Wolfram Ackner

Wolfram Ackner, Jahrgang 1970, ist von Beruf Schweißer im Anlagen- und Behälterbau. Er lebt in Leipzig und schreibt neben seinem bürgerlichen Beruf Kurzgeschichten und andere Texte.

Archiv:
Wolfram Ackner / 13.11.2016 / 13:30 / 5

Die sind plöd und wir sind dschlau!

Ach, was muss man oft von bösen/ alten weißen Männern lesen/ die, anstatt durch weise Lehren/ sich zum Guten zu bekehren/ oft nur noch darüber lachen/ oder heimlich Witze machen..../ mehr

Wolfram Ackner / 03.11.2016 / 06:13 / 6

In the mood: Eine Zeitreise zur Jugend in der DDR

Die DDR war ein herzzereißend spießiges Land. Einerseits gab’s kleine persönliche Freiheiten, andererseits viele Tabus, Verbote und strenge politische Reglementierung. Ein persönlicher Rückblick auf die Kindheit und Jugend im sogenannten Arbeiter- und Bauernstaat, einer Art Freiluftgefängnis. Und eine Erinnerung an musikalisches Waterboarding mit Glenn Miller./ mehr

Wolfram Ackner / 30.10.2016 / 07:55 / 35

Eine Erwiderung auf die Rede von Freya Klier

„Plötzlich entstand in der Semper-Oper eine Atmosphäre von Widerstand, wie ich sie aus unserem DDR-Theater erinnere..." Liebe Freya Klier, die tausend Menschen, welche als geladene Gäste der Zeremonie beiwohnten, sind die politische und kulturelle Elite des Landes. Es ist die Macht. Wie kommen die Mächtigen darauf, sich als Dissidenten zu fühlen?/ mehr

Wolfram Ackner / 14.10.2016 / 06:10 / 6

Von typischen Deutschen und typischen Gräben

Kein Mensch kann sich ernsthaft Zustände wünschen, wo sich das progressive und das konservative Deutschland nur noch mit Schaum vor dem Mund gegenübersteht und hasserfüllt niederbrüllt. Ich will das nicht. Ich will meine progressiven Freunde behalten, weil ich sie als intelligente, kreative, kulturvolle Menschen schätze. Doch was tun, wenn ich nur wieder die Nazi und Rassistenleier anhören muss?/ mehr

Wolfram Ackner / 10.10.2016 / 10:00 / 23

Leipzig: Ernüchterung auf Conne Island

„Uns zur Problemlage so explizit zu äußern, fällt uns schwer, da wir nicht in die rassistische Kerbe von AfD und CDU/CSU schlagen wollen. Die Situation ist jedoch derart angespannt und belastend für viele Betroffene und auch für die Betreiber_innen des Conne Islands, dass ein verbales Umschiffen des Sachverhalts nicht mehr zweckdienlich scheint.“/ mehr

Wolfram Ackner / 25.09.2016 / 06:25 / 4

Schaut doch beim Gesichtzeigen mal in den Spiegel!

Wann wird endlich mal wieder eine große Diskussion um handfeste Themen geführt, ergebnisoffen mit der Anerkennung, dass wir unterschiedlichen aber legitimen Prämissen folgen? Ich würde sagen, an dem Tag, an dem progressive Politiker und Journalisten bereit sein werden, ergebnisoffen zu diskutieren und zu akzeptieren, dass auch konservative oder libertäre Menschen legitimen Prämissen folgen. Also leider nie./ mehr

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