Henryk M. Broder / 24.12.2006 / 19:30 / 0 / Seite ausdrucken

Doch nicht alle gaga!

Das Tübinger Seminar für Allgemeine Rhetorik hat die Regensburger Vorlesung des Papstes zur «Rede des Jahres 2006» gewählt. Damit würdige das Institut eine Rede, die ein ungewohntes Maß an weltweiter Aufmerksamkeit errungen habe und jenseits tagespolitischer Meinungen und Rücksichten eine Antwort auf die Frage nach dem richtigen Umgang mit religiösen Fundamentalismen formuliere, hieß es am Montag in einer Mitteilung.
http://www.netzeitung.de/spezial/derpapst/478964.html

Die Bischöfin der Evangelischen Landeskirche Hannover, Margot Käßmann, hat für einen intensiven Dialog mit dem Islam geworben. Dabei müsse jedoch stets der eigene Standort klar gemacht werden, sagte sie in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. “Ich denke, gerade die Kirchen müssen für die Freiheit des Wortes, die Freiheit des Menschen, die Gleichheit von Mann und Frau, für unsere Verfassungsgrundsätze einstehen”, sagte Käßmann.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6230252,00.html

Und hier das defintiv ultimativ allerletzte Wort zu Weihnachten - von Erich Mühsam:

HEILIGE NACHT
Geboren ward zu Bethlehem ein Kindlein aus dem Stamme Sem.
Und ist es auch schon lange her, seit’s in der Krippe lag,
so freun sich doch die Menschen sehr bis auf den heutigen Tag.

Minister und Agrarier
Bourgeois und Proletarier
Es feiert jeder Arier
zu gleicher Zeit und überall
die Christgeburt im Rindviehstall.

Das Volk allein, dem es geschah,
das feiert lieber Chanukka

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