Maxeiner & Miersch / 27.12.2012 / 12:00 / 0 / Seite ausdrucken

Warmes Wasser macht Haie zu Killern

Als wir das hier lasen…

Meereserwärmung führt zu mehr Hai-Attacken
Mehr Hai-Angriffe durch den Klimawandel: Australische Experten machen ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen bis zu 30 Grad für die zunehmenden, teilweise tödlichen Attacken Weißer Haie auf Schwimmer und Surfer verantwortlich…. Hier gefunden

…fiel uns dies wieder ein:

Warme Liste

Maxeiner & Miersch

Erschienen am 07.07.2006 in DIE WELT

Mit dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft naht das mediale Sommerloch und die Temperaturen steigen. Und so wird es nicht lange dauern, bis die Klimakatastrophe wieder über uns kommt. Al Gore hat einen pädagogisch wertvollen Film darüber gemacht (“An Inconvenient Truth) und sein Buch erstürmt die Bestsellerlisten. Wer sich stattdessen die offiziellen Temperaturstatistiken der großen Forschungseinrichtungen wie der britischen “Climate Research Unit” (CRU) anschaut, ist leicht verblüfft. Pssssst: Die globale Erwärmung hat irgendwie ein Päuschen eingelegt. Seit 1998 (einem sehr warmen Jahr) ist der Planet nicht mehr wärmer geworden (erziehungstechnisch natürlich äußerst kontraproduktiv).

Widmen wir uns deshalb dem unablässigen Strom der Hiobsbotschaften, die ein globales Heer von Forschern und Funktionären mittlerweile am Fließband produzieren und unters Volk bringen. Wir haben hier einmal die schönsten Exemplare aus unserer Katastrophen-Kollektion zusammengestellt und um Beispiele aus der Sammlung der britischen Internetseite “Numberwatch” ergänzt. Unsere “warme Liste” beweist endgültig, dass es auf dem Planeten eigentlich nichts mehr gibt, woran der Klimafrevel des Menschen nicht schuld ist (vorausgesetzt man macht die Kausalkette lange genug). Falls Sie heute also in ihr Auto steigen, dann kann das nach Ansicht seriöser Wissenschaftler zu folgenden Konsequenzen führen:

Abriss des Golfstroms, Agressivität (beim Eisbären), Ahornsirup-Verknappung, Algenblüte, Angstzustände (beim Menschen), Asthma, Ausgrabungs-Gefährdung im Nildelta, Aussterben (von Elefanten, Forellen, Fröschen, Gorillas, Holzläusen, Lachsen, Marienkäfern, Orang-Utans, Pandas, Pinguinen, Schildkröten, Tiger, Walen, Wildblumen), Aussterben einer Million Tier- und Pflanzenarten, Ausweitung der Tropen, Ansteigende Flusspegel, Austrocknende Flüsse, Bewölkungs-Abnahme, Bewölkungs-Zunahme, Blattwerk-Zunahme, Cholera, Dengue-Fieber, Dürren, Eiszeit (nächste), El Niño-Zunahme, Erdbeben, Erdflattern, Erdtrudeln, Erdverdunkelung, Erdrutsche, Erdrutsche mit 200 km/h, Erosion, Evolutions-Beschleunigung, Fallende Immobilienpreise durch Bausaison-Verlängerung, Feuchtigkeits-Abnahme, Feuchtigkeits-Zunahme, Fischbestand-Abnahme, Flüchtlingswellen, Frosteinbrüche, Frühjahr früher, Fruchtbarkeits-Abnahme (beim Menschen), Gelbfieber, Gewichtsabnahme (bei Eisbären), Getreideernte steigt, Getreiderente sinkt, Gletscher-Rückzug, Globale Abkühlung, Hantavirus-Erkrankungen, Hautkrebs, Heuschnupfen, Hitzewellen, Infektions-Zunahme, Insel-Überflutungen, Juckreiz, Kannibalismus (bei Eisbären), Kältewellen, Korallenbleiche, Hamburg mit Mittelmeerklima, Hamburg unter dem Meeresspiegel, Herbstlaub-Farbtonverschiebungen, Kriege ums Wasser, Krill-Abnahme, Lawinen, Luftdruck-Veränderungen, Luftverschmutzung, Malaria, Massen-Unruhen, Meeres-Entsalzung, Meereswellenwachstum, Meeres-Versauerung, Methanausbrüche, Migration, Milliarden von Toten, Miesmuschelplage, Mount-Everest-Schrumpfung, Mückenplage, Ozonschwund, Ozonzunahme, Pilz-Invasion, Polkappen schmelzen ab, Polkappen nehmen zu, Planktonblüte, Planktonverlust, Pollenplage, Quallenplage, Rift-Valley-Fieber, Regenabnahme, Regenzunahme, Salmonellenbefall, Schneeabnahme, Schneestürme, Schneezunahme, Selbstmord (bei Eisbären), Schlammlawinen, Singfaule Amseln, Skiliftsterben, Smog, Steinschlag, Steigende Bananenpreise, Steigende Meeresspiegel, Steigende Staatshaushalte, Steigende Versicherungsprämien, Tintenfisch-Vermehrung, Tod durch Ertrinken (bei Eisbären), Strandsterben, Sturmzunahme, Sturmabnahme, Terrorismus, Tourismusboom an der Ostsee, Tsunamis, Temperaturerhöhungen bis 2100 um 1,9 - 3,5 Grad, um 1,4 bis 5,8 Grad, um 1,9 bis 11,2 Grad, Tod vernachlässigter älterer Menschen in der französischen Urlaubsaison, Überflutungen, Weinbauernsterben in Frankreich, Vegetationszunahme in borealen Zonen, Venedig-Untergang, Verschiebung der Kontinentalplatten, Verregneter Mai 2050 in Berlin, Viruserkrankungen, Vulkanausbrüche, Waldbrände, Waldrückgang, Waldzunahme, Wanderwegerosion, Wasserkraft-Knappheit, West-Nil-Virus, Weltbankrott im Jahr 2065, Winter wärmer, Winter länger und kälter, Winterschlaf-Verkürzung, Winterschlaf-Verlängerung (bei Tieren), Wolkenglühen, Wüsten-Artensterben, Wüsten-Rückgang, Wüsten-Zunahme, Zusammenbruch der Dolomiten.

Pssssst: Die durchschnittliche Erwärmung über das vergangene Jahrhundert betrug pro Jahr etwa 0,006 Grad.

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