Markus Vahlefeld

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Brite geboren, ging in Hamburg zur Schule und machte sein Abitur in Washington, D.C. Nach dem Philosophiestudium in Berlin gründete er eine Privatschule, der er 7 Jahre als Geschäftsführer vorstand. Weitere 7 Jahre verbrachte er mit Drehbuchschreiben und Filmemachen, bevor er 2007 seine Leidenschaft für gutes Trinken zum Beruf machte. Seitdem berät er einige der besten Weingüter Deutschlands und schreibt unregelmäßig als Blogger über Wein und Winzer. Reisen zu israelischen Weingütern sensibilisierten ihn für den Umgang der Deutschen mit Israel. „Der ewige Antisemit“ von Henryk M. Broder war dann so etwas wie ein politisches Erweckungserlebnis. Seitdem oszilliert sein Blick auf die Deutschen zwischen Faszination und Unbehagen. Dieses Wechselbad der Gefühle ist das Grundrauschen hinter seinen Texten. Markus Vahlefeld lebt in Köln und hat sein Büro in einem kleinen Weindorf im Rheinhessischen. 2017 veröffentlichte er das Buch „Mal eben kurz die Welt retten“, das zum Bestseller avancierte.

Weiterführender Link:
http://markus-vahlefeld.de/

Archiv:
Markus Vahlefeld / 13.10.2019 / 06:25 / 46

Der Broderwein, die Zweite

Letzten Sonntag hatten wir zu einer Weinaktion mit dem Pfälzer Winzer Christoph Hammel aufgerufen und 100 Weinpakete mit je zwei Flaschen Broderwein angeboten, deren Erlös an ein Kinder- und Jugendprojekt in Israel gehen sollte. Es war als eine lustige kleine Aktion für einen guten Zweck gedacht. Was sich daraus entwickelte, ist einfach unglaublich./ mehr

Markus Vahlefeld / 06.10.2019 / 06:16 / 47

Ein Wein für Israel: Broder rot und weiß

Vor wenigen Wochen kam der Pfälzer Familienwinzer Christoph Hammel auf mich zu und frage mich, ob ich Henryk Broder kenne. Als ich bejahte, erzählte er mir, dass er so, so gerne dem Broder einen Wein widmen wolle. Es gibt sie noch, die schönen Geschichten, auch in dieser Zeit./ mehr

Markus Vahlefeld / 05.10.2019 / 06:25 / 78

Die EU und die Einladungen vom Pferd

Incitatus war ein erfolgreiches Rennpferd im Römischen Reich und kam aus dem Rennstall der „Grünen Zirkuspartei“ (kein Scherz!). Zudem war es das Lieblingspferd des römischen Kaisers Caligula. Im Namen von Incitatus verschickte Caligula Einladungen, aufgrund derer alle dem Pferd huldigen und ihm Geschenke darbringen mussten. Und was hat das mit der EU zu tun? Lesen sie selbst./ mehr

Markus Vahlefeld / 29.08.2019 / 06:09 / 83

So düster – und ich kann nicht anders

Etwas Apokalyptisches hat die gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Analysten ergriffen. Viele glauben, dem Schrecken des Unausweichlichen die Spitze nehmen zu können, indem dieses als gewollt und gewünscht verklärt wird. Am Ende werden die Verantwortlichen nur ein einziges Interesse haben: die Frage nach der Schuld auf die Umstände oder auf Andere abzuwälzen. / mehr

Markus Vahlefeld / 25.07.2019 / 14:00 / 30

Der neue Anti-Antisemitismus im Dienste der herrschenden Moral

Der etwas gewöhnungsbedürftige Antisemitismus-Begriff des Herrn Antisemitismusbeauftragten Michael Blume aus Baden-Württemberg stellt ganz neue Zusammenhänge her. Also, auf die ist vor ihm niemand gekommen. Ehrlich nicht. Und nach ihm sicherlich auch niemand. Lesen und Staunen. / mehr

Markus Vahlefeld / 03.07.2019 / 06:25 / 111

Der ganze Stolz der Deutschen

Es gehört zu den deutschen Eigenarten, erst dann auf das Land, dem sie angehören, wirklich stolz zu sein, wenn es sich auf dem Weg in die Selbstzerstörung befindet. Deutschland kann man nur beherrschen, indem man nicht Realpolitik oder Interessenspolitik betreibt, sondern indem man eine moralische Vorreiterrolle Deutschlands proklamiert. Das Land ist zum geisterfahrenden Bulldozer Europas geworden./ mehr

Markus Vahlefeld / 10.05.2019 / 06:29 / 108

Wie Deutschland mir die Hoffnung austreibt – eine Chronik

Der menschliche Fortschritt ist die Geschichte von der Überwindung des Paradieses und der natürlichen Begrenztheiten. Doch Fortschritt lief immer Gefahr, von archaischer Erlösungssehnsucht gekapert zu werden. Inzwischen stürmt er mithilfe des alten religiösen Dreischritts – Sündhaftigkeit, Schuld und Erlösung durch Unterwerfung – auf eine Selbstdemontage hin./ mehr

Markus Vahlefeld / 09.02.2019 / 06:19 / 75

Die Lust, den Lebensstandard abzusenken

Je unkontrollierbarer das Große erscheint, desto attraktiver wird die Bevormundung des Einzelnen gepaart mit dem Weg in staatliche Fürsorge. Man könnte es auch die Rache der Politik im Angesicht ihrer Machtlosigkeit nennen. Es ist am Ende der Fluch, der aus der unsichtbaren Verbrüderung von postnationaler Ökoreligion und Neoliberalismus erwachsen ist.  / mehr

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