Elisa David, Gastautorin / 01.06.2019 / 13:00 / Foto: Mark Fahey / 8 / Seite ausdrucken

Kim lässt seinen Chefverhandler hinrichten

Von Elisa David. 

Nach Angaben der südkoreanischen Zeitung „Chosun Ilbo“ ist Kim Hyok Chol nach dem ergebnislosen Gipfeltreffenim Februar dieses Jahres hingerichtet worden. Die Zeitung bezog sich am Freitag auf nicht näher benannte Quellen, die aussagten, dass er nach seiner Rückkehr im März noch am Flughafen erschossen wurde. Kim Hyok Chol war der nordkoreanische Sondergesandte für die USA, der zuletzt mit dem US-Gesandten Stephen Biegun ein Treffen zwischen Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un vorbereitet hatte. 

Bei dem Gipfeltreffen, das im Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi stattfand, war keine Einigung über Schritte zur atomaren Abrüstung Nordkoreas erzielt worden. Nordkorea hatte eine Aufhebung der Sanktionen gefordert. Doch, nach Angaben der US-Regierung, im Gegenzug lediglich angeboten, Teile der Atomanlage Yongbyon stillzulegen. 

Neben Kim Hyok Chol seien, dem Medienbericht aus Südkorea zufolge, noch vier weitere hochrangige Mitarbeiter des nordkoreanischen Außenministeriums hingerichtet worden. Außerdem wurde die Übersetzerin Shin Hye Yong nach dem Gipfeltreffen in ein Gefangenenlager geschickt, wohl weil sie kurz vor Abbruch der Gespräche mit Trump ein neues Angebot Kims nicht übersetzt hatte. Kim Yong Chol, ein hochrangiger Vertreter der Kommunistischen Partei Nordkoreas, soll ebenfalls in ein Arbeitslager gesperrt worden sein. Er hatte als Gesandter in den Atomgesprächen mit dem US-Außenminister Mike Pompeo verhandelt. Dieser gab am Freitag bei einem Besuch in Berlin bekannt, dass der Zeitungsartikel vorliege und geprüft werde. 

Diesre Beitrag erschien zuerst auf Apollo-News

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Marcel Seiler / 02.06.2019

Das ist doch göttlich! Solche Leute richten auch einen Arzt hin, weil er nicht in der Lage war, eine unheilbare Krankheit zu heilen! Solchen Leuten sollte man definitiv keine Atombomben oder Interkontinentalraketen anvertrauen.

Dr. Gerhard Giesemann / 01.06.2019

Des Teufels General, Dolmetsch, Verhandler. Gibt es Keinen, der die ... mal ... - DAS erstaunt mich immer wieder. Fasse es, wer kann.

Dirk Jungnickel / 01.06.2019

Auch wenn S. Schönfelder hier völlig daneben liegt, sollten - falls sich die Meldungen bestätigen - diese Vorfälle   Anlass sein,  diesen Staat noch mehr zu isolieren.  Totaler Handelsboykott wäre zu verhängen mit allen Konsequenzen, die das für dieses Volk haben würde. Nur von innen heraus kann dieses Regime liquidiert werden.  Staaten, die diesen Boykott unterlaufen, müßten mit härteste Sanktionen belegt werden. Manchmal braucht man halt Figuren wie Trump !

Udo Kemmerling / 01.06.2019

Frau Schönfelder, wer darf denn dann wen hinrichten? Da bleibt am Ende nur einer übrig!

Werner Geiselhart / 01.06.2019

Ja, liebe Bundesbürger. So geht Sozialismus, wenn er in seiner Reinform angekommen ist. Niemand besitzt etwas, außer ein paar Auserwählten. Niemand hat etwas zu sagen außer ein paar Auserwählten. Wer nicht spurt, ist weg vom Fenster. Ich habe gerade gehört, die Grünen haben die CDU in der Sonntagsfrage überholt. Wie komme ich jetzt gerade da drauf;-)

Ivan de Grisogono / 01.06.2019

Es ist eine lehrreiche Erklärung was ist Stalinismus und wer sind die Menschen die dem Stalin noch heute nachtrauern! Zur Erinnerung, sogar die russ. Kriegsgefangenen die nicht verhungert sind, wurden nach Repatriierung erschoßen oder landeten in Gulag. Kim ist ein guter Schüller Stalins, fleißig und aufmerksam , nur bemüht sein Land zu verteidigen. Ich warte nur wann die Deutschen Medien den wahren Schuldigen nennen werden. Wir wissen schon wer es sein wird , Trump und die bösen Imperialisten! Wieder ein Grund Korken knallen zu lassen, im Kanzleramt.

Sabine Schönfelder / 01.06.2019

Man wünschte unsere Regierung wäre auch so konsequent, wenn wieder einer ihrer Vasallen Stuss verzapft…....

Frank Volkmar / 01.06.2019

Ob die Medien wohl hierzulande über den Schlüsselreiz Trump hinaus in der Lage sind beide Verhandlungspartner zu analysieren und zu hinterfragen wie geschlossen die jeweilige Seite agiert ? Da haben wir wieder ein Problem, denn zu einer nüchternen Analyse ist man in Deutschland nicht mehr in der Lage. Stattdessen jubelt man geradezu über eine Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, die es Trump gerade mal so richtig gegeben hat, ohne zu bedenken das es einen Grund gab warum Trump jetzt gerade da steht wo er steht. Er wurde demokratisch gewählt !

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