Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 16.09.2016 / 18:00 / 8

Der Preis ist scheiß

Soso, die AfD hat einen Preis ausgelobt. Den sollen Medien kriegen, die sich besonders schofel aufführen. „Karl-Eduard von Schnitzler-Preis“ also. Der Titel ist eine Referenz an „Sudel-Ede“, ein Urgestein der real existent gewesenen Lügenpresse. Pfiffig, nicht? Nee, bloß piefig. Und ziemlich doof. Die wie konzertiert wirkende Kampagne des Mainstreamjournalismus ist doch das Beste, was der AfD passieren kann./ mehr

Wolfgang Röhl / 06.09.2016 / 06:25 / 7

„Critical Mass“: Verkehrsinfarkt als Massenspaß

Einmal im Monat schlägt in Hamburg die Verkehrsguerilla zu. Radler, die clever ausgeheckt haben, wie man durch massenhaftes Blockieren bestimmter Knotenpunkte den Berufsverkehr weiträumig zusammenbrechen lassen kann. Ein Schritt auf dem Weg zur ersehnten De-Industrialisierung der Hansestadt und zu ihrer Transformation in eine Großbaustelle für grüne Wolkenkuckucksheimprojekte./ mehr

Wolfgang Röhl / 25.08.2016 / 06:29 / 14

Wir haben verstanden: Der Enigma-Journalismus

Sie kennen doch noch die einschlägigen Sexanzeigen, mit chiffreartig offerierten Praktiken wie "griechisch" oder "Natursekt." Jede Epoche hat Ihre sprachlichen Codes. Heute haben wir es mit "Hochzeitfeiern" zu tun, die "eskaliert" sind, oder mit "mobilen ethnischen Minderheiten" und "jungen Rasern". Verstanden haben wir trotzdem. Garnix verstanden haben Medien, die solche kreative Wortschöpfungen am laufenden Band produzieren./ mehr

Wolfgang Röhl / 15.08.2016 / 06:25 / 16

Rettet die Demokratie, kauft mehr Zeitungen!

In der „Zeit“, dem unentbehrlichen Vademecum für die betreute Weltbetrachtung, erschien neulich ein 10-Punkte-Appell mit der Überschrift: „Was ich tun kann, um die Demokratie zu stärken, in der ich lebe.“ Punkt 4 war der ulkige Höhepunkt der käßmannesken Ethiksülze. Er las sich wie eine Forderung des Bundesverbandes deutscher Zeitungverleger, denen bekanntlich seit Längerem die Leser abhanden kommen. / mehr

Wolfgang Röhl / 31.07.2016 / 17:59 / 6

Keine Fotos! Die Wunderwaffe gegen Terroristen

Einige Zeitungen und Medien wollen keine Fotos von islamistischen Attentätern mehr veröffentlichen. Die Vorstellung sie würden dadurch irgendeine Prävention bewirken, ist bestenfalls rührend. Die PR-Abteilungen der Terrorbranche posten ihre gefallenen Helden weltweit, und zwar subito. Ob irgend ein westliches Blatt die Schlächtervisagen nun abbildet oder nicht, spielt keine Rolle./ mehr

Wolfgang Röhl / 26.07.2016 / 22:14 / 16

Warten auf den großen Knall

Irgendwie keimt in der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Tage der Gedanke, nur eine spektakuläre Schreckens-Großtat, so widerwärtig die Vorstellung auch sei, könne die verkorkste Situation noch wenden. Und zwar auf beiden Seiten - um mit den jeweiligen Widersachern endlich richtig aufräumen zu können./ mehr

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