Wolfram Ackner

Wolfram Ackner, Jahrgang 1970, ist von Beruf Schweißer im Anlagen- und Behälterbau. Er lebt in Leipzig und schreibt neben seinem bürgerlichen Beruf Kurzgeschichten und andere Texte.

Archiv:
Wolfram Ackner / 25.11.2019 / 16:57 / 94

Ein Gleichnis zum Dresdener Raubzug

Der Raubzug durch das Grüne Gewölbe in Dresden, der einfach nur passiv hinnehmend beobachtet wurde, ist für mich persönlich eines der schmerzhaftesten Erlebnisse meines Lebens. Ein Teil unserer Identität von immensem materiellen und vor allem ideellem Wert ist verloren. Zum Glück besteht die Museumsdirektion nicht aus Politikern, sonst könnten wir uns auch noch über die nun folgenden Sprüche freuen... / mehr

Wolfram Ackner / 09.05.2019 / 12:30 / 85

Neue Nationalhymne: „Schni schna schnappi, überschnappi schnapp!“

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich für eine neue Nationalhymne ausgesprochen, weil er „das Bild der Naziaufmärsche von 1933 bis 1945 nicht ausblenden“ kann. Wir bräuchten einen „neuen Text, der so eingängig ist, dass sich alle damit identifizieren können und sagen: Das ist meins“. Ich hätte da einen Vorschlag./ mehr

Wolfram Ackner / 20.01.2019 / 06:00 / 12

Interview im Weltraum

Von Claas R. (mit Hilfe von Wolfram Ackner). Aufgrund einer Verbindung zu Wladimir Putin gelang es mir, Gewissheit über das zu erlangen, was bislang als Verschwörungstheorie galt: Noch immer schwebt die MIR da draußen, an Bord befinden sich bis heute Gagarin, Leonow, Beljajew und Komarow. Innerhalb einer hochriskanten Operation habe ich sie dort besucht. Diese Reportage wird alles verändern. Mittlerweile lebe ich im Untergrund./ mehr

Wolfram Ackner / 14.04.2018 / 12:00 / 11

Nazi-Hobbits in der kritischen Ferndiagnose

Nun gibt es seit kurzem eine neue Sorte Erziehungsliteratur für Erwachsene – sogenannte Haltungsbücher – die kurioserweise boomt, ohne tatsächlich gekauft zu werden. Sie tragen Titel wie "Aufstehen statt wegducken" und "Die Angstprediger – Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern". Letzteres bietet sich als Grundlage für eine korrekte Neuverfilmung von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ an./ mehr

Wolfram Ackner / 19.03.2018 / 06:28 / 85

Wolfram Ackner, Schweißer, an Durs Grünbein, Dichter

Der Dichter Durs Grünbein hält den Ostdeutschen Einwanderung in das Sozialsystem der Bundesrepublik vor. Ich bin Schweißer, ich möchte ihm daher kurz meine „Einwanderung“ in das Sozialsystem meines eigenen Landes schildern. In den 90er Jahren war für mich die 50-Stunden-Woche die Norm, die 60- bis 70-Stunden-Woche keine Seltenheit./ mehr

Wolfram Ackner / 19.02.2018 / 12:00 / 3

Besuch im KiKa-Kummerkasten

Natürlich wollte ich meine Töchter nicht ohne ein kurzes Medienkompetenztraining unbeaufsichtigt ins world wide web entlassen. In meiner Ahnungslosigkeit hielt ich den KiKA für ein kindergerechtes Medienangebot. / mehr

Wolfram Ackner / 06.02.2018 / 06:29 / 40

Ich Proletarier, Schreck der SPD

Liebe SPD, ihr werdet ja demnächst wieder ein bisschen mitregieren. Tut mir echt wahnsinnig leid, dass wir Arbeiter in unserer gesellschaftlichen Fortschrittsverstockheit einfach nur eine riesengroße Enttäuschung für euch sind. Mir und vielen anderen kommt es nämlich so vor, als wären wir nur noch dazu gut, zu malochen und ansonsten die Schnauze zu halten./ mehr

Wolfram Ackner / 31.12.2017 / 06:20 / 8

Mit John Nadas Sonnenbrille ins neue Jahr

Von Wolfram Ackner. Neulich las ich von der Oberlin-Rede, welche Angela Merkel im November in Potsdam hielt, und wo sie dem staunenden Publikum zum Warmmenscheln Schwänke aus ihrer Jugend preisgab, unter anderem: „Jede Woche wurde für die Küche ein Schwein geschlachtet und ich habe mich daran beteiligt. Es war eine tolle Kindheit!“ Da brauche ich nur die Augen schließen und schon fliegt mir ein potentieller Blockbuster zu, eine deutsche Tatort-Fortsetzung von „Das Schweigen der Lämmer“!/ mehr

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