Cora Stephan

Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin, geboren 1951 in Niedersachsen, wohnt im hessischen Vogelsberg und in Südfrankreich. Ihr bislang letztes Sachbuch heißt „Lob des Normalen“ (2021). Ihre zeithistorischen Romane „Ab heute heiße ich Margo“ und “Margos Töchter” erscheinen bei Kiepenheuer & Witsch (2017 und 2020).

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https://www.cora-stephan.de/

Archiv:
Cora Stephan / 11.03.2021 / 10:00 / 51

Die Stimme der Provinz: Die verdammte Heimat

Heimat! Ach. Wohl dem, der eine hat, hieß es einst. Heute sprechen Misstrauische lieber von „Heimatt“ oder bekennen vorsorglich: „Eure Heimat ist unser Albtraum.“ Mir scheint, nur in kosmopolitisch aufgeklärten Kreisen der Städte hat man ein solches Problem mit Heimat – ein Wort, das ja ganz unsentimental Zugehörigkeit benennt, Vertrautheit, Aufgehobensein. Weil das irgendwie Nazi wäre? Oder womöglich, weil Heimat in Deutschland so oft verlorengegangen ist? / mehr

Cora Stephan / 04.03.2021 / 06:12 / 57

Die Stimme der Provinz: Nix woke. Was tun! Mit den Händen.

Was tun, das ist die Lingua Franca auf dem Land. Respekt verdient, wer etwas tut – mit den Händen. Nicht, wer etwas meint oder behauptet, dies oder jenes zu sein. In der Krise macht sich bemerkbar, was Mensch wirklich zum Leben braucht, und das ist weder die Antifa noch die Sprachpolizei oder antirassistischer Rassismus im Kampf gegen „Weißheit“, toxische Männer und unwoke Frauen. / mehr

Cora Stephan / 25.02.2021 / 10:00 / 13

Die Stimme der Provinz: Im Untergrund

Wir haben hier nicht nur Wiesen und Äcker, wir haben Untergrund, wovon man meistens nichts merkt. Doch vor einigen Wochen tat sich direkt nebenan auf einer einsamen Landstraße ein großes Loch auf. Unter der Straße fand sich ein alter Grubengang. Ja, so ist sie, die Vergangenheit, sie meldet sich gern zurück, vor allem, wenn man nicht mit ihr rechnet. / mehr

Cora Stephan / 18.02.2021 / 10:00 / 34

Die Stimme der Provinz: Natur oder Kultur?

Schon Kindergartenkinder wissen, dass „genmanipuliert“ den feigen Eingriff finsterer Frankensteins bedeutet. Nichts als Natur soll in unseren Lebensmitteln sein! Der reine Naturzustand ist allerdings schwer herzustellen, es sei denn, man stellt sich wieder auf ein Leben als Sammler und Jäger ein. Landwirtschaft manipuliert seit Jahrtausenden – vom Urkorn bis zum heutigen Weizen ist ein weiter Weg der Zuchterfolge. Zurück zur Natur heißt auf in den Limbus./ mehr

Cora Stephan / 15.02.2021 / 12:00 / 35

Die Magie der Zahlen

So läuft es in der gegenwärtigen Panikpandemie. Aus „Solidarität“ müssen alle eine Maske tragen, Abstand halten, dürfen sich nicht mit mehreren „Haushaltsfremden“ treffen, keine Versammlungen abhalten. Begegnungsorte werden rar. Da wünscht man sich die toxische Männlichkeit, um der Panik Zahlen und Fakten entgegenzusetzen./ mehr

Cora Stephan / 11.02.2021 / 10:00 / 68

Die Stimme der Provinz: Die bedrohten Bauern

In keinem Land dürfte die Landwirtschaft derartig gegängelt sein wie in Deutschland. Die Bauern sind nicht nur an Corona schuld – nein: auch das Insektensterben geht auf ihr Konto. So jedenfalls kann man das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ verstehen, das vom Bundesumweltministerium unter Svenja Schulze vorgelegt wurde und wogegen sich die derzeitigen Demonstrationen richten./ mehr

Cora Stephan / 04.02.2021 / 10:00 / 52

Die Stimme der Provinz: Die Tücken der Hütten

Auf vielfältigen Wunsch einiger im Ländlichen ansässigen Leser dieser Kolumne, soll vor dem Land gewarnt werden, anstatt Stadtmüden gar noch den Mund wässerig zu machen. Es ist nicht so, wie man sich das denkt, als Bewohner einer Etagenwohnung in der Stadt. Einfamilienhaus, Garten, Wald in der Nähe, endlich kann man sich einen Hund halten und der Schulbus kommt täglich? Theoretisch schon. Aber. / mehr

Cora Stephan / 28.01.2021 / 10:00 / 24

Cora Stephan: Die Provinz schlägt zurück

Wie man hört, ist die Stimmung mancherorts schon ein bisschen so wie im zweiten Weltkrieg, als die ausgemergelten Städter in Trupps aufs Land zogen, um etwas Nahrhaftes zu ergattern oder zu erbetteln oder gar zu stehlen. Oder so wie nach dem Krieg, als Flüchtlinge, Vertriebene und andere Unbehauste auf den Bauernhöfen einquartiert werden wollten./ mehr

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