Markus Vahlefeld

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Brite geboren, ging in Hamburg zur Schule und machte sein Abitur in Washington, D.C. Nach dem Philosophiestudium in Berlin gründete er eine Privatschule, der er 7 Jahre als Geschäftsführer vorstand. Weitere 7 Jahre verbrachte er mit Drehbuchschreiben und Filmemachen, bevor er 2007 seine Leidenschaft für gutes Trinken zum Beruf machte. Seitdem berät er einige der besten Weingüter Deutschlands und schreibt unregelmäßig als Blogger über Wein und Winzer. Reisen zu israelischen Weingütern sensibilisierten ihn für den Umgang der Deutschen mit Israel. „Der ewige Antisemit“ von Henryk M. Broder war dann so etwas wie ein politisches Erweckungserlebnis. Seitdem oszilliert sein Blick auf die Deutschen zwischen Faszination und Unbehagen. Dieses Wechselbad der Gefühle ist das Grundrauschen hinter seinen Texten. Markus Vahlefeld lebt in Köln und hat sein Büro in einem kleinen Weindorf im Rheinhessischen. Er betreibt den Blog Der grüne Wahn.

Archiv:
Markus Vahlefeld / 20.10.2016 / 16:00 / 1

Des Teufels Küche (5): Leben wie Gott in China

Denkt man an Frankreich, denkt man an Genuss und savoir vivre. Die französischen Weine sind aber längst einer internationalen Konkurrenz ausgesetzt, die ihnen in der Qualität in nichts nachsteht. Erst revolutionierten die Kalifornier den Markt, jetzt kommen die Chinesen. China wird in Kürze der größte Weinproduzent der Welt werden und Weine produzieren, die sich mit den Besten messen können./ mehr

Markus Vahlefeld / 12.10.2016 / 12:45 / 0

Des Teufels Küche (4): Von Blutsauce und lila Kühen

Entfremdung ist einer der Grundpfeiler jeder modernen Gesellschaft und das ist auch gut so. Die Kehrseite der Entfremdung kann aber die Geringschätzung sein. Beim Essen über das Ursprungsprodukt nichts mehr zu erfahren, führt oftmals dazu, dass man den Wert nicht mehr zu schätzen weiss. In einem Berliner Lokal wird nichts verdrängt – spätestens eine Blutsauce gibt Auskunft darüber, woher das Entenfilet stammt. / mehr

Markus Vahlefeld / 05.10.2016 / 06:02 / 5

Des Teufels Küche (3): Du bist, was du isst

Jedes religiöse Speisegesetz dient nicht dem Sattwerden der Gläubigen, sondern zur Glaubensmaximierung und eigenen Erhöhung. Und auch daran, dass die tonangebende Elite den Menschen ständig ins Essen reinpfuschen will, hat sich bis heute nichts geändert. „Du bist, was Du isst“ heißt es und man ist geneigt diesen kategorischen Imperativ der gesunden Küche zustimmend abzunicken. Nur: der Satz ist schlicht falsch. / mehr

Markus Vahlefeld / 28.09.2016 / 06:08 / 4

Des Teufels Küche (2): Ode an den Oberkellner

Trotz seiner Tätigkeit des Abräumens wirkte er zu keinem Zeitpunkt vom Gespräch abgelenkt oder auch nur im entferntesten gestresst. Jeder Griff saß, jede Bewegung war geschmeidig und jedes Wort wirkte verbindlich. Ein guter Oberkellner ist in dem überschaubaren Raum seines Wirkens überall gleichzeitig anwesend. Seine Wahrnehmung ist nicht nur vertikal aus der Ebene, sondern er schaut im Gesamtblick von oben auf den Raum, die Tische, die Gäste - und ahnt mit wohlgeleitetem Instinkt, wo seine Anwesenheit gefragt ist. / mehr

Markus Vahlefeld / 21.09.2016 / 06:10 / 4

Des Teufels Küche (1): Die Feinde des offenen Genusses

Erst wenn man sich nichts mehr gönnt, muss man sich auch vor nichts mehr fürchten. Religiöse Askese kommt heute im Kleid restloser Aufgeklärtheit. Genuss aber weist die Verlockungen und Versprechungen des Seelen- und Körperheils von sich. Er ist die schönste Form der Notwehr gegen alle Institutionen, die meinen, es besser für einen zu wissen als man selbst. Dafür lohnt sich zu kämpfen. Jetzt jede Woche auf Achgut.com/ mehr

Markus Vahlefeld / 08.09.2016 / 06:15 / 16

Der Concorde-Effekt - Schluss ist erst, wenn es gekracht hat

Wenn man viel Geld und Mühe in eine Sache gesteckt hat, fällt es besonders schwer sie aufzugeben. Deshalb wird weitergewurstelt, obwohl keinerlei Aussicht auf Erfolg mehr besteht. In der Wirtschaft nennt man das Phänomen „sunk-cost-fallacy“ in der Politik „Concorde-Effekt“. Und damit sind wir bei der aktuellen Lage und Angela Merkels Zuwanderungs-Politik./ mehr

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