Markus Vahlefeld

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Brite geboren, ging in Hamburg zur Schule und machte sein Abitur in Washington, D.C. Nach dem Philosophiestudium in Berlin gründete er eine Privatschule, der er 7 Jahre als Geschäftsführer vorstand. Weitere 7 Jahre verbrachte er mit Drehbuchschreiben und Filmemachen, bevor er 2007 seine Leidenschaft für gutes Trinken zum Beruf machte. Seitdem berät er einige der besten Weingüter Deutschlands und schreibt unregelmäßig als Blogger über Wein und Winzer. Reisen zu israelischen Weingütern sensibilisierten ihn für den Umgang der Deutschen mit Israel. „Der ewige Antisemit“ von Henryk M. Broder war dann so etwas wie ein politisches Erweckungserlebnis. Seitdem oszilliert sein Blick auf die Deutschen zwischen Faszination und Unbehagen. Dieses Wechselbad der Gefühle ist das Grundrauschen hinter seinen Texten. Markus Vahlefeld lebt in Köln und hat sein Büro in einem kleinen Weindorf im Rheinhessischen. Er betreibt den Blog Der grüne Wahn.

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Markus Vahlefeld / 28.09.2016 / 06:08 / 4

Des Teufels Küche (2): Ode an den Oberkellner

Trotz seiner Tätigkeit des Abräumens wirkte er zu keinem Zeitpunkt vom Gespräch abgelenkt oder auch nur im entferntesten gestresst. Jeder Griff saß, jede Bewegung war geschmeidig und jedes Wort wirkte verbindlich. Ein guter Oberkellner ist in dem überschaubaren Raum seines Wirkens überall gleichzeitig anwesend. Seine Wahrnehmung ist nicht nur vertikal aus der Ebene, sondern er schaut im Gesamtblick von oben auf den Raum, die Tische, die Gäste - und ahnt mit wohlgeleitetem Instinkt, wo seine Anwesenheit gefragt ist. / mehr

Markus Vahlefeld / 21.09.2016 / 06:10 / 4

Des Teufels Küche (1): Die Feinde des offenen Genusses

Erst wenn man sich nichts mehr gönnt, muss man sich auch vor nichts mehr fürchten. Religiöse Askese kommt heute im Kleid restloser Aufgeklärtheit. Genuss aber weist die Verlockungen und Versprechungen des Seelen- und Körperheils von sich. Er ist die schönste Form der Notwehr gegen alle Institutionen, die meinen, es besser für einen zu wissen als man selbst. Dafür lohnt sich zu kämpfen. Jetzt jede Woche auf Achgut.com/ mehr

Markus Vahlefeld / 08.09.2016 / 06:15 / 16

Der Concorde-Effekt - Schluss ist erst, wenn es gekracht hat

Wenn man viel Geld und Mühe in eine Sache gesteckt hat, fällt es besonders schwer sie aufzugeben. Deshalb wird weitergewurstelt, obwohl keinerlei Aussicht auf Erfolg mehr besteht. In der Wirtschaft nennt man das Phänomen „sunk-cost-fallacy“ in der Politik „Concorde-Effekt“. Und damit sind wir bei der aktuellen Lage und Angela Merkels Zuwanderungs-Politik./ mehr

Markus Vahlefeld / 12.08.2016 / 06:28 / 17

Wenn Aberglaube wehrlos macht

Wer glaubt, das Verschwinden ganzer Kulturen und Völker könne sich nicht mehr ereignen, ist geschichtsblind. Man nehme als Beispiel die Hochkultur der Inkas, die von einer Mini-Armee von Glücksrittern und Kriminellen unter der Führung von Fernando Pizarro besiegt wurde. Staatliche Organisation, Militär und Reichtum der Inkas waren eigentlich überlegen - und dennoch gingen sie wehrlos in den Untergang./ mehr

Markus Vahlefeld / 29.07.2016 / 06:00 / 14

Islam - der Ego-Shooter unter den Religionen

Jeder Amokläufer spielt Ego-Shooter. Genauso richtig ist aber auch: nicht jeder, der Ego-Shooter spielt, wird Amokläufer. Daraus folgt: Wer ein Verbot gefährlicher Videospiele fordert, müsste auch ein Verbot des Islam fordern. Denn der Islam ist der Ego-Shooter unter den Religionen./ mehr

Markus Vahlefeld / 20.07.2016 / 15:00 / 6

Bitte gehen Sie weiter, die Motive sind weiterhin unklar

Der Schutz vor voreiligen Schlüssen scheint eine der Hauptaufgaben des Journalismus geworden zu sein. Überall Sprach- und Denkbarrieren, um ja das große Projekt der Kanzlerin nicht zu gefährden. Jetzt so zu tun, als wären die Morde der letzten Tage und Wochen tragische Zufälle und individuelle Verfehlungen, ist leider billig und für jeden denkenden Menschen eine intellektuelle Beleidigung./ mehr

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