Gastautor / 27.07.2022 / 06:00 / Foto: Ed Uthman / 155 / Seite ausdrucken

Ist dies der Beginn der eigentlichen Katastrophe?

Von Markus D. Leopold.

Der Rückgang der Geburtenrate könnte in einem Zusammenhang mit der Pandemie stehen. In Abwägung der verschiedenen möglichen Ursachen weisen manche Indizien auf die Impfung. Was geht da vor? 

In alternativen Medien ist zunehmend zu lesen, dass es in vielen Ländern der westlichen Welt im ersten Quartal des Jahres 2022 zu einem deutlichen Abfall der Lebendgeburtenrate gekommen ist. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im ersten Quartal des Jahres in Deutschland 164.614 Kinder zur Welt. Im Vergleichszeitraum 2021 waren es 187.543 Lebendgeborene. Das entspricht einem Rückgang von über zwölf Prozent. Der April schaut auch nicht viel besser aus.

Ähnliche Entwicklungen werden aus der Schweiz, Schweden, Taiwandem UK, Slowenien und einzelnen US-Bundesstaaten gemeldet. Aber sind diese Daten verlässlich?

Die Lebendgeburtenrate ist eine der statistischen Größen, die in Industrieländern seit vielen Jahrzehnten – in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts – staatlich erhoben werden. Es handelt sich also um solide Informationen, die kaum als „fake news" bezeichnet werden können. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass in manchen Ländern eine Minderheit von Geburten verzögert gemeldet wird, doch das erscheint in den oben angeführten Ländern eher unwahrscheinlich.

Da eine zeitliche Assoziation mit der Covid19-Pandemie und Pandemiefolgen besteht, sollte man mögliche Zusammenhänge näher untersuchen. Es scheint mir nicht zu weit hergeholt, eine Assoziation zwischen der Pandemie und einem Rückgang der Geburtenrate zu vermuten. Wie könnte ein solcher Zusammenhang erklärt werden? 

Eine Reduktion der Fertilität kann auf weniger Schwangerschaften zurückzuführen sein oder aber auf eine Erhöhung von Fehl- und Totgeburten, das heißt, mehr gescheiterte Schwangerschaften. Beides könnte eine direkte Konsequenz viraler Infektionen, eine gesellschaftliche Adaptation oder eine Folge medizinischer Gegenmaßnahmen sein.

Erste Möglichkeit: Ist es das Virus?

Es gibt eine Anzahl von Mikroorganismen, die das Ungeborene zu verschiedenen Zeiten im Verlauf der Schwangerschaft schädigen können. Die bekanntesten sind Toxoplasmose, ein Protozoon, das Rubella(Roeteln)-virus, Cytomegalovirus, Herpes simplex und HIV. (Silasi M, Cardenas I, Racicot K, Kwon J, Aldo P, Mor G. Viral infections during pregnancy. Am J Reprod Immunol. 2015; 73(3): 199–13.) Besonders Rubella kann Fehlgeburten, Totgeburten und schwere Fehlbildungen auslösen.

Viren könnten im Rahmen eines pandemischen Geschehens also tatsächlich die Lebendgeburtenrate senken. Dies ist im Fall von Covid-19 aber eher unwahrscheinlich, da intrauterine Infektionen bei Covid selten sind (Pirkle C. Transmission of SARS-CoV-2 from mother to baby is rare. BMJ 2022; 376: o593.). Fallzahlen waren in Deutschland zwischen Mai und August letzten Jahres eher niedrig – viel niedriger als im vorigen Herbst und Winter. Ein direkter Virus-Effekt hätte sich also schon seit Mitte 2021 zeigen sollen. Man könnte zum Beispiel die folgende Frage statistisch testen: 

1.) Sind Covid-Krankenhauseinweisungen pro Monat mit einem Abfall der Lebendgeburtenrate 7–8 Monate später assoziiert?

Das ist ein interessanter Job für einen Erbsenzähler, aber wahrscheinlich kommt nichts dabei heraus.

Zweite Möglichkeit: Ist es eine gesellschaftliche Adaptation? 

Liegt es also an mehr Stress, weniger Sex, mehr Schwangerschafts-Abbrüchen oder weniger Infertilitäts-Behandlungen? 

So etwas kommt vor – man erinnere nur an die hunderttausende Schwangerschaftsabbrüche in West- und Nordeuropa nach Tschernobyl (N.N. Lessons of Chernobyl: SNM members try to decontaminate world threatened by fallout. J Nucl Med. 1987; 28(6): 933–). In Bayern war damals tatsächlich Anfang 1987 eine vorübergehende Reduktion der Lebendgeburten nachweisbar.

Auch das ist allerdings im Falle von Covid eher unwahrscheinlich, weil wir doch sicher alle im Jahr 2020 mehr gestresst waren als 2021. Schließlich wusste im März 2020 noch niemand, ob es sich mit Covid wirklich um ein „Killer-Virus" handelte, um mit einer bekannten Covid-Heulboje zu sprechen. Ein gesellschaftlicher Adaptations-Effekt sollte also am ehesten zwischen Ende 2020 und Ende 2021 sichtbar gewesen sein. Das ist nicht sehr vielversprechend, könnte aber z.B. anhand von Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen oder Infertilitätseingriffen 2020 und 2021 überprüft werden. Also postulieren wir eine weitere testbare Frage: 

2.) Sind Schwangerschaftsabbrüche und/oder Infertilitätseingriffe mit einem Abfall der Lebendgeburtenrate 7–8 Monate später assoziiert?

Noch ein Job für einen Erbsenzähler, aber wahrscheinlich kommt wieder nichts dabei heraus. 

Was Schwangerschaftsabbrüche angeht, gibt es zumindest in Deutschland verlässliche Zahlen, und die zeigen das genaue Gegenteil: Die Zahl der Schwangerschafts-Abbrüche war 2021 um 5 Prozent niedriger als 2020.

Dritte Möglichkeit: Ist es die Impfkampagne?  

Ist es die Impfkampagne, das heißt ein toxischer Effekt der modRNA-Gentherapie auf die Schwangerschaft?

Dafür gibt es ebenfalls historische Beispiele; Der Thalidomid-Contergan-Skandal ist wahrscheinlich am ehesten erinnerlich (Ridings JE. The Thalidomide Disaster, Lessons from the Past. In: Barrow P, editor. Teratogenicity Testing. Methods in Molecular Biology. 947. Totowa, NJ.: Humana Press; 2013). Thalidomid war ein Schlaf/-Beruhigungsmittel ähnlich den Barbituraten, auf den Markt gebracht im Jahr 1956 von Grünenthal, einer Stolberger Pharmafirma. Obwohl toxische Effekte von Medikamenten beim Fetus durchaus schon bekannt waren, wurden Tests an trächtigen Versuchstieren damals nicht vorgeschrieben. Die Prinzipien der Reproduktiv-Teratogenizität waren erst 1959 formuliert worden, z.B. dass spezifische Mechanismen involviert sind, die sich je nach Entwicklungsstand des Embryos unterschiedlich auswirken und zu Tod, Fehlbildung, intrauteriner Wachstumsretardierung (IUGR) und erst später sichtbaren Funktionsstörungen führen können.

Die Einnahme von Thalidomid („Contergan") in der Frühschwangerschaft, als Mittel gegen Schwangerschafts-Erbrechen, führte vor allem zu Fehlbildungen der Gliedmaßen (Dysmelie und Phokomelie) bei etwa 10.000 Kindern weltweit. Nachdem der Humangenetiker Widukind Lenz in Deutschland und der Gynäkologe William McBride in Australien Alarm geschlagen hatten, wurde das Medikament in Deutschland Ende 1961 von der Verwendung in der Schwangerschaft ausgeschlossen. In den USA hatte die FDA (damals FCDA) eine Zulassung von Thalidomid abgelehnt, denn man war dort in der Entwicklung von Sicherheitsstandards schon etwas weiter.

In den Folgejahren bildeten Thalidomid-Studien an Ratten und Kaninchen die Basis für die moderne Reproduktionstoxikologie. In vielen Ländern entstanden Initiativen mit dem Ziel, solche Desaster in Zukunft zu vermeiden. Medikamenten-Nebenwirkungen wurden formal definiert und nationale Behörden verlangten zunehmend formale toxikologische Tests vor einer Zulassung – nicht nur, was Effekte auf Embryo oder Fetus angeht, sondern auch bezüglich genetischer und onkologischer Toxizität (Effekte auf das Erbgut und Krebsentstehung), metabolische Untersuchungen und Tests allgemein toxischer Auswirkungen, z.B. auf Leber- oder Nierenfunktion. Seit 1990 gibt es internationale Standards, was solche Tests in der Medikamenten-Entwicklung angeht. Dennoch kommt es immer wieder zu Pharmaskandalen, wie um das Merck-Medikament Vioxx, das bis zu 140.000 Herzinfarkte ausgelöst haben soll.

Bis vor kurzem war es selbstverständlich, neue Medikamente unter anderem an trächtigen Versuchstieren zu testen, eine Unannehmlichkeit, die den mRNA-Vakzin-Herstellern bisher nicht zugemutet worden ist. Normalerweise werden neue Medikamente in klinischen Studien nicht an Schwangeren getestet, und deshalb enthalten die Beipackzettel meist schwammige Formulierungen, die von der Anwendung in der Schwangerschaft abraten. Viele Ärzte (wie ich auch) verwenden neue Medikamente erst, nachdem sie einige Jahre im Umlauf gewesen sind – und schon gar nicht bei Schwangeren!

Es hat übrigens fast 50 Jahre gedauert, bis der teratogene Mechanismus von Thalidomid vollkommen aufgeklärt wurde.

Mit den mRNA-Impfstoffen wurden all die alten Regeln über Bord geworfen. Der passende Witz dazu (Sagt eine Ratte zur anderen: „Schon geimpft?" Sagt die andere: „Nein, die testen das Zeug noch an Menschen.") ist eigentlich nicht stark genug. Man müsste sagen: „Nein, die testen das Zeug noch an schwangeren Menschen."

Wie könnte sich die Impfkampagne auf die Geburtenrate auswirken?

Eine Reduktion von Lebendgeburten als Folge der Impfkampagne könnte durch Ausbleiben von Schwangerschaften (Auswirkungen auf Follikelreifung und/oder Ovulation oder auf die männliche Spermienproduktion) oder durch Schädigung von bereits eingetretenen Schwangerschaften erklärbar sein.

Es ist inzwischen sehr wahrscheinlich, dass die mRNA-Nanopartikel nicht im Schultermuskel bleiben, wie uns allen lange erzählt wurde. Viele Impfnebenwirkungen sind am ehesten durch eine Verteilung der Injektion durch die Blutbahn zu erklären.

Biodistributionsstudien, die zunächst nicht an die Öffentlichkeit gerieten, belegen eine Anreicherung u.a. in den Ovarien. Dies könnte zu einer Beeinträchtigung des weiblichen Zyklus führen, und das wäre unmittelbar durch Menstruationsstörungen, später vielleicht auch durch eine vorzeitige Menopause sichtbar. Tatsächlich sind Zyklusstörungen eine häufige, wenn auch meist vorübergehende Nebenwirkung. Auswirkungen auf das Spermiogramm sind zwar nicht auszuschließen (Gat I, Kedem A, DviriM, al.e. Covid-19 vaccination BNT162b2 temporarily impairs semen concentration and total motile count among semen donors. Andrology. 2022: 1–7), aber wahrscheinlich irrelevant, da schon ein guter Schwimmer ausreicht, um eine Eizelle zu befruchten.

Wie bei Thalidomid betreffen toxische Medikamenten-Nebenwirkungen am ehesten die Frühschwangerschaft, weswegen wir bei der Anwendung von Arzneimitteln im ersten Trimenon am vorsichtigsten sind. Schwangere sollen in dieser Zeit ja nicht mal Weichkäse konsumieren. Toxische Effekte können zu einem Implantationsversagen (für die Betroffene bestenfalls als Zyklusstörung zu erkennen), zum Scheitern einer nur biochemisch nachgewiesenen Schwangerschaft (positiver Schwangerschaftstest, dann Blutungsstörungen), oder zu einer klinisch eindeutigen Fehlgeburt im ersten Trimenon führen.

Solche Fehlgeburten sind sehr häufig. Selbst nach der Diagnose einer intakten intrauterinen Schwangerschaft (nach etwa 6 Wochen) kommt es noch zu etwa 12 bis 15 Prozent Fehlgeburten. Totgeburten sind vergleichsweise seltener mit 1:700, weshalb eine Zunahme von Totgeburten als Ursache der beobachteten Reduktion an Lebendgeburten sehr unwahrscheinlich ist. Das heißt nicht, dass die „Impfung“ in der Spätschwangerschaft harmlos ist, doch bisher sind zu diesem Thema nur anekdotenhafte Informationen zu haben, wie zum Beispiel in einem offenen Brief österreichischer Hebammen.

Ein toxischer Effekt in der Frühschwangerschaft, der am wahrscheinlichsten zwischen der 4. und 8. Schwangerschaftswoche (d.h. 2 bis 6 Wochen nach der Befruchtung der Eizelle) auftritt, könnte sehr wohl zu einer Zunahme von Fehlgeburten führen. Dies würde in Abwesenheit prospektiver Studien womöglich nicht unmittelbar auffallen, sollte sich aber 7–8 Monate nach der Impfung als ein Ausbleiben von Lebendgeburten auswirken. Hier ist also eine weitere testbare Frage:

3.) Besteht eine zeitliche Korrelation zwischen Impfkampagnen-Erfolg in einem Land und der Entwicklung der Lebendgeburtenrate 7 bis 8 Monate später?

Das ist ein vielversprechender Ansatz für Erbsenzähler. Dazu braucht man nur Daten, die in vielen Ländern öffentlich zugänglich sind, oft auch altersspezifisch, was die Aussagekraft erhöhen würde. Um die Auflösung weiter zu erhöhen, bräuchte man altersspezifische Impfraten bei jungen Frauen. In Anbetracht der chaotischen Datenlage in Deutschland könnte das schwierig sein, doch andere Länder sind zum Teil besser aufgestellt. Generell ist aber klar, dass in westlichen Ländern eine große Anzahl von jungen Frauen zwischen Mai und August 2021 geimpft worden sind.

Als Datenpunkte bieten sich die Impfrate zwischen 1.Mai und 1.August 2021 und eine prozentuale Reduktion/Zunahme der Lebendgeburtenrate im ersten Quartal 2022 an. Wenn man diese Daten für 10 Länder oder 10 Staaten oder 10 Landkreise analysieren könnte, käme vielleicht etwas Interessantes heraus.

Und dann kommen wir zur wichtigsten Frage:

4.) Sind modRNA-Impfungen mit einer erhöhten Fehlgeburtenrate im ersten Trimester assoziiert?

Diese Frage wird sich wahrscheinlich in den nächsten Monaten beantworten lassen. Vorausgesetzt, klinische Forscher bringen genug Mut auf, ihre Karriere und ihren Lebensunterhalt zu riskieren. O tempora…

Um zum Ende zu kommen:

Ich bin es als akademischer Arzt nicht gewohnt, mich an Blogs und private Websites zu halten, wenn es um medizinische Themen geht. Aber was soll man denn machen in einer Situation, in der man nur noch Systemversagen diagnostizieren kann? Man kann sich momentan weder auf Fachliteratur noch auf professionelle Organisationen verlassen. Propaganda ist nicht mehr von Sachinformation zu unterscheiden. Man muss ständig zwischen den Zeilen lesen. Eine Verschwörungstheorie nach der anderen stellt sich als wahr heraus.

Wenn man die Mittel und statistische Kompetenz hat, kann man sich an öffentlich zugänglichen Daten abarbeiten, bis die verantwortlichen Stellen genug haben und deren Publikation einstellen. Das ist ja schon in mehreren Ländern vorgekommen, um das Narrativ von der Wirksamkeit der modRN-Gentherapie noch ein paar Monate weiterverkaufen zu können.

Die meisten von uns haben dafür weder Zeit noch Ressourcen. In diesem Fall hilft gesunder Menschenverstand („Mein Körper gehört mir!") und die Besinnung auf alte, unverletzlich geglaubte Grundsätze. Man wäre als Arzt gut beraten, sich an das alte hippokratische Prinzip zu erinnern: „Primum nil nocere". Der Arzt sollte sicherstellen, dass die Therapie nicht schlimmer ist als die Erkrankung. Auf Deutsch: Im Zweifel auf Nummer Sicher. Das bedeutet vor allem: mRNA-Impfungen von Frauen im fertilen Alter sollten sofort eingestellt werden.

Und dann lasst uns alle hoffen und beten, dass uns blinde Panikmache und Hysterie in den Medien und woke Inkompetenz-Netzwerke in Politik und Medizin nicht in die größte Katastrophe der modernen Medizin getrieben haben.

 

Markus D. Leopold ist ein Pseudonym. Der richtige Name des Autors und seine fachliche Reputation sind der Redaktion bekannt. Er war bis vor kurzem Professor der Gynäkologie und Geburtshilfe mit 36 Jahren Erfahrung in der klinischen Forschung.

 

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Leserpost

netiquette:

Andreas Bitz / 27.07.2022

Die mRNA-Behandlung weitet sich mehr und mehr zu einem handfesten Medizin-, Medien- und Politikskandal aus. Kann einer der hierzu berufenen Experten zur Problematik der Blutspenden, Blutkonserven und Transfusionen Stellung nehmen? Der “Impfstatus” wird ja offenbar nicht festgehalten…

Gisel Schinnerer / 27.07.2022

Laut Presseberichten hatte Bayern 2021 ein Geburtenhoch, ähnlich 1991, und die Vermutung von @Peter Jakoljaczek, dass in weniger entickelten Gesellschaften die Frühchen wahrscheinlich keine Chance gehabt hätten, mag stimmen. Aber vor allem hätten sich in solchen Gesellschaften die schwangeren Frauen ganz bestimmt nicht impfen lassen, meine Vermutung.

Martin Landvoigt / 27.07.2022

@Thomin Weller: Sie halten offensichtlich die IPPNW-Presseinfo für eine verlässlichere Quelle als die IAEO ‘radioaktive Strahlung ist total gesund und lecker und macht überhaupt nicht krank, allerdings nur für Soldaten bei denen es keine Strahlenkrankheit nur das “Balkan-Syndrom, Golfkriegssyndrom ” geben darf.’ Das allerdings hört sich wie grober Unfug an. Ihnen sind sicher das Vorkommen natürlicher Radioaktivität, Radonkuren etc. bekannt. Ab wann Strahlung gefährlich wird, ist ebenfalls beschrieben - z.B. 200 - 500 mSv kurzfristiger Bestrahlung: ‘Keine Symptome, nur labortechnisch feststellbare Reduzierung der roten Blutkörperchen’. Strahlenkrankheit ist eine genau beschriebene Krankheit (ICD-10 T66) ab einer kurzfristiger Bestrahlung von > 1 SV.  Dagegen wird dem Golfkriegssyndrom mehrere Ursachen zugewiesen. U.a. wird ein Zusammenhang mit der Uranmunition vermutet: ’ Uranmunition wirkt pyrophor beim Zerstäuben, das heißt, es verbrennt exotherm unter Bildung von giftigen Oxiden (Asche), wobei der Abbrand die zerstörerische Wirkung erhöht.[3] Neben nephrotoxischer wurde für DU auch eine neurotoxische Wirkung nachgewiesen.[4] Während es auf die karzinogene Wirkung von abgereichertem Uran im Labor Hinweise gibt, fand eine medizinische Studie bei exponierten Personengruppen des Golfkrieges keinen statistischen Zusammenhang, desgleichen für nephrotoxische Effekte’

A. Ostrovsky / 27.07.2022

@A.Schröder : “Ihr Artikel ist mir zu oberflächlich. Es gehört der politische Hintergrund der ganzen Coronaaktion mit seinen Vorbereitungen schon vor vielen Jahren dazu. Dann kann man die auch Zusammenhänge und Ziele erkennen und Urheber aller Aktionen mit Namen nennen. Nur Wirkungen zu beschreiben könnte ich auch den Spiegel lesen ...” Bitte lesen Sie den Spiegel und dann posten Sie doch dort mal in dem Kommentaren Ihre Erkenntnisse. Warum sollen wir das machen. Sie können das doch auch. Es ist leicht von anderen das zu fordern, was man selbst nicht leisten will oedr nicht kann. Aber eine Welt, in der alle so sind, würde man vermutlich STEINZEIT nennen, oder “Entwickeltes Gesellschaftliches System des Sozialismus”.

beat schaller / 27.07.2022

@Ilona Grimm, Judith Panther Sabine Schönfelder,  ich kann nur sagen Daumen hoch! Diese Einwürfe bringen eigentlich alles auf den Tisch. Ich bin auch der Meinung, dass wir aufgrund des bisherigen “Wissens”, welches man sich mehr oder weniger mühsam , auf den den alternativen Kanälen zusammensuchen muss, sehr viele Schlüsse mit grösster Wahrscheinlichkeit auf dem eigenen Tisch haben kann. Die Informationen welche uns Schwab, Gates, Harari, PEI, Robert Koch, CDC und viele mehr, ungeschminkt und unzensiert um die Ohren hauen, die können nur zu vernichtenden Urteilen führen. Für mich sind das alleine die stärksten Entscheidungskriterien, um meinen eigene Meinung zu finden. Sofortiger “Spritz-stopp ist das Mindeste. Danach müssen Anklagen wegen Genozid erfolgen, denn, anders kann man es gar nicht mehr nennen. Wir sollten uns angewöhnen, die Dinge beim Namen zu nennen und dazu zu stehen. Schade, dass gut ausgebildete Menschen unter Pseudonym schreiben müssen. Man könnte sich vernetzten um so zur stärkeren Kraft zu werden.??  Ich staune auch, was wir hier so für tolle Namen finden, mit noch “tolleren” Kommentaren. beat schaller

A. Ostrovsky / 27.07.2022

Solange es in Deutschland immer noch Personen gibt, die nicht zwefach geimpft und wenigstens ein Mal geboostert sind, DARF man solche Zusammenhänge niemals öffentlich stellen. Diese Leute, die einfach die vom Staat vorgeschriebenen Injektionen nicht annehmen, HABEN KEINEN BEITRAG GELEISTET. DIie DÜRFTEN GAR NICHT HIER SEIN!!! Man darf die Masznahmen NIEMALS HINTERFRAGEN, jedenfalls nicht, bevor alle entweder GEIMPFT ODER GESTORBEN sind. Bei Doktor Mengele war das ja auch so, wer sich den angeordneten Masznahmen verweigert hätte, wäre gestorben. Wenn eine Studie, auch eine geheime, erstellt wird, müssen die Probanten sich EXAKT so verhalten, wie es vorgeschrieben wird. Sonst ist ja die Aussage der Studie FÜR DEN KARL.

Martin Landvoigt / 27.07.2022

@Dieter Kief : ‘In Belgien, Frankreich und Portugal ist die Geburtenrate 2022 gestiegen ...’ und auch in Serbien, Nord Mazedonien, Schottland, New Zealand (+10,6 %), Uzbekistan (+8,6 %), Ägypten (+13,9 %), Iran (+ 5,5 %). Das aber widerlegt die Beobachtung nicht, denn sowohl statistische Unschärfen, als auch Sondersituationen können hierfür Ursache sein, die man sicher genauer untersuchen kann. Auffällig bleibt, das in 8 Ländern ein Geburtenrückgang von > 10% berichtet wurde, und in 17 weiteren Ländern ein Geburtenrückgang von 5% - 10%

Gabriele Klein / 27.07.2022

@ J. Douglas: Achtung, Fact check:  “Impfen hilft: Neue Werbekampagne der Bundesregierung….”

T. Schneegaß / 27.07.2022

@Sabine Schönfelder: @Stronzo: Köstlich wie in “alten Zeiten”, liebe Frau Schönfelder. Es ist ein nicht zu beziffernder Gewinn für die Achse, dass Sie wieder DA sind. Da ich den Grund Ihrer Abwesenheit nicht kenne und auch nicht weiß, ob Sie in dieser Zeit auf der Achse unterwegs waren, warne ich Sie schon mal vor der intellektuellen Entwicklung hier, die Mitstreiter wie Sie geradezu überlebensnotwendig machen, um nicht weiter abzurutschen. Da gibt es inzwischen einen User, der zur Sperre von Kommentatoren aufruft, die nicht seiner und des MS Meinung sind (diese sollten woanders kommentieren, warum er es nicht tut, lässt eroffen). Und einen anderen, der noch einen Schritt weitergeht und seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, dass “die Brut der Unverbesserlichen endlich bald wegstirbt” (Zitat). Mit den Unverbesserlichen meint er natürlich nicht die rotgrünen Faschisten, sondern DIE, die nicht deren, seiner und des MS Meinung sind. Frau Grimm nannte es, glaube ich, Aufforderung zu aktiver Sterbehilfe für unerwünschtes Denken. Also machen Sie sich auf was gefasst, aber ich bin völlig überzeugt, Sie wissen mit solchen Leuchten umzugehen, besser als viele andere von UNS. Bleiben Sie gesund und uns erhalten.

Emil.Meins / 27.07.2022

Nachdem schon mehrere Leser auf @Dr. Jürgen Kunze geantwortet haben: Der Mann betreibt m.E. die übliche Venebelungstaktik, mit einem (vermeintliche Expertise anzeigenden) Dr. im Namen, indem er lustig Begriffe durcheinandermischt. Vom Austausch eines DNA-Segments in einer menschlichen Zelle ist bei der mRNA-Impfung gar nicht die Rede, sondern es wird ein Stück mRNA eingebracht, das die Zelle veranlaßt, das Virusprotein der Spikes herzustellen, das sich entgegen der Aussagen des Herstellers wiederum im Körper “anreichern” kann und dort evtl. Schadwirkungen verursacht. Versprochen war, es sei in kurzer Zeit abgebaut und verschwunden. Der Versuch der Verharmlosung setzt sich fort mit der Aussage, der Impfstoff sei nur “gentechnisch hergestellt”, wie auch der Hepatitis-B-Impfstoff. Dieser wird von Hefezellen hergestellt, die dazu entsprechend gentechnisch verändert wurden, entspricht aber dem Impfstoff, der vorher aus dem Blut von Blutspendern gewonnen wurde, und enthält meines Wissens keine mRNA. Ursache für diese Entwicklung war in den 80er Jahren das Problem mit HIV-infizierten Blutspendern, die so die Empfänger des Hep.B-Serums infizieren konnten. Ich traf seinerzeit selbst die Wahl, mir lieber “gentechnisch” erzeugten Impfstoff spritzen zu lassen, als mich evtl. mit HIV zu infizieren. Sind aber 2 völlig verschiedene Paar Stiefel, und man frage sich selbst, ob hier Unwissen oder Absicht vorliegen, dies gleichzusetzen. Bei der Hefe, die sonst z.B. Alkohol herstellt, wird lediglich ein anderes Endprodukt synthetisiert, wobei die Hefe sozusagen der Bioreaktor ist. Bei der mRNA-Impfung wird dagegen der Mensch selbst zum “Bioreaktor” gemacht. Auch die Aussage “Dass durch das Coronamanagement auch die Paarbildung reduziert wurde, liegt doch auf der Hand.”, ist Blendwerk, denn es ist die Rede von Embryonen, die geschädigt werden, diese wurden also schon gezeugt, von einem Paar (in den meisten Fällen), daher ist das Argument der fehlenden Paarbildung UNSINN!

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