Rauchende Gebäude, brennende Fahnen. Junge Männer mit Bärten, die aufgeregtes Zeug brüllen. Weit aufgerissene Augen, noch weiter aufgerissene Münder. Fäuste, die drohend geschüttelt werden; Steine, die fliegen. Solche Bilder kennen wir längst, ein Gähnen lässt sich kaum mehr unterdrücken. Dieses Mal ist ein obskures Video der Anlass; vor 23 Jahren aber lieferte ein wunderbarer Roman den Vorwand. Er hieß “Die satanischen Verse”, sein Autor: ein gewisser Salman Rushdie. Ein Brite aus Bombay, der in London lebte.
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