Cora Stephan

Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin, geboren 1951 in Niedersachsen, wohnt im hessischen Vogelsberg und in Südfrankreich. Ihr bislang letztes Sachbuch heißt „Angela Merkel. Ein Irrtum“ (2011). Ihre zeithistorischen Romane „Ab heute heiße ich Margo“ und “Margos Töchter” erscheinen bei Kiepenheuer & Witsch (2017 und 2020).

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http://www.cora-stephan.de

Archiv:
Cora Stephan / 21.01.2021 / 10:00 / 29

Die Stimme der Provinz: Stadtflucht und Landwahn

Flucht aufs Land? Alle Jahre wieder. Man denke an die Künstlerkolonien um 1900, Worpswede ist hierzulande die bekannteste. Doch die letzten Ausbrüche des Landwahns liegen noch gar nicht so lange zurück. In den Siebzigern etwa schwärmten idealistische Hippies aufs Land und trieben die Dörfler in den Wahnsinn. Die Zähsten unter ihnen kultivierten die ökologische Landwirtschaft und brachten günstige Veränderungen. Durch Corona wird auch heute das Landleben wieder attraktiv./ mehr

Cora Stephan / 14.01.2021 / 10:00 / 25

Die Stimme der Provinz – Parkplatz für Schweinesilos?

Was ist das, die Provinz? Abstellraum für Windparks und Biogasanlagen? Parkplatz für Schweinesilos und andere Zuchthäuser? Maisfelder bis an den Horizont neben Ödnis, verstockten Einwohnern und Restnatur? Oder hier und da noch immer Sehnsuchtsort für alle Abonnenten von Landlust?/ mehr

Cora Stephan / 06.01.2021 / 06:15 / 68

Cora Stephan: Die Stimme der Provinz

Manch ein Zukunftsprophet sieht den Niedergang der Städte voraus, wie wir es vor 30, 40 Jahren bereits einmal erlebt haben – als von bürgerlicher Öffentlichkeit entkernter Leerraum, in denen nur noch die drei A anzutreffen sind – Alte, Arme und Ausländer. Deshalb: Blickt zurück in Wehmut, bevor ihr aufs Land flieht, ihr Stadtmüden. Doch seid gewarnt: Bei uns geht es anders zu. Vor allem anders, als ihr denkt./ mehr

Cora Stephan / 15.12.2020 / 12:00 / 44

Zug um Zug, Sucht und Ordnung

Matthias Matussek brauchte einen Herzinfarkt, um das Rauchen aufzugeben. Das Buch, das er darüber geschrieben hat, ist ein wunderbarer Trip zurück in eine Welt, als Rauchen noch erotisch war. Noch heute gehe ich mit den Rauchenden (m/w/d) unter meinen Freunden auf den Balkon oder vor die Tür, um nichts zu versäumen. Rauchen ist eine Sucht, aber sicher. Doch Laster gehören zum Erfahrungsschatz eines Lebens./ mehr

Cora Stephan / 15.11.2020 / 14:00 / 40

Die harte Landung der “Kulturschaffenden”

Seit Jahren haben sich die „Kulturschaffenden“ von dem verabschiedet, was einst ihr Markenzeichen war: eben nicht systemrelevant zu sein, sondern der Stachel im Fleische der Herrschenden. Allein, dass sie sich so titulieren lassen, ist schon verräterisch. Kaum einer wagt es, das Vorgehen dieser Regierung infrage zu stellen. Um Himmelswillen! Das nützt doch nur - na wem wohl?/ mehr

Cora Stephan / 03.11.2020 / 12:00 / 35

Die Spaltung Amerikas

„Die Spaltung Amerikas“ ist die erste deutsche Übersetzung eines 30 Jahre alten Werkes von Arthur M. Schlesinger jr., Demokrat, Kennedy-Berater und Historiker. Der Text hat an Aktualität nichts eingebüßt: Der Autor prophezeite schon damals, dass der Ethnokult – heute nennt man das Identitätspolitik – eine Gefahr für die ursprüngliche Vorstellung einer gemeinsamen Kultur in einer geeinten (amerikanischen) Kultur darstelle. / mehr

Cora Stephan / 21.10.2020 / 06:08 / 86

Die große Entfernung

Ist die Trennung des Fischer-Verlags von Monika Maron Ausdruck der um sich greifenden „cancel culture“? Oder haben wir es mit einer Veränderung der sogenannten Verlags"landschaft“ zu tun? Oder von allem ein bisschen? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Fest steht: Man kann als Autor seine Heimat verlieren – aber nicht seine Sprache und seine Leser. / mehr

Cora Stephan / 07.10.2020 / 14:00 / 26

Brachial die Zügel anziehen?

Man sollte nie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen, lautete einst die zynische, aber realistische Empfehlung Winston Churchills, der sich auf diesen Rat auch stets verlassen hat. Die Coronakrise bietet dazu viele Gelegenheiten – auch zur sprachlichen Entgleisung. Die Kanzlerin soll gesagt haben, es müsse in den Regionen, die stark betroffen sind, „brachial durchgegriffen“ werden. „Brachial“ übersetzt man gemeinhin mit handgreiflich – und mit rücksichtslos./ mehr

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