Der Blog sichtplatz.de hat sich die Zeit genommen einen Tag im Presseportal http://www.presseportal.de/blaulicht/ auszuwerten. sichtplatz.de schreibt dazu:
“Nichts soll mehr verharmlost oder verschwiegen werden. Das Bild von einer Million ehrlicher Schutzsuchender, deren Ruf nicht beschmutzt werden sollte, indem man die Tatsache erwähnte, dass auch Asylbewerber Straftaten begehen, ist ohnehin seit der Kölner Silvesternacht niemandem mehr vermittelbar. Jetzt sollen realistische Bilder gezeichnet werden. Der Innenminister verspricht, künftig die Straftaten, die von oder an „Flüchtlingen“ begangen werden, gesondert zu erfassen. Was könnte dabei herauskommen? Wir haben einmal in die Polizeipressemeldungen der letzten 24 Stunden geschaut und das Folgende gefunden. Die weitgehend kommentarlose Dokumentation soll - das sei deutlich gesagt - keine Argumente für einen Pauschalverdacht gegen Asylbewerber oder Ausländer liefern. Sie zeigt allenfalls, dass undifferenzierte und unkontrollierte Aufnahme jedes Menschen, der einen Asylantrag stellen will, für Kriminelle äußerst einladend ist…”
Hier auf sichtplatz.de die Aufstellung.
Kein besonderer Tag... Es ist die Frage, ob die Aufstellung komplett ist, da es auch von der Polizei oft verschwiegen wird, wenn es sich bei Tatverdächtigen um Flüchtlinge oder Einwanderer handelt. Ein Beispiel, welches gerade erst vor 6 Stunden gemeldet wurde, ist POL-HH: 160121-3, "Schülerinnen auf der Straße von Männern belästigt - LKA übernimmt die Ermittlungen" in Hamburg-Wilhelmsburg, Dratelnstraße. Es werden unterschiedliche Belästigungen (anzügliche Bemerkungen, Aufforderung zum Küssen durch Mimik) geschildert, sowie: " Eine Schülerin sprach davon, auf dem Weg nach Hause im Hauptbahnhof von Männern, die ihr gefolgt waren, an eine Wand gedrückt worden zu sein. Andere Männer hätten daneben gestanden und laut gelacht. Weitere ähnliche Vorfälle wurden beschrieben, die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an." Das Wort Flüchtling, Südländer o.ä. fällt nicht - wer den Bericht liest, könnte auch meinen, es handele sich um Deutsche. Nur wer die Verhältnisse vor Ort kennt, weiß, daß sich in Hamburg-Wilhelmsburg in der Dratelnstraße eine Flüchtlings-Erstaufnahmestelle mit mehr als Tausend Bewohnern befindet.
Auch wenn das wohl nicht beabsichtigt war und auch wenn die vorliegenden Berichte eines einzigen Tages nur eine Stichprobe sein können, so würde man sich doch eine ungefähre statistische Einordnung der Vorgänge wünschen. Ich habe auch schon in einem Leserkommentar woanders eine Zusammenfassung des Presseportal-Blaulichts eines einzigen Tages gelesen. Diese war mit 18 Straftätern bzw. sexuellen Übergriffen aus dem Zuwanderermilieu bestürzend!