Fundstück / 13.05.2014 / 14:12 / 27 / Seite ausdrucken

Hart aber unfair

Dear Henryk Muddy alias Herr Broder,
wieder einmal haben Sie in der letzten Sendung “Hart aber Fair” unter Beweis gestellt, daß Sie als
allerdings nur gelegentlich amüsanter Zeitgenosse zwar einen gewissen Unterhaltungswert besitzen, Ihnen aber Seriösität bei Ihren Behauptungen zu vorgeblichen EU-Reglementationen fehlt.
Sie behaupteten unter Anderem, daß man die Einsparung des Stromverbrauchs durch Energiesparlampen im Vergleich mit Glühbirnen nicht berechnen könne, bzw.es keine derartige Berechnung gäbe.
Dies ist auch nicht richtig.
Bereits 2007 habe ich in der damaligen Debatte um das Verkaufsverbot von Glühbirnen folgende Rechnung
aufgestellt und an alle Bundestagsaabgeordneten gesendet, wobei niemand damals den Zahlen widersprochen
hat.
In der BRD wurden 2006 rund 280 Mio. Glühbirnen und rund 30 Mio. Energiesparlampen (S.Handelsblatt vom 1.3.07), verkauft. Setzt man eine durchschnittliche Wattzahl von 40 bei den Glühbirnen und eine durchschnittliche Leuchtdauer von 3 Stunden täglich an, so kommen wir auf 280 Mio x 40 x 3 x 365 Tage = 12264000 Megawattstunden Jahresverbrauch. Da eine Energiesparlampe nur ca. ein Fünftel im Vergleich zur Glühbirne verbraucht, würde der Ersatz aller in einem Jahr neu gekauften Glühbirnen durch Energiesparlampen also nur 2452800 Megawattstunden verbrauchen, die Ersparnis betrüge also 9811200 Megawattstunden/Jahr = 9,8112 Terawattstunden/Jahr. Bei 167,4 Terawattstunden, die im Jahr 2006 in den 17 deutschen AKWS erzeugt wurden, erzeugt ein AKW also im Schnitt 9,847 Terawatt-Stunden/Jahr. (1 Terawatt=1 Million Megawatt)
Die Deutschen konnten also in einem Jahr nicht nur viel Geld bei der Stromrechnung sparen, sondern auch
ein Atomkraftwerk einsparen.
In diesem Sinne
docteur en medecine
Stephan Halbeisen
P.S. von einer Antwort mit Ihren üblichen Beleidigungen bitte ich abzusehen

Guten Tag Herr Broder,
folgenden Text schrieb ich an die Hart aber Fair Redaktion nach der letzten
Sendung:
Guten Tag,
warum laden Sie den Krawall-Broder eigentlich (noch) ein? Durch ihn wird die
Sendung auf Stammtisch-Niveau runtergezogen. Früher war H.Broder mal
geistreich und witzig; jetzt ist er nur noch primitiv und vulgär.
Wahrscheinlich hat er sich vom Spiegel-Niveau zum Springer Niveau
herunterentwickelt.
Es grüßt
H. Brandt

Sehr geehrter Herr Broder,
habe gestern die Sendung verfolgt.
Wie Sie sich an der Diskussion beteiligten, dachte ich erst
es geht hier um Comedy . Wer macht den besten Witz über dieses Thema.
Was sie von sich gaben war einfach nur lächerlich.
Sorry, keine Ahnung , aber davon sehr viel.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Reichle

Sehr geehrter Herr Broder!
Bei der o.. TV-Sendung machten Sie wieder
einmal den Provokateur.
Warum eigentlich!
Glauben Sie dadurch irgenwie intellektuell
zu wirken.
Ihre TV-Sendungen überzeugen nicht.
Grüße!
K. Frank

sehr geehrter herr broder,
vor ein paar jahren sandte ich ihnen eine email anlässlich eines ihrer
talkshow-auftritte. ich bescheinigte ihnen, dessen texte ich bisweilen
schätzte, damals formschwäche.
heute möchte ich ihnen als angehöriger einer gemeinsamen alterskohorte
sagen, ich finde, dass fernsehzuschauer auch und gerade in politischen
auseinandersetzungen das recht haben, am vorbild würdiges verhalten zu
lernen. gewiss haben sie für sich gründe gefunden clownesk aufzutreten.
aber keiner dieser gründe kann hinreichend sein, auf ihre eigene würde und
das gute beispiel zu verzichten.
herr krause war der aufklärer, sie nur der clown - in dieser sendung.
mit allem respekt
peter lindner

Ihren Beitrag kann man zusammen fassen unter dem nicht ganz neuen aber sehr
aktuellen Motto -“am deutschen Wesen soll die Welt genesen”. Bravo, Sie
waren ein genialer Vertreter dieser Mentalität. Ihr Schulterschluss mit
diesem Biedermann Henkel war sehr überzeugend. Sie sollten so viel
Ehrlichkeit aufbringen und mit ihm und Volksgenossen eine ” gut
demokratische” Union mit China und Russland propagieren. Nichts anderes
wäre das Resultat, wenn sich so viele Unterstützer finden würden die
vernagelt genug wären Ihren Thesen zu folgen. Irgendwo müssen ja die
“phänomenale” Produktivität der deutschen Industrie und der mit deutschen
Maschinen produzierte Mist aus China hin! Die EU könnte aufatmen, wenn sie
diese Brut los wäre.  Tun Sie der Menschheit einen Gefallen und gehen Sie
bald zum Psychiater, damit sie von derartigem
Nonsens zukünftig wenigstens etwas verschont wird.
Freundliche Grüße
Robert David

Sehr geehrter Herr Broder !
Es wäre besser gewesen, wenn Sie zu Hause geblieben wären.
Ihre dummen Sprüche und Anmerkungen muß man sich nicht anhören.
MfG N. Werpasch

Wenn Sie ab und zu auch mal zuhören würden, würden Sie auch mehr
begreifen und nicht so viel wirres Zeug erzählen !!! Als gebürtiger Pole
sollten Sie auch wissen das diese EU für 69 Jahre Frieden gesorgt hat!
C. J. Warneke

Sehr geehrter Herr Broder,
gerade in diesem Augenblick läuft die o.a. Sendung im Fernsehen. Nachdem
Sie für mich gleich am Anfang durch niveaulose Polemik geglänzt haben,
habe ich bei jedem Ihrer Wortbeiträge den Ton abgestellt. Vor ein paar
Minuten war ich leider nicht schnell genug - um festzustellen, dass sich die
Qualität Ihrer Statements nicht gebessert hat.
Gehen Sie davon aus, dass ich mich in meinem Umfeld aktiv gegen Ihre Bücher
einsetzen werde.
Th. Dissmann
Bielefeld

Sehr geehrter Herr Broder,
ich habe gerade Ihren Auftritt in oben erwähnter Fernsehsendung erlebt und
möchte Ihnen folgendes zurufen: Ungeachtet dessen, was sie dort zu sagen
haben, ist Ihre Überheblichkeit und sind ihre offenkundig schlechten
Manieren im negativsten Sinne beachtlich.
Vielleicht sollten Sie sich selbst einmal in etwas mehr
demokratisch-sachlichem Diskurs und in Zurückhaltung üben. Das kann Ihnen
nur gut tun. Und einer Gesprächsrunde, an der Sie teilnehmen im Übrigen
auch.
Und - weg von Ihrer Person -, mit Ihrer polemischen und hochmütigen Art
gießen Sie reichlich Wasser auf die Mühlen aller europafeindlichen und
antidemokratischen Menschen. Ist das Ihre Absicht?
Manchmal ist Schweigen wirklich der bessere Weg.
C. Schotte

Es war nämlich auch der notorische Henryk M. Broder anwesend, mittlerweile in Diensten der “Welt”, der seinen Job als Berufspolemiker zu erledigen hatte. Das tat er unter anderem dadurch, dass er sich ein buntes Schnullerkettchen als angeblich besonders erschütterndes Corpus delicti der Brüsseler Regelungswut um den Hals schlang, auf die Wahlpflicht in Ländern wie Nordkorea hinwies und sich dann zunächst mit Olaf Henkel anlegte und der AfD Fraternisierung mit Putin vorwarf, bevor er den altgedienten EU-Parlamentarier Elmar Brok von der CDU anging und diesem raunend-nebulös Korruption anlastete. Mathias Zschaler, SPON

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Leserpost

netiquette:

Hildegard Behrendt / 13.05.2014

Hallo, wie bescheuert und voreingenommen sind denn diese Briefschreiber? Broder ist ein viel zu seltener Lichtblick auf deutschen Bildschirmen. Würde man vielleicht die jeweilige Materie ein bisschen besser kennen,  wüsste man, das er inhaltlich - trotz,  für mich grade wegen seines Humors - klarer blickt als der ganze andere Quasselverein. Dieser Humor ist im übrigen überlebensnotwendig. Vor allem neben so toten Hosen wie Brook oder dieser postpubertären grünen Quasselstrippe,  die uns die Welt erklären will.

Gerhard Sponsel Lemvig / 13.05.2014

Sehr geehrter Herr Broder, vielen Dank für die Veröffentlichung der Kritiken über ihr Auftreten bei der Talkrunde “Hart aber fair” im deutschen Bezahlsender ARD. Ihre Kritiker, die sichals Vertretung der deutschen staatstragenden Klasse äußerten, denen fehlte ihre “Besinnung auf europäische Werte”. Dem Pressesprecher der EU und Bescheidwisser Elmar Brock wurde mit seinen sozialpädagogischen Erklärungen über die EU-Werte die Redezeit eingeräumt, die man braucht um den Deutschen das Vorsorgeprinzip der EU zu erklären. Ob gegen Gentechnik, Staubsauger oder Schnuller-Kette: Im Zweifel immer gegen was Neues! Das ist das EU-Vorsorgeprinzip, damit dem Wähler ja nichts passieren kann. Und noch etwas ! Der Herr von der deutschen Kammer für Brillenträgerbewertungen und im Nebenberuf Korrespondent einer deutschen Anstalt in Brüssel, der hat die eindrucksvolle Begabung viel zu reden aber nichts zu sagen. Nach dieser Sendung schlage ich mich gefestigt auf die Seite der Mehrheitsfraktion der Nichtwähler. Dem ZK in Brüssel interessiert der Wahlausgang sowieso nicht. Die Genossen Kommissare sind so mit sich selbst beschäftigt um jeden Spesen-Euro mit einzusacken den es nur gibt,  dass sie die europäische Realit kaum noch mitbekommen. Da hat es der deutsche Spitzenkandidat aus der westfälischen Kleinstadt bedueuend leichter mit seiner Spesen-Flatrate über 365 Tage.

Roger Nufer / 13.05.2014

Das muss ne gute Sendung gewesen sein! Habe sie leider verpasst.

Frank Gerold / 13.05.2014

Es war wie immer ein großes Vergnügen Herrn Broder in einer Diskussionsrunde zuzuhören. Aber womit die Beschwerdeemails recht haben ist, dass sich Herr Broder mit der AFD Kritik wegen des angeblichen Fraternisierens mit Putin verstiegen hat. Diese Leute gibt es in der AFD, aber es ist nicht Parteipolitik und nicht Konsens in der Partei. Der offene Brief an Putin wurde auch ganz schnell wieder zurück gepfiffen. Hier hat Herr Broder das gemacht, was alle Medien in den letzten Monaten gemacht haben. Er hat sich ein Thema herausgepickt und von diesem eine Bewertung für die komplette Partei abgeleitet. Es gibt durchaus einige Schwächen in der Partei und auch einige Schwachköpfe, das ändert aber nichts daran dass die Partei nicht immer noch die gleiche Meinungen und Werte vertreten würden, wegen denen Herr Broder die Partei bei der letzten Bundestagswahl ja schließlich gewählt hat.

Roland Tluk / 13.05.2014

Sehr geehrter Herr Broder, zwar mag in Vergangenheit einige Aneckung gegeben haben, aber das sei vergessen. Ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich für ihr kritisches Hinterfragen in der Sendung “Hart aber fair” dankbar bin. Peinlich war höchstens der Hofberichterstatter in der Reihe der Diskutanten, der als “Journalist” die Sache sich zu eigen gemacht hat. Gruß

Gert Morales / 13.05.2014

Was mir am meisten Angst gemacht hat ist das Menschenbild von Studiogast Terry Reintke. Ihre Analyse: “Es gibt leider auch in Deutschland viel zu viele Kritiker, die Europa schlecht reden. Dabei profitieren wir doch alle davon.” Probleme sind natürlich nicht wert, diskutiert zu werden. Was allerdings gar nicht geht, sind Leute, die darüber reden wollen und ihre schöne EU madig machen wollen.

Matthias Läger / 13.05.2014

Hab die Sendung verpaßt….aber wenn die Gutmenschen so schäumen, muß ich sie wohl doch noch angucken….obwohl ich mir vorgenommen hatte, nie mehr Plasberg zu gucken.

Martin Wessner / 13.05.2014

Vielleicht mal in dem Zusammenhang eine freundliche Aufklärung der Achse-Redaktion darüber, woher diese Wortmeldungen eigentlich stammen???(Rätselrat)

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