Zweckpessimismus verbreitet der Herr Dipl.Ing. Ich fahre mit einer Renault Zoe für 13 kwh/100km, inzwischen 70tsd km weit. (Können auch mal 15 kwh/100km werden bei Autobahnfahrt) Die Reichweite mit einer vollen Batterie beträgt >300 km. Wartungskosten p.a. ca. 105€. Reparaturen bisher: Null. Batterie ist gemietet (nicht umsonst natürlich, aber moderat) und damit gegen starken Leistungsabfall versichert. Akku-Lebenserwartung ist damit nichts, was mich beunruhigen müsste. Das Ladesäulenangebot ermöglicht immer noch preiswerten, oft kostenlosen Strom zu zapfen. Möge die Verbrennerlobby weiter ihre Propaganda verbreiten.
Einiges an dem Artikel mag stimmen, es sind aber auch viele Ungenauigkeiten drin. Der Verbrauch des Nissan Leaf ist ein schon sehr hoch gegriffener Praxisverbrauch; ein Hyundai Ioniq in der reinen E-Variante fährt nach allen Tests mit ungefähr 13 Kwh/100 km. Dagegen wird auch den Ford TDCi auf der Straße niemand mit 3,9 Litern bewegen, realistisch sind 5-6 Liter Diesel. Und das ist nur ein Einsteigerdiesel, der in den Fahrleistungen dem 150 PS des neuen Leaf kaum gewachsen ist, außer in der Höchstgeschwindigkeit. Mittelfristig mag der Strompreis steigen, vielleicht auch stark. Allerdings eröffnet das auch dem Privatmann die Chance, den Strom solar oder mit Blockkraftwerken wirtschaftlich selbst zu erzeugen, dies wird bei fossil angetriebenen PKW in diesem Leben nicht mehr gelingen. Und die Aussicht, deutsche Straßen zu benutzen, ohne dem raffgierigen Staat Benzin- oder Stromsteuern zu zahlen, finde ich persönlich recht reizvoll. Zumindest bis die allgemeine Maut kommt.
Aus eigener Erfahrung kann ich dem Artikel im Ganzen zustimmen. Die Wirtschaftlichkeit des einzelnen mag besser sein, wenn er selbst erzeugten Strom lädt, anstatt in einzuspeisen, dann fehlt dem Staat aber Geld das er sich dann anderweitig zu holen weis (Straßen Maut), außerdem ist dies nur denjenigen vergönnt, die mit Ihrem Auto bei Sonnenschein neben ihrer Solaranlage (o.ä.) stehen können. Für öffentliche Ladeinfrastruktur habe ich bis heute kein wirtschaftliches Geschäftsmodell gesehen, aber letztendlich ist das sowieso egal, denn wenn der Strom ein Preis von 1€/kWh (bei heutiger Kaufkraft) erreichen sollte, haben wir wirtschaftlich noch ganz andere Probleme. In einem Punkt muß ich allerdings denn hier zahlreichen Kommentatoren widersprechen, das ist die Akku-Haltbarkeit. Bei einer realistischen Reichweite von 400km, entspricht eine angenommene Fahrzeuglebensdauer von 250.000km, gerade 625 Volladezyklen, und das bei deutlich besseren Bedingungen als bei einem Handyakku (Temperierung, Ladezustände, etc.).
@René Paul Rozek: M.E. geht es nicht um CO2 oder sonstige Schadstoffe. Die Grünen haben in ihrer heimlichen Vorsitzenden, noch ein Kommunist vom alten Schlag, einen starken Mitstreiter zur Durchsetzung ihrer grün/sozialistisch/kommunistisch eingefärbten Ziele erhalten. Es geht um die Abschaffung des Individualverkehrs, es geht um die Schwächung der deutschen Wirtschaft, im Endeffekt geht es um die Abschaffung der Bundesrepublik wie wir sie kennen. Auf deren Trümmern hoffen die Kommunisten dann etwas Neues, das mehr in ihrem Sinne ist, aufbauen zu können. Das Alles wird abgeabeitet mit einer Ideologie - Klima- Gender- Gesundheits- Gerechtigkeits- und Ungleichheitswahn - die von vielen Wählern mitgetragen wird. Gemäß “wenn es ernst wird muß man lügen”-Juncker wird von unserer Regierung alles Mögliche in den Raum gestellt. Die wartet ab ob sich echter Widerspruch regt. Ist das nicht der Fall, weil Viele gar nicht erkennen, was da eigentlich abläuft, macht sie weiter. Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. Alle Indizien - von Bundeswehrabschaffung, Transferunion, Fahrverbot, Schädigung von Schlüsselindustrien (neben Automobil- auch Pharma- Atom- Kohle- Chemie- und Agrarchemieindustrie) Migrantenflutung, Aushöhlung der Sozialsysteme, Handelskrieg mit unserem engsten Verbündeten bis hin zur Quotenfrau - sprechen dafür. Es wurden uns Risiken aufgehalst, die wir heute, da die Wirtschaft “rundläuft” und die Steuerquellen sprudeln, nicht sehen wollen. Sollte dieser Rundlauf zum Erliegen kommen, werden uns die eingegangenen Verpflichtungen und Risiken - insbesondere aus Bürgschaften, aus dann uneinbringlichen Target2-Forderungen, aus Verpflichtungen die unsere Sozialsysteme eingegangen sind und aus neuen Anforderungen, die wegen steigender Arbeitslosig- und bedürftigkeit entstehen, schlagartig in die Knie zwingen. Mit etwas Glück für Merkel, dem Glück der Tüchtigen, wird sie das in dieser Legislaturperiode noch hinkriegen. Nur eine weitere Verschwörungstheorie??
Meiner Meinung nach ist der Grundfehler, den aktuellen Autoverkehr 1:1 auf Elektro umzustellen, wobei sich der Durchschnittsdeutsche keine Experimente erlauben kann: Mit dem 08/15 Verbrenner kann man einen weiten Anwendungsbereich abdecken (inkl. Urlaubsfahrt) und für die Mehrkosten des E-Autos kann man eine Menge Sprit kaufen. 1) Der Markt muss es regeln: Wenn ein Produkt überzeugt, muss ich es nicht in den Markt zwingen (siehe Smartfone). Der ebike Boom bestätigt das: Die Dinger sind hip, flink und können problemlos geladen werden. 2) Ich fahre inzwischen 85% meiner Wege zwischen Wohnung und Büro (10 km), wobei das Fahrzeug die meiste Zeit im Parkhaus bzw. der Garage steht. Ergo fahre ich mit dem Fahrrad bzw. würde im Winter mit einem kleinen Fahrzeug mit Wetterschutz fahren, wenn ich problemlos laden könnte. 3) Auf den Verbenner wird aus ideologischen Gründen geschossen: Man kann die Treibstoffe auch regenerativ herstellen und aufgrund der Energiedichte hat man keine Reichweitenprobleme! Wegen dem E-Auto Hype mache ich mir keine Sorgen: Das wird grandios scheitern. In der aktuellen Form sind die Dinger nicht zu gebrauchen. Grüsse Hans Bethe
E-Autos haben, wie Autos mit Verbrennungsmotoren, Vor- und Nachteile. Daher wird es in Zukunft nicht um das eine oder andere System gehen, sondern es wird in Zukunft ein “sowohl als auch” sein.
Ist bei der Kalkulation eigentlich auch die Leasinggebühr für den Akku berücksichtigt? Von einem Händler erfuhr ich, dass diese für den Elektro-Smart pro Monat 72 € beträgt, was die Kosten erheblich in die Höhe treibt. Wer die Batterie statt dessen gleich zusammen mit dem Fahrzeug kaufen will, der kauft eine Katze im Sack, denn wenn die Batterie nach einer unbekannten Anzahl von Ladezyklen ihren Geist aufgibt, wird sie zu einem sehr teuren Stück Sondermüll.
Wegen der Akkus geht jedes Smartphone nach spätestens 2 Jahren in die Knie, aber beim Auto, da sollen die Batterien leistungsfähiger und länger haltbar sein, wer’s glaubt. Und genau da sind wir beim Punkt. Für Glauben sind prinzipiell die Religionen zuständig und die gehen alle davon aus, dass man nicht wissen kann. Deshalb gilt hierzulande der Glaube nicht viel, (außer es handelt sich um einen gewissen Propheten, der einen Religion der bedingungslosen Unterwerfung unter einen willkürlich gedachten Gott einführte). Gläubige werden belächelt und für alles Unglück dieser Welt als Ursache gesehen, außer s.o. Nur die, die die Gläubigen (außer bestimmten) wegen ihres Glaubens an etwas was sich dem Wissen, dem Experiment und der Nachweisbarkeit prinzipiell entzieht, verachten, legen selber einen Glauben an den Tag, das haben die christlichen Gläubigen hierzulande,. selbst in frömmeren Zeiten nicht geschafft. Man könnte hier, frei nach Karl Marx von einer Negation der Negation sprechen, oder von der Revolution die mal wieder ihre Kinder frisst. Ich denke mittlerweile, dass für die Deutschen kleine, überschaubare politischen Einheiten, der beste Schutz vor der verheerenden Ideologieanfaälligkeit sind, sprich die vielgescholtene deutschen Kleinstaaterei uns besser bekommen ist, als diese Großmannsucht, die die ganze Welt retten will, aber wenn des Schantal schwanger wird, dann ja das geht doch nicht, die soll uns doch nicht zur Last fallen mit ihrem Gör.
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