Paul Nellen / 31.07.2015 / 11:26 / 3 / Seite ausdrucken

Der IS ist Islam in Reinkultur

Im IS geschieht derzeit das, was schon zur Zeit des Propheten mit dessen Billigung Frauen und Ungläubigen angetan wurde – man lese die kanonischen Hadithe und die Geschichten, in denen Mohammed unter gewissen Voraussetzungen die Tötung und Versklavung von Frauen befahl.

Merke: Nicht allein der Koran ist rechtleitend für gläubige Muslime. Genauso wichtig: die Sunna = Traditon, darin zentral die Hadithe, die Sammlung von Geschichten, Aussprüchen und Anweisungen des Propheten.

Die Kinder- und Vielehe unter Muslimen etwa geht nicht auf den Koran, sondern direkt auf Mohammeds überliefertes Vorbild zurück. Insofern kann der häufig gehörte Satz, diese oder jene muslimische Praxis sei “unislamisch” weil “nicht durch den Koran gedeckt”, zwar formal richtig, aber dennoch eine Falschaussage sein. Oder gar eine dicke Lüge. Dann nämlich, wenn eine islamische Norm oder Glaubenspraxis sich auf eine Tat oder Gewohnheit des Propheten beziehen lässt. Der IS ist daher auch nicht grausamer, als es der Ur-Islam, die Ur-Gemeinde in Yathribb/Medina, unter der Herrschaft Mohammeds war.

Nehmen wir mal dieses Beispiel – hier sorgt Mohammed rührend dafür, dass eine nach einem Ehebruch schwanger gewordene Frau noch ihr Kind für die islamische Ummah entbinden kann, d.h., statt auf der Stelle gesteinigt zu werden, noch bis zur Entbindung weiterleben darf. Der Zynismus des Propheten erstrahlt zu vollstem Glanz, wenn er, nach der von ihm angeordneten Steinigung der Frau, dann auch noch ihr Beerdigungsgebet spricht: als besondere Gunst und als Empfehlung an Allah für eine reuige Sünderin!

Wenn wir uns den ZDF-Dok-Film anschauen, dann wissen wir nun:

Im IS geschieht, anders als es die Islamfunktionäre uns glauben machen wollen, genau das, was schon zur Zeit des Propheten mit dessen Billigung Frauen und Ungläubigen angetan wurde. Denn der IS ist Islam in Reinkultur.

Leserpost (3)
Horst Meinzer / 02.08.2015

Folgerichtig sollte man auch nicht vom ‘Islamischen Staat’ reden, sondern vom ‘Koranischen Staat’. Hiermit wird nur auf den tatsächlichen Ursprung hingewiesen.

Ralf Schmode / 01.08.2015

Die Apologeten des Islam in Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und medialem Mainstream entblöden sich nicht nur nicht, die eigenen Bürger mit der Parole einzuseifen, die nahezu täglichen Untaten im Namen des Islam hätten nichts mit diesem zu tun. Vielmehr maßen sie sich mit dieser Wertung an, der großen Mehrheit der maßgeblichen Autoritäten des Islam zu widersprechen (dem Wortlaut des Koran, in dem es ja von Tötungs- und Unterwerfungsaufrufen gegen Un- und Andersgläubige nur so wimmelt, ohnehin). Von den selbsternannten Vertretern der Moslems in Westeuropa, allen voran Herrn Mazyek, kommen allenfalls taktische Distanzierungen und natürlich auch wieder die Behauptung, Verbrechen gläubiger Moslems, ausgeführt mit dem “Allahu Akbar!” auf den Lippen und gerechtfertigt mit dem Koran, hätten nichts mit dem Islam zu tun. Hier handelt es sich nicht einmal mehr um Wunschdenken, sondern es geht schlicht darum, mit Lippenbekenntnissen den Rückzugsraum des Islam gegenüber einer längst überfälligen staatlichen Kontrolle seines verfassungsfeindlichen Gebarens so lange mit salbungsvollen Worten zu stabilisieren, bis der Tag der feindseligen Übernahme der infiltrierten Gemeinwesen den Drahtziehern der islamischen Eroberungsstrategie gekommen scheint. Welche Rolle dabei der stetige, längst jeder staatlichen Kontrolle entglittene Zustrom junger Männer moslemischen Glaubens spielt, wäre eine interessante Frage, die hoffentlich erst nicht dann beantwortet wird, wenn es fünf nach zwölf ist.

Peter Hünten / 31.07.2015

Der Prophet als Vorbild und der Koran haben eben mit “dem” Islam nichts zu tun, den die westlichen Apologeten dieser Religion so sehr in Schutz nehmen.  Die denken es wäre so, wie mit Mao und dem Kommunismus in heutiger chinesischer Ausprägung. Die hätten ja auch nicht mehr viel miteinander zu tun. So kann man sich täuschen.

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