet einen Film, in dem zwei Männer vor laufender Kamera Kängurus verstümmeln. Dies ist Teil einer Kampagne, die auf das Verbot von Känguru-Produkten in Europa abzielt. Greenpeace zieht den Film erst zurück, nachdem ein Gericht die Männer des Gesetzesverstoßes für schuldig erklärt und zu dem Schluss kommt, dass die Männer vom Filmteam bezahlt wurden.

1988: Aufnahmen von Delfinen, die im Ladegeschirr eines illegal fischenden panamaischen Schiffs verstümmelt werden, werden vom Earth Island Institute als „ auf tragische Weise repräsentativ“ für die US-Fischfangflotte vorgestellt - trotz des Umstandes, dass die Boote bei jedem Fischfang staatliche Beobachter an Bord haben. Die Aufnahmen führen zu drastischen Regulierungsmaßnahmen. 1992 hat sich die US-Fischfangflotte um die Hälfte reduziert.

1994: Ein von IFAW beauftragtes Filmteam gibt sich als Vertreter einer amerikanischen Jagdzeitschrift aus und bringt einen Mann dazu, Kängurus auf extrem grausame Art zu quälen. Der Film wird von der Tierschutzorganisation Vegetarians International Voice for Animals (Viva!) verwendet, die behauptet, einen „erfahrenen, gewerblichen Mörder, der ohne Zulassung tätig ist“ bei der Arbeit zu zeigen und gewerblich übliche Tötungspraktiken der Branche zu porträtieren. Das Filmteam verlässt Australien, bevor es rechtlich belangt werden kann, doch der Schütze aus dem Film wird vor Gericht gebracht. Im Verlauf des Prozesses wird festgestellt, dass er keine Zulassung als Känguru-Jäger hat, dass er die Industrie nicht mit Kängurus beliefert und dass er keine Erlaubnis hatte, auf dem Gelände, auf dem er gefilmt wurde, zu jagen.(1)

Trotz dieser Feststellungen zeigt Viva! den Film weiter und behauptet, dass er Kängurus zeigt, die „bei lebendigem Leib“ an Einschnitten in ihren Beinen aufgehängt werden. Tatsächlich sind aber die Zuckungen in den Schwänzen und anderen Gliedmaßen der Tiere eindeutig auf Muskelkrämpfe zurückzuführen.(4)

Mitte der 1990er Jahre: 1996 werden Videoaufnahmen einer brutalen Abschlachtung eines Delfins in einer Kampagne verwendet, die darauf abzielt, Spenden zu sammeln und die öffentliche Unterstützung für Embargos gegen die beiden venezolanischen Exportzweige Thunfisch und Öl zu fördern. Als der Film vertrieben wird, erklären verschiedene Gruppen, der Film “beweise”, dass in einem Land, in dem die Tötung von Delfinen gesetzeswidrig sei, jährlich 40.000 Delfine getötet würden. Abgesehen von dem Film gab es dafür keinerlei Beweise.

Als schließlich das ungeschnittene Filmmaterial entdeckt wird, wird klar, dass der Film gestellt war. Das Filmteam hatte sich gegenüber den Fischern als Wissenschaftler der örtlichen Universität ausgegeben und gesagt, dass sie aus Forschungsgründen einen getöteten Delfin bräuchten und dass sie dafür voll und ganz die Verantwortung übernehmen würden. „Verhaltet euch ganz natürlich!“ schreit der Kameramann den Fischern zu. Die Filmemacher selbst brachten das Messer mit, mit dem das Tier auf unmenschliche Weise abgeschlachtet wurde und sie inszenierten die Tat. „Mehr Blut! Lasst es blutiger aussehen!“ brüllt der Kameramann.

Die venezolanische Regierung wirft den Filmemachern arglistige Täuschung vor und bezichtigt sie des Landesverrats (da der Film Teil eines inszenierten Angriffs auf wichtige Exportbereiche des Landes Venezuela war), doch die Filmemacher hatten das Land verlassen. Sie mussten sich gegenüber den Beschuldigungen nie verantworten.

1997 - 2003: People of the Ethical Treatment of Animals (PETA, Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) veröffentlicht bearbeitete Videobänder über eine Anlage in Illinois, auf denen grausame Handlungen an Füchsen dokumentiert sind. Dazu gehörte auch die Tötung durch Stromschlag, eine Methode, die im Staat Illinois nicht zugelassen ist. PeTA äußert den Vorwurf, das Filmmaterial zeige „moderne Pelztierfarmen” in den U.S.A. und beschwert sich über mangelnde Vorschriften.

Nachfolgende Untersuchungen enthüllen, dass es sich bei der fraglichen Anlage nicht um eine Pelztierfarm handelt, sondern um eine Fabrik, in der Duftstoffe hergestellt werden, und deren Hauptgeschäftstätigkeit darin besteht, Duftstoffe für Zoologen und andere Naturwissenschaftler herzustellen, die diese als Lockmittel für Wildtiere einsetzen. Eine Zulassung liegt nicht seitens des Landwirtschaftsministeriums von Illinois liegt nicht vor, sondern seitens des Department of Natural Resources (DNR, Ministerium für natürliche Ressourcen), und eine Sondererlaubnis des DNR als landwirtschaftlicher Betrieb ist auch nicht nötig, da es sich beim Großteil der Tiere, darunter Füchse, Waschbären und Rotwild, um Wildtiere handelt.

Das Amt für Tierschutz in Illinois interessiert sich für den Fall und erlässt Geldbußen und Konventionalstrafen. Doch die Behauptungen der PeTA, dass es sich um eine Pelztierfarm handelt, erweisen sich als unzutreffend. Auch die Behauptung der PeTA, dass in diesem Bereich mangelnde Vorschriften bestehen, erweist sich als falsch. Der Staat Illinois hat nicht nur schnell reagiert (2), sondern auch auf verschiedene amtliche Instrumente verwiesen, welche die strafrechtliche Verfolgung der Missachtung von Gesetzen zum Tierschutz regeln.

2003 hat die PeTA der Pelzindustrie, den Medien und den Behörden von Illinois (die gezwungen waren, den Inhaber ausschließlich anhand der bearbeiteten Videoclips strafrechtlich zu belangen) das gesamte, unveröffentlichte Filmmaterial mit Ton immer noch nicht ausgehändigt. Mittlerweile hat PeTA den Film überall auf der Welt veröffentlicht, wobei Tatsachen verdreht wurden und das Material missbraucht wurde, um verantwortungsbewusste Pelztierfarmer zu verleumden. Gleichzeitig flossen hohe Geldspenden in die Kassen der Organisation.

1998: US-Fernsehsender strahlen von der privaten Nachrichtenagentur SweepsFeed produziertes Filmmaterial über misshandelte Hunde und Katzen aus. Das Bildmaterial stamme aus China und entlarve die Quelle der Pelze, die falsch markiert und in die Vereinigten Staaten exportiert wurden, so der Vorwurf der Humane Society of the United States. Am 16. Januar 2000 berichtet das Enthüllungsmagazin „UnderCurrents“ der Canadian Broadcasting Corp., dass leitende Mitarbeiter von SweepsFeed sich nicht für den Ursprung oder die Richtigkeit dieses Videos verbürgen. Es sei ihnen von einer Tierschutzorganisation zugespielt worden und SweepsFeed hatte seine Glaubwürdigkeit nicht überprüft. Dazu erklärt ein Sprecher von SweepsFeed: „Wie können wir wissen, dass das Video keine Fälschung ist? Wir wissen es nicht, denn wir haben es nicht selbst gedreht. Es ist eine seltene Ausnahme, [dass wir unsere eigenen Sendungen nicht selbst produzieren].“ (Siehe FCUSA Pressemappe Sonderbericht: HSUS Furry Trade-Barrier Campaign)

1998 - 2002: In einem von der kanadischen Regierung gegen Jason Penney und andere neufundländische Robbenfänger geführten Prozess, bei dem über mutmaßliche grausame Handlungen verhandelt wurde, lehnte das Gericht es ab, ein von IFAW produziertes blutrünstiges Videoband als Beweismaterial anzuerkennen. Das 23 Minuten lange Filmmaterial enthielt nicht weniger als 77 Filmschnitte, die annehmen ließen, dass Änderungen vorgenommen wurden, wie der Richter erklärte, der zudem den Kameramann als einen „raffinierten Trickbetrüger“ bezeichnete (siehe „Gericht bezeichnet IFAW „Beweis-Video“ als unzulässig“ FCUSA Pressemeldung, 21. April 1999). Der Staat geht in Berufung und Penney wird schließlich vom Obersten Gerichtshof von Neufundland verurteilt. Doch das Berufungsgericht kippt das Urteil, nachdem man realisiert, dass der erstinstanzliche Richter das Video als Beweismaterial zugelassen hat, ohne die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu hinterfragen.

In seiner Entscheidung schreibt der Gerichtshof: „Der Beleg, dass das Video nicht verändert oder gefälscht wurde, ist Voraussetzung dafür, dass es als Beweis zugelassen werden kann. Die gegenwärtige Technologie bietet einer sachkundigen Person die Möglichkeit, visuelles Beweismaterial ohne Schwierigkeiten zu verändern. In diesem Fall war das Video über einen längeren Zeitraum im Besitz einer Firma, die Videos bearbeitet.“(3)

1999: Mitglieder der Organisation New South Wales Animal Liberation brechen in ein zugelassenes Fuchskusu-Schlachthaus (Pelz-Handelsname: Opossum)  in Tasmanien ein und installieren versteckt Faseroptik-Kameras. Die daraus hervorgehenden Videos zeigen Fuchskusus, die mit einem Bolzenschussapparat betäubt und dann ausgeblutet wurden. Das Filmmaterial wurde von einem nationalen Nachrichtensender gezeigt; der Kommentar verwies darauf, dass es sich hier um extreme Grausamkeit handele. Diese Behauptungen beziehen sich auf Zuckungen, die nach dem Beginn des Ausblutens zu sehen sind. Laut Aussage der Aktivisten sei dies ein Beweis dafür, dass die Tiere noch am Leben seien. Tatsächlich handelt es sich jedoch lediglich um Muskelkrämpfe. Das Filmmaterial wird in der Folge vom tasmanischen Animal Welfare Advisory Committee (AWAC, Beratungsausschuss des Tierschutzverbandes) überprüft, einer nichtstaatlichen Organisation, die von Vertretern der Tierärzte der Regierung, den Hochschulen und Privatpraxen und Tierschutzorganisationen gegründet wurde. Der AWAC kommt zu dem Ergebnis, dass hier keinerlei Beweise für eine Verletzung des umfassenden Tierschutzgesetzes vorliegt, da es sich bei dem im Video gezeigten Vorgang um eine gewöhnliche gut ausgeführte Schlachtung handele und dass die Bediensteten in allen Verfahrensschritten „äußerst sorgfältig” vorzugehen scheinen.(4)

1999: Im Verlauf einer Aktion, die darauf abzielte, dass Pelzprodukte dahingehend gekennzeichnet werden, wie die betroffenen Tiere möglicherweise getötet wurden, werden in hinterlistiger Absicht Dutzende Stunden von Interviews mit Pelz- und Einzelhändlern in Beverly Hills geführt. Bei der Veröffentlichung wurden die Antworten jedoch zusammenhangslos zusammengeschnitten. Ausschnitte von Gesprächen über das Aufziehen von Nutztieren wurden gegen Bemerkungen über das Fallenstellen ausgetauscht. Korrekte und informative Antworten wurden aus den Bändern herausgeschnitten, und stattdessen wurden falsche Aussagen eingefügt. Luke Montgomery, einer der Initiatoren der Kampagne, erklärt im National Public Radio, dass Kürschner für weitere Informationen immer wieder auf die Vereinigung der Pelzhändler verwiesen hätten. Nicht einer dieser Verweise wurde in die Endversion des Videobandes aufgenommen.(5)

Szenen von Pelztierfängen, die im Film gezeigt werden, enthüllen überraschende Widersprüche, die ausschließlich professionelle Fallensteller bemerken, als sie das Material sichten.

Noch dazu wurde Filmmaterial eines Mannes hinzugefügt, der versucht, auf vorschriftswidrige Weise Nerze zu töten, und sie achtlos in einen Eimer wirft. Dies verwunderte die Pelztierfarmer, die sich das Band ansahen - nicht nur, weil es sich um eine ungewöhnliche Tötungsmethode handelte, sondern auch weil Tiere mit einem so wertvollen Fell grundsätzlich sehr sorgfältig behandelt werden. Wenn sie übereinander liegen, geschweige denn alle zusammen in einen Eimer geworfen werden, verursacht die Körperwärme „Fellbrand“. Es passiert dabei mit Fell dasselbe wie mit menschlichem Haar, wenn es mit einem zu heißen Haartrockner und einer Bürste bearbeitet wird, die Spitzen der Haare rollen sich zusammen, als ob sie von einer Flamme versengt werden. (Siehe FCUSA Pressemappe, Sonderbericht: „Beverly Hills Labelling Initiative“ (Kennzeichnungsinitiative von Beverly Hills, besonders „Don’t label Beverly Hills“ (Brandmarkt nicht Beverly Hills), FCUSA Pressemeldung 17. April 1999.)

2000: Ein britisches Gericht weist die von Mark Glover, Vertreter der Tierschutzorganisation Respect for Animals, privat initiierte Strafverfolgung eines Pelztierfarmers zurück. Der Hauptbeweis, auf den sich die Strafverfolgung stützt, ist Videomaterial, das vermeintlich notdürftige Tierunterbringung und andere schlechte Lebensbedingungen von Tieren zeigt. Der Richter stuft die Beweise als „selektiv” ein und gibt an, sie seien von Menschen erbracht, die ein Interesse daran hätten, die Pelztierzucht zu unterbinden, und weist sie zurück.
Im Jahr 1992 entschied eine Gruppe von Geschworenen einstimmig, dass Glover eine andere Pelztierzucht mit grundlosen Anschuldigungen, die unwahr und unfair waren, diffamiert hatte.
Er und seine Mitstreiter wurden zu einer Schadensersatzzahlung von 40.000 Pfund Sterling verurteilt (siehe „Judge says animal rights campaigner produced „selective“ evidence against farmer“ (Laut Richter legt Tierrechtler “selektives” Beweismaterialien gegen einen Pelztierzüchter vor), Pressemeldung der British Fur Trade Association (Britische Vereinigung der Pelzhändler), 3. November 2000).

2000: Das amerikanische TV-Magazin NBC Dateline zeigt ein Video, das ihm von der US-amerikanischen Tierschutzorganisation Humane Society (HSUS) übergeben wurde und Teil einer Boykottkampagne der Tierschutzorganisation gegen die Verarbeitung der Pelze von Lämmern der Karakulschafe (Breitschwanz) in Bekleidung war. Das in Usbekistan gedrehte Video behauptet, dass das russische Karakul von ungeborenen Lämmern gewonnen wird, die aus trächtigen Mutterschafen, die zu diesem Zweck getötet werden, herausgeschnitten werden. Bereits der gesunde Menschenverstand sagt aber, dass ein Schäfer, der trächtige Mutterschafe tötet, um an die Haut der Lämmer zu gelangen, sein Geschäft schnell herunterwirtschaftet. Beeidigte Erklärungen aus den produzierenden Regionen bezeugen, dass diese Methoden nicht angewandt werden und die Vorwürfe der HSUS ungerechtfertigt sind. Darunter befindet sich auch eine eindeutige schriftliche Beurteilung mit Bezug auf die Authentizität des Videos der usbekischen Karakul Company, die feststellt: „Nach einer gründlichen Überprüfung der Angelegenheit können wir bestätigen, dass die Szenen der Tötung auf dem Videoband gestellt waren. Die Sequenz wurde auf Anfrage von Vertretern der HSUS aufgenommen und folgte einem von der Organisation vorgeschlagenen Szenario. Die Arbeiter (Hasan, Zakir, Mutfullo, Fachretdin) wurden persönlich von den Vertretern der HSUS aufgefordert, ein Schaf zu holen, ihm den Kopf abzuschneiden und das ungeborene Lamm aus dem Körper herauszunehmen.“ (siehe auch „Animal rights group attacks remote sheep herders“ (Tierschutzorganisation attackiert Schäfer), Fur Information Council der USA, Pressemeldung vom 12. Dezember 2000.)

2001: Jesse Power, ein veganer Student der Hochschule für Kunst und Design in Ontario, engagiert zwei andere junge Männer, um die brutale Quälerei und Tötung einer Hauskatze zu filmen. Zu den auf Video aufgezeichneten Taten gehörten auch das Aufhängen der Katze an einer Schlinge, das Aufschlitzen der Kehle, das gleichzeitige Beifügen von Stichwunden und schließlich das Aufschlitzen der Brust. Vor Gericht erklärte Powers Anwalt, dass das Projekt als ein “künstlerischer Protest” gegen das Essen von Fleisch gedacht war.

2005: In dieser Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, doch die Beweise sind höchst verdächtig. Anfang des Jahres 2005 wird von der Tierrechtsorganisation Swiss Animal Protection Organization Filmmaterial gezeigt, dass vorgeblich die Pelzproduktion in China zeigt. Im Frühling desselben Jahres wird das Filmmaterial mit einigen zusätzlichen Szenen, die nachträglich eingefügt wurden, von nordamerikanischen Tierschutzorganisationen verbreitet.

Das stark überarbeitete, in den USA verbreitete Video zeigt unter anderem Filmmaterial über eine Fuchsfarm, auf der ein aufgeregt bellender Hund zu hören ist. Eine Einstellung zeigt einen völlig aufgeregten Fuchs (möglicherweise wurde ihm Fressen angeboten), der von ruhigen Füchsen umzingelt wird. Andere Sequenzen von einer Nerzzucht zeigen gestörtes Verhalten, das möglicherweise auf ungewöhnliche Aktivitäten auf dem Gelände außerhalb der Reichweite der Kamera zurückzuführen ist.

Das Video beinhaltet auch Clips über Füchse und Marderhunde (Tanukis) - beide Tiere werden auch in der Wildnis gefangen - auf einem Marktplatz. Ein Mann, der eine einer Metzgerschürze zu tragen scheint, tötet zielsicher einen Marderhund. Ein anderer Mann, der Straßenkleidung trägt (schwarze Lederjacke, schwarze Bundfaltenhosen), häutet einen Marderhund, der auf der Ladefläche eines Lastwagens (das Nummernschild ist abmontiert) festgemacht ist, auf brutale Weise bei lebendigem Leib. Das Tier versucht, den Mann zu beißen und kämpft um sein Leben, damit macht es die Sache für den Mann extrem schwierig.

Die Kamera zeigt in Nahaufnahme ein gehäutetes, sich noch bewegenden Tier auf einem Haufen von Tierkadavern. Das zuckende Tier ist mit Blut bedeckt, dies verweist darauf, dass sein Herz während der Tötung noch schlug. Die darunter liegenden Tiere aber sind sauber – dies ist der Fall, wenn sie erst nach ihrer Tötung gehäutet werden. Dies ist selbstverständlich die übliche und zudem EINZIG akzeptable Vorgehensweise, legt man einen menschenwürdigen Maßstab zugrunde.

Eine andere Szene zeigt einen Mann mit zerschlissenen Schuhen, der einem Fuchs mit einem Messer auf den Schädel schlägt, ihn damit zeitweise betäubt, jedoch nicht tötet. Dann müht er sich damit ab, das offensichtlich noch lebende, sich windende Tier zu häuten, wobei er zwischendurch immer wieder mit dem Messer auf es einschlägt. Das Tier bewegt sich so heftig, dass es unmöglich ist, die grausame Arbeit zu vollenden. Dann zeigt die Kamera die Schuhe des Mannes auf dem Tierkopf.

Es ist unsinnig anzunehmen, dass es eine gängige Praxis sei, Tiere bei lebendigem Leib zu häuten, denn selbst dieser Film über unmenschliches Verhalten beweist, dass das schwierig und gefährlich ist. Außerdem führt der Pulsschlag eines lebendigen Tiers zu einem erheblichen Blutfluss, der den Pelz beschädigt. Aus diesem Grund ist es höchst wahrscheinlich, dass die Szenen gestellt waren.

Die europäische Pelzbranche forderte die Aushändigung des originalen, unveröffentlichten Filmmaterials von der Schweizer Tierschutzgruppe und wurde abgewiesen. Die chinesische Pelzkommission und der Verband der Lederindustrie in China zweifelten die Authentizität des Materials an: „Bilder, auf denen Tiere bei lebendigem Leib gehäutet werden, sind ganz offensichtlich fingiert. Wer über gesunden Menschenverstand verfügt, würde diese Foltermethode nicht anwenden, um Pelze zu gewinnen.“ Die Regierung von Suning County in der Provinz Hebei gab ebenfalls eine Erklärung heraus, in der Richtlinien zum Schutz der Tiere auf ihren Farmen aufgeführt wurden. Die mutmaßliche Vorgehensweise, ein lebendiges Tier zu häuten, wurde als „unvorstellbar“ bezeichnet, die Swiss Animal Protection Organization wurde aufgefordert, „wahrheitsgemäß zu berichten“.

Die Medien und die Öffentlichkeit sollten derartigem Filmmaterial äußerst misstrauisch begegnen und die Pelzbranche dabei unterstützen, die wahre Geschichte hinter dieser Produktion ans Licht zu bringen. (siehe „Media wary of latest shock video“ (Die Medien reagieren skeptisch auf das neuste Schock-Video), Kommentar von FCUSA, 25. Mai 2005.)

2005: Die Tierrechtler-Gruppe Mercy for Animals gibt Videos heraus und zeigt auf ihrer Website Fotos von toten und verletzten Hühnern. Sie behauptet, dass diese Aufnahmen im vorigen November bei der Eierfarm Ohio Fresh Eggs, der ehemaligen Buckeye Egg Farm, in Croton im Staat Ohio entstanden sind. Die in der Stadt Columbus ansässige Organisation gibt vor, dass die Hühner auf der Farm an blutigen und offenen Wunden litten, keinen Bewegungsfreiraum und keinen Zugang zu Wasser hätten, sich in den Drähten ihrer Käfige verfangen würden, mit Fäkalien bedeckt und zusammen mit verfaulenden Kadavern in Käfigen untergebracht gewesen wären. Doch ein Sprecher der Farm sagte, dass die Bilder nicht bei Ohio Fresh Eggs gemacht worden seien. „Wir haben keine Ahnung, wann und wo diese Bilder aufgenommen wurden,“ erklärt Sprecher Harry Palmer. „Es gibt keinen Beweis dafür, dass sie auf einer unserer Anlagen gemacht wurden. Bei den Käfigen handelt es sich nicht um unsere Gehege. Unsere Vögel sehen ganz anders aus. Wir bestreiten, dass es sich hier um unsere Tiere handelt.“(6)

Die Medien werden oft von Aktivisten angesprochen, die behaupten, sie hätten verdeckt recherchiert und ihr Leben riskiert, um Aufsehen erregendes Videomaterial von mutmaßlicher Tierquälerei zu erstellen. Typischerweise gelingt es diesen Aktivisten jedoch nicht, zentrale Informationen zur Verfügung zu stellen, die zuverlässig dokumentieren, was wo und wann geschehen ist und wer genau daran beteiligt war. In vielen Fällen können sie diese Informationen aus dem einfachen Grund nicht liefern, weil sie die Misshandlung inszeniert haben.

FCUSA bat drei der größten Fernsehgesellschaften in den Vereinigten Staaten, zu erklären, welche Prinzipien sie bei der Verwendung von Filmmaterial über leidende Tiere aus Fremdquellen zugrunde legen. Verlangen sie, dass die Quelle ungeschnittenes Filmmaterial mit unbearbeiteten Geräuschen vorlegt, oder nehmen sie auch bearbeitete Clips an? Verlangen sie, wenn in dem Film Personen zu sehen sind, eine Identifizierung der Personen, sei es nur für die eigenen Unterlagen? Und verlangen sie, dass die Quelle angibt, wann und wo der Film entstanden ist?

Nicht eine Gesellschaft konnte eine zufrieden stellende Antwort geben. Sie waren sogar ausgesprochen abweisend und mithin wenig hilfsbereit. Sie können einer spektakulären Geschichte einfach nicht widerstehen; deshalb stellen sie sich auf die Seite der Aktivisten und hoffen, dass sie nicht vor Gericht landen. Ist dies aber der Fall, ist der Schaden bereits angerichtet, noch ehe es zur Verhandlung kommt, und diejenigen, die den Film zu verantworten haben, sind längst verschwunden.

Bis etwas unternommen wird, wird dieses Angebot-und-Nachfrage-Szenario sicher immer üblicher werden. Die Medienbranche steht mehr denn je unter Konkurrenzdruck, und heutzutage hat jeder Aktivist die Möglichkeit, eine billige Videokamera zu kaufen und ganz nach Wunsch ein frei erfundenes Horrorszenario nachzustellen.

Die einzige Möglichkeit für die Medien, die Öffentlichkeit vor skrupellosen Herstellern zu schützen, die Tierquälerei inszenieren, besteht darin sicherzustellen, dass sie nicht selbst hinters Licht geführt werden. Aus diesem Grund müssen sie:

- das vollständige, ungeschnittene Filmmaterial einschließlich Tonspur einfordern. Sich darüber im Klaren sein, dass eine Person oder eine Gruppe, die ein Video anbietet, einer solchen Forderung aber nicht nachkommen will, wahrscheinlich etwas zu verbergen hat.

- darauf bestehen, dass alle Menschen in dem Film namentlich identifiziert werden.

- im Fall von Bildmaterial, das illegale Handlungen zeigt, eidesstattliche Erklärungen vom Filmemacher und dem Team einfordert, die besagen, wann, wo und unter welchen Umständen die illegale Handlung ausgeführt wurde.

Gesetzeswidrigkeiten aufzudecken gehört zu der Aufgabe der Medien. Doch die Medien müssen auf Basis von Fakten recherchieren, nicht auf Basis von inszenierten Alpträumen. Fernsehsender oder Zeitungen, die Bilder von Grausamkeiten veröffentlichen, ohne sicherzustellen, dass diese authentisch sind, müssen die Verantwortung dafür übernehmen, die Öffentlichkeit irre geleitet zu haben, wenn sich herausstellt, dass es sich um manipuliertes Material handelt. Sie sind nicht weniger schuldig als diejenigen, die die Bilder überhaupt erst gefälscht haben.


ANMERKUNGEN:

(1) Forschungsergebnisse des National Parks and Wildlife Service, 1997.

(2) Nachfolgend lesen Sie die Antwort des Landwirtschaftsministeriums von Illinois auf einen Brief vom 10. Dezember 1997 von Mary Beth Sweetland, PeTA:

Landwirtschaftsministerium Illinois, Amt für Tierschutz
P.O. Box 19281, Springfield, IL 62794-9281
217-782-6657, 217-524-6858, 217-524-7702/fax

16. Dezember 1997

Frau Mary Beth Sweetland
Director, Research, Investigation & Rescue Dept.
PETA, 501 Front Street, Norfolk, VA 23510

Sehr geehrte Frau Sweetland,

mit diesem Brief antworten wir auf Ihr Schreiben, in dem Sie das Thema akzeptable Tötungsmethoden bei Tieren im Staat Illinois aufgreifen.

Dieses Ministerium wendet den Illinois Humane Care for Animals Act (Tierschutzgesetz des Bundesstaates Illinois) an, von dem eine Kopie beigefügt ist. Alle von diesem Ministerium ausgegebenen Rechtsvorschriften besinnen sich darauf, dass jegliche vorgenommene Tötung in Einklang stehen soll mit dem aktuellsten Bericht der AVMA zur Tötung, dessen letzte Auflage aus dem Jahr 1993 stammt.

Die Tierarten, auf die Sie sich in Ihrem Schreiben beziehen, unterliegen dem Regelwerk des Ministeriums für natürliche Ressourcen sowie dem Wildtiergesetz dieses Staates. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass das Landwirtschaftsministerium keine gesetzlich festgelegte Befugnis besitzt, Personen, die sich an derartigen Aktivitäten beteiligen, zu überprüfen. Wir reagieren je nach Art des Falls, wenn wir eine Anzeige über einen Verstoß gegen den Illinois Humane Care for Animals Act erhalten.

Der besondere Fall, der der vorrangige Grund für Ihren Brief war, wurde untersucht; es wurde Beschwerde eingereicht und weiter auf das Betreiben des Ministeriums für natürliche Ressourcen von Illinois aufgrund festgestellter Verletzungen des Wildtiergesetzes hin durch die Gerichte des Staates von Illinois strafrechtlich verfolgt. Der Methode der Tötung wurde unverzüglich Einhalt geboten und es wurde angeordnet, dass jegliche zukünftige Tötung für Tiere in Einklang mit dem vorgenannten AVMA Bericht zu erfolgen hat. Es wurde weiterhin angeordnet, dass das Ministerium die Erlaubnis hat, sich jederzeit zu allen Bereichen des Grundstücks des Angeklagten Zutritt zu verschaffen, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen. Bei den gegenwärtigen bewerteten Methoden der Tötung handelte es sich um Vergasungen, die durch CO und CO2 erfolgten, die von einem Tank in eine Kammer geleitet wurden. Wir haben auch mit dem Tierarzt des Beschuldigten gesprochen, der einverstanden war, diese Art von Leistungen in der annehmbaren vorgeschriebenen Weise durchzuführen.

Ich gehe davon aus, dass dies Ihre Anfrage zufrieden stellend beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

BUREAU OF ANIMAL WELFARE

Unterschrift

David R. Bromwell, D.V.M.
Chefveterinär

(3) Court clears Newfoundland sealer; Ruling questions use of videotapes as evidence (Gericht entscheidet über neufundländischen Robbenfänger; Die Entscheidung hinterfragt die Verwendung von Videobändern als Beweisstücke), Canadian Press, 12. März 2002.

(4) Quelle: Kangaroo Industries Association Australiens.

(5) Interview im National Public Radio, 89.3 KPPC-FM, 11. Februar 1999, Stadtgespräch mit Moderatorin Linda Gerard. Gäste: Luke Montgomery, Initiator von Beverly Hills Consumers for Informed Choices; Keith Kaplan, Sprecher der Pelzhändler von Beverly Hills und Teresa Platt, Fur Commission USA, die die Interessen von US-amerikanischen Nerz- und Fuchspelzzüchtern vertritt. Montgomery stellte in der Sendung fest: „Und die Verkäufer verwiesen für eine weitere Befragung wiederholt auf den FICA, Fur Information Council of
America.“ Keine dieser Aussagen wurde in dem veröffentlichten Videoband zur Kampagne gezeigt. [Montgomery, ein ehemaliger Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Last Chance for Animals (Letzte Chance für Tiere), bewarb sich unter dem Namen Luke Sissyfag für das Amt des Bürgermeisters von Washington DC.]

(6) Ohio Fresh Eggs denies abuse of hens (Ohio Fresh Eggs streitet unsachgemäße Haltung von Hühnern ab), von Kent Mallett, The Advocate (Newark, OH), 2. März 2005.

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Siehe auch:

Animal Rights Foundation of Florida being sued by one of its victims (Die Tierschutzorganisation Animal Rights Foundation of Florida wird von einem Opfer verklagt), von Brian Carnell, Animalrights.net, 10. März 2003.

Credibility of „Chinese dog fur“ story questioned; Government Regulator cautions media about misleading „Animal Rights“ videos (Glaubwürdigkeit des Berichts über „chinesische Hundepelze“ in Frage gestellt“; „Staatliche Regulierer warnen die Medien vor irreführenden „Tierschutz-Videos“, Fur Council of Canada, Pressemeldung, 10. Juni 2000.

CBC-TV Exposé Cashs Doubt on „Dog Fur“ Story (CBC-TV Exposé äußerst Zweifel am Bericht über „Hundepelze“), 16. Januar 2000, Recherche der Canadian Broadcasting Corp. über schockierende, nicht nachgewiesene Videoaufnahmen. Verbindung zur National Animal Interest Alliance.

Ein offener Brief des Präsidenten der Filmgesellschaft International Quorum of Film & Video Producers aus dem Jahr 1994, der die Manipulation und Tatsachenverfälschung durch Anti-Pelz-Kampagnen in Filmmaterial verurteilt.

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Teresa Platt, Executive Director der US-amerikanischen Fur Commission vertritt 600 Nerz- und Fuchspelzzüchter-Familien und ist Mitglied der National Animal Interest Alliance und der Alliance for America. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Teresa Platt, Executive Director, Fur Commission USA, PMB 506, 826 Orange Avenue, Coronado, CA 92118-2698 USA, (619) 575-0139, (619) 575-5578/fax, furfarmers@aol.com, http://www.furcommission.com

Simon Ward ist Communications Director der US-amerikanischen Fur Commission und Herausgeber von “Man In Nature”.

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