So werden Inzidenzen aufgeblasen

Ich lege mich mal ziemlich fest: Wenn Angela Merkel noch einmal ihren Willen bekommt mit der Gesetzesverschärfung im Infektionsschutz, bleibt Deutschland für den Rest des Jahres weitgehend eingesperrt, denn der angepeilte Inzidenz-Schwellenwert von 100 für den nationalen Notbremsen-Ausnahmezustand ist inzwischen faktisch gleichbedeutend mit dem, wofür ein prominenter Regierungs-Tierarzt vor einigen Wochen noch ausgelacht worden ist, als er den Wert auf unter 10 drücken wollte.

Auf Achgut.com ist damals nachgewiesen worden, dass mit weit mehr als einer Million PCR-Tests je Woche und bei einem (zurückhaltend geschätzten) Anteil von etwa 1,25 Prozent falsch-positiver Testergebnisse schon ein Inzidenzwert von 35 leicht „gerissen“ werden kann, ohne dass irgendjemand dafür wirklich krank sein müsste. Dass sich die Regierenden darauf eingelassen haben, eine „Notbremse“ dann doch mit der relativ hohen Zahl 100 zu verknüpfen, war offenbar nur ein taktisches Manöver: Man hatte schon vor Augen, dass durch massenhafte Antigen-Schnelltests die Hürde sehr bald leicht überwunden werden könnte. (Wie damit die angeblich massiv steigenden „Fallzahlen“ und hohe Test-Positiv-Quoten der behaupteten „dritten Welle“ produziert werden, wurde hier schon am Donnerstag vorgeführt.)

Es ist so, als würde der DFB dafür sorgen wollen, dass Fußball aufregender wird und mehr Tore fallen. Aber wie? Ganz einfach: Bisher ist der lichte Raum im Profi-Tor laut Regelwerk (S. 11) 7,32 m breit und 2,44 m hoch. Warum das Tor nicht einfach 20 m breit machen und 4 m hoch? Jede Wette, das funktioniert – ganz ähnlich wie mit Merkels Machtergreifung. Ihr neues Testregime macht das Tor so groß, dass noch ein volltrunkener Kreisliga-Innenverteidiger gar nicht mehr daneben schießen kann. Beim entscheidenden Kriterium „Inzidenz“ wird ein vermeintlich gleichbleibender Zahlenwert dank Schnelltest-Orgie bald etwas völlig anderes bedeuten – 100 von vor zwei Monaten ist eine komplette Größenordnung entfernt von dem, was 100 im Mai sein wird. 

Denken Sie an eine Familienfeier, wo einer der Älteren nostalgisch erzählt: „Ich weiß noch, wie ein Brötchen zwei Pfennige gekostet hat.“ Heute ist es selbst beim Discounter zehnmal so teuer. Die gewaltige Aufblähung des Corona-Testregimes durch Schnelltests revolutioniert die Zahlenwerte ähnlich, aber in einem Bruchteil der Zeit: Die von den meisten belächelte 10er-Inzidenz des RKI-Chefs vor zwei Monaten ist jetzt oder in 14 Tagen faktisch gleichbedeutend mit einem Wert von 100: die Inflationierung der Testumfänge entwertet automatisch auch den Schwellenwert für das Einsperren der Bevölkerung und das Abwürgen der Wirtschaft. Im Ergebnis wird das Zwangsregiment für die machtberauschten Panikherrscher leichter „begründbar“ als je zuvor und um eine Größenordnung niedrigschwelliger, während und obwohl die tatsächliche medizinische Bedrohung immer weiter zurückgeht. 

Jetzt werden die Reserven aus der Dunkelziffer mobilisiert

Es ist bei der „Pandemie“ wie bei allen Kampagnen der technokratischen Weltverbesserer, die das Volk verachten und die Demokratie unterminieren: Sie „gewinnen“ die Debatte nicht mit sachlichen Argumenten, sondern manipulieren sie – indem sie ständig die Maßstäbe verrücken und umdefinieren. (Diesel-PKW werden plötzlich „gesundheitsgefährdend“ durch absurd niedrig angesetzte, kaum einhaltbare Grenzwerte für Stickoxid, um nur ein Beispiel zu nennen.)

Hier noch einmal „zum Mitschreiben“, wie das mit dem Inzidenzwert und dem Testregime funktioniert: Selbst mit mehr als einer Million PCR-Tests pro Woche kann man nicht annähernd vollständig verfolgen, wo das Virus in der Bevölkerung von mehr als 80 Millionen unterwegs ist – man hat zwangsläufig eine gewaltige Dunkelziffer. (Leider müssen wir spekulieren, wie hoch die Dunkelziffer genau ist, denn das RKI weigert sich seit einem Jahr, der Sache durch repräsentative Untersuchungen auf den Grund zu gehen.) Wenn nun aber zehn oder zwanzig Millionen Schnelltests pro Woche möglich werden, dann greift man sehr weit in das „Reservoir“ möglicher „Fälle“ hinein, die bisher in der Dunkelzone versteckt waren.

Dass man eine zahlenmäßig hohe Inzidenz so leicht „herbeitesten“ kann, beruht gleichzeitig darauf, dass schon von Anfang an die „Hürde“ für die Definition eines „Falls“ absurd niedrig liegt, indem jeder positive PCR-Test als „Neuinfektion“ propagiert worden ist. Damit werden auch Personen zum Pandemie-Problemfall stilisiert, die etwa schon vor Wochen mit dem Virus kontaminiert waren, deren Immunsystem aber spielend leicht und ohne Symptome damit fertig geworden ist und die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch niemand anderen infiziert haben: in Wirklichkeit ist bis heute nicht nachgewiesen, dass asymptomatische „Fälle“ messbar zur Virusverbreitung beigetragen hätten, wenn überhaupt. Ähnlich verhält es sich mit Betroffenen, die tatsächlich eine leichte Infektion entwickelt haben, aber nicht schlimmer als eine gewöhnliche Erkältung, und die einfach mal kurze Zeit zuhause geblieben sind, wie sich das gehört.

Zwanzigfaches Testen, Zehnfache „Inzidenz“

Laut RKI-Zahlen kam bis vor kurzem schon auf etwa 10 bis 20 „Neuinfektionen“ jeweils eine Krankenhauseinweisung. Ebenso war die ganze Zeit über in den amtlichen „Sentinel“-Praxen, also bei repräsentativ ausgewählten niedergelassenen Ärzten, das Virus aus China nur gerade so wahrnehmbar. Heißt das, das Virus ist super-mordsgefährlich, wir hatten es dank Lockdowns und Maskenzirkus aber halbwegs im Griff? Eben nicht. Hält man den politisch zugespitzten, nicht wirklich repräsentativen deutschen Zahlen des RKI internationale Erfahrungswerte über Geschwindigkeit und Massivität der Virus-Ausbreitung entgegen, muss man schlussfolgern: vom gesamten Infektionsgeschehen mit Covid-19 (oder eigentlich längst Covid-20, also allen Mutationen, die bei jedem Virus völlig normal sind) hat der weitaus größte Teil sich unauffällig außerhalb von Gesundheitssystem und amtlicher Statistik abgewickelt, schon seit mehr als einem Jahr. (Diese Erkenntnis scheut das RKI wie der Teufel das Weihwasser – vermutlich gab es genau deshalb bisher keine seriöse Durchleuchtung der Bevölkerung. Sonst würde weitgehende Herden-Immunität offensichtlich und das Panikregime mit Impforgien obsolet.)

Damit ist zwingend anzunehmen, dass der Anteil der Virus-Kontaminierten in der nicht PCR-getesteten Allgemeinbevölkerung nicht so viel niedriger liegen kann als bei den gut eine Million PCR-Getesteten pro Woche, auch wenn bei denen die deutlich symptomatischen Fälle konzentrierter gewesen sein müssen als im Bevölkerungs-Querschnitt. Nehmen wir vorsichtshalber nur an, dass der Anteil der Kontaminierten, bei denen sich also Virenbruchstücke genetisch feststellen lassen, in der Allgemeinbevölkerung nur halb so hoch liegt wie in der Vorauswahl derjenigen, die bis vor ein paar Wochen einen PCR-Test absolviert haben. Damit würden wir unterstellen, dass ungefähr eine Hälfte der Virus-Kontaminierten jeweils individuell auffällig stark betroffen (symptomatisch) war und noch dazu, dass diese Teilgruppe tatsächlich quasi vollständig bei einem Arzt oder in einem Testzentrum gelandet ist; alle wirklich halbwegs ernsthaft infizierten Personen wären also ohne verbleibende Dunkelziffer im RKI-Radar aufgetaucht – eine wahrscheinlich übertrieben idealisierte Unterstellung. (Deshalb nehmen wir auch keinen weiteren Sicherheits-Abschlag vor dafür, dass die Antigen-Schnelltests eine vorhandene Kontamination nicht zu 100 Prozent detektieren können, sondern eine gewisse Rest-Unsicherheit verbleibt.)

Wenn unter diesen gedanklichen Vorgaben die Test-Anzahl von ungefähr einer Million (PCR-Tests) auf zwanzig Millionen (Antigen-Schnelltests, einschließlich „Selbsttests“) explosionsartig ansteigt, dann MUSS die Zahl der „erkannten Fälle“ mindestens etwa zehnmal so groß werden. (Eine kleine Korrektur wäre nur einzubauen für diejenigen überängstlichen Zeitgenossen, die sich – wie der geehrte satirisch geneigte Autorenkollege Thilo Schneider und sein „Schatz“ – täglich mehrfach mit einem Selbsttest vom Aldi absichern. Drei Tests pro Tag wären natürlich weniger stark zu gewichten als etwa nur ein Test je Woche.)

Deutschland im Demokratie-Dämmerzustand 

Wie vor wenigen Tagen schon belegt: Zehn oder gar zwanzig Millionen Schnelltests pro Woche sind keineswegs unwahrscheinliche Größenordnungen, sondern genau das, was die Bundesregierung offiziell für machbar hält und kurzfristig anstrebt. Und deshalb ist jetzt – spätestens nach weiterem Hochschrauben der Testumfänge in den nächsten paar Wochen – eine „Inzidenz“ von 100 nichts anderes als eine tierärztlich geforderte Inzidenz von 10 im Januar oder Februar. Es bedeutet das endgültige Einschwenken der deutschen Politik auf die wahnwitzigen, kontrollwütigen und menschenfeindlichen Forderungen der extremen Aktivisten, die ungeniert Freiheit und Wohlstand in Deutschland abschaffen und unglaubliche, auch gesundheitliche Kollateralschäden in Kauf nehmen, ohne Abwägung und Verhältnismäßigkeit – auch eine Art Totalitarismus.

Wohlgemerkt: hier ist noch kein einziger falsch-positiver Test unterstellt, sondern es wird nur mit „echten“ Kontaminationen durch das Virus argumentiert. Tatsächlich ist aber zu befürchten, dass das RKI schon einen positiven Antigen-Schnelltest dazu nutzt, einen „Fall“ statistisch zu konstruieren, schon aus „Vorsorge“. Wenn man jeden Tag zwei Millionen Schnelltests vornimmt und die Falsch-Positiv-Quote nur bei lächerlichen zwei Prozent läge (vermutlich der Mindestwert), wären das schon 40.000 vermeintliche/potentielle „Neuinfektionen“ pro Tag oder fast 300.000 pro Woche, entsprechend einer „Inzidenz“ unter mehr als 80 Millionen Menschen von fast 350 je 100.000.

Tatsache ist auf jeden Fall, selbst wenn letztlich doch „nur“ positive (darunter unvermeidlich falsch-positive) PCR-Tests als „Fälle“ gezählt werden: Wenn Merkel ab „Inzidenz 100“ den Notstand dekretieren kann, dann kann sie demnächst fast nach Belieben Deutschland einfrieren und damit nebenbei auch jede demokratische Regung durch Demonstrationen, Kundgebungen oppositioneller Parteien und ähnliche unerwünschte Umtriebe weitgehend unterbinden. Youtube hilft gern noch zusätzlich, kritische Stimmen außerhalb der Staatsmedienlandschaft verschwinden zu lassen.

Es ist sachlich abwegig, den Föderalismus in Deutschland weiter auszuhebeln, die Grundrechte zur Disposition zu stellen, die demokratische Debatte weitgehend zu unterdrücken und in eklatant verfassungs- und rechtswidriger Manier jede Verhältnismäßigkeit fahren zu lassen für eine Viruskrankheit, von der wir inzwischen zuverlässig wissen, dass sie nicht schlimmer verläuft als eine mittlere Grippewelle.

Man kann darüber streiten, ob die Schnelltest-Orgie mit zig Millionen Probanden übertrieben ist. Immerhin könnte sie belegen, was wir bisher nur begründet vermuten können: dass das Virus längst quer durch die Bevölkerung verbreitet ist – aber eben ohne übermäßigen Schaden angerichtet zu haben, verglichen mit anderen Grippewellen (Keine wirkliche Übersterblichkeit). Das Problem ist also nicht so sehr, dass mehr Kontaminierte erkannt werden, sondern dass völlig sachwidrig jeder davon als potenzieller Oma-Mörder hochstilisiert wird. Die mutwillig hochgetriebenen Testzahlen mit entsprechend mehr (ungefährlichen) Pseudo-Fällen belegen gerade nicht, dass alles wieder schlimmer wird, sondern sind bei seriöser Betrachtung gerade der Beweis, dass die Sache in Wirklichkeit längst so gut wie überstanden ist.

Dauerlockdown ab sofort jeden Winter neu garantiert

Wenn wir die absurde, weltfremde Neudefinition der „Inzidenz“-Maßstäbe durch eine Kanzler-Kamarilla im Endstadium paranoiden Cäsarenwahns zulassen, dann bekommen wir damit tatsächlich eine „neue Normalität“ bis in alle Ewigkeit. Denn es werden immer neue Krankheitserreger entstehen, ob Influenza oder Corona. Sie haben immer schon und werden auch zukünftig große Teile der Bevölkerung erreichen, und die allermeisten Menschen werden dank einem faszinierenden und leistungsfähigen Immunsystem (T-Zellen) damit zurechtkommen, während leider einige inzwischen altersschwache und anfällige Menschen daran sterben werden. 

Wenn ein (neuer) Erreger ein knappes Drittel der Bevölkerung erreicht, bevor Herden-Immunität ihn ausbremst, vielleicht über eine Winter- oder Grippesaison von höchstens sechs Monaten verteilt, also etwa 25 Wochen, dann wäre der Erreger – und sei es als unbedeutendes und vereinzeltes Virenbruchstück in irgendeinem Nasenschleimhautwinkel – im Durchschnitt bei 1,2 Prozent der Bevölkerung pro Woche neu anzutreffen. (30 Prozent Gesamtbetroffenheit geteilt durch 25 entspricht 1,2 Prozent) Man braucht davon nur jeden zehnten (!) Betroffenen tatsächlich zu testen und zu identifizieren, also 1,2 Promille der Bevölkerung – rechnerisch identisch mit einer „Inzidenz“ von 120 je 100.000! Für die „Notbremse“ nach Belieben braucht man dann „nur“ ungefähr acht Millionen Schnelltests pro Woche (um 10 Prozent der Bevölkerung abzudecken). Es besteht kein Zweifel, dass die weltweite Gesundheitsindustrie das möglich machen wird. Sie will ja schließlich nur unser Bestes (unser Geld).

Der Schwellenwert 100, ab dem die Bundesregierung zukünftig freie Hand haben will, wegen angeblicher akuter Pandemie-Gefahr Gesellschaft und Wirtschaft immer wieder neu an die Leine zu legen, kann und wird so ungefähr bei jedem neuen Erreger einer Atemwegsinfektionen überschritten werden, zuverlässig in jedem Winter. Von jetzt bis in alle Ewigkeit. Das passiert, wenn man nicht harte medizinische Fakten zum Maßstab macht – wie etwa die Zahl echter Krankenhaus-Einweisungen durch verantwortungsbewusste Ärzte im differential-diagnostizierten Einzelfall – sondern butterweiche, fast beliebig manipulierbare und absurd über-interpretierte Statistikprodukte aus Testverfahren, die nicht mal die panikfreundliche WHO empfiehlt.

Versagen die Eliten auch diesmal kläglich?

Besteht die Hoffnung, dass die Bundestagsabgeordneten noch aufwachen und sich diesem Wahnsinn widersetzen? Oder die Länderfürsten? Darauf würde ich eher nicht wetten. Und was ist mit den großen Wirtschafts-Kapitänen? Gibt es dort noch ein paar Charaktertypen, denen es jetzt reicht? Die sich ihr Lebenswerk als Inhaber familiengeführter Unternehmen nicht zerstören lassen wollen? 

Es müsste sogar den politisch naiveren Wirtschaftsführern eigentlich klar sein: Ohne Freiheit schon bald kein echtes Unternehmertum, keine funktionierenden Wertschöpfungskreisläufe und keine angemessenen Gewinnaussichten. Der Niedergang hat ja schon eingesetzt, nicht nur für kleine Restaurantbesitzer, Boutiquen oder Nagelstudios, sondern auch für die Industrie in Deutschland.

Wo ist deren Schwellenwert, wo die „Inzidenz“ für die Wohlstandsvernichtung, ab der es weh tut und wo man endlich doch eingreift? Und ohne materiellen Wohlstand auch kein gesundes Leben, kein erfolgreiches Gesundheitswesen, kein Aufschwung für wirklich arme und gefährdete Menschen in den Entwicklungsländern. Jetzt gilt es, jetzt ist Endspiel. Jetzt muss das Runde ins Eckige, damit Freiheit und Wohlstand noch eine Chance haben.

Nachtrag des Autor vom Nachmittag:

Das mögen vielleicht nicht alle glauben nach all den Zahlen und Relationen im relativ ausführlichen Text, aber eigentlich sind die Dinge noch ein wenig komplizierter und viele ärgerliche Unschärfen müssten analytisch abgearbeitet werden. Insbesondere fragt sich, wie repräsentativ die Eckwerte des RKI etwa im letzten halben Jahr die tatsächliche Betroffenheit der Bevölkerung (Kontaminierung mit dem Virus aus China) widergespiegelt haben. Der Beitrag geht letztlich – ohne das nun auch noch mal groß zu diskutieren – so ungefähr davon aus, dass die RKI-Angaben zur relativen Betroffenheit je Bevölkerungsumfang, ausgedrückt in Inzidenzwerten je 100.000 sowie in Test-Positiv-Quoten, alles in allem halbwegs zutreffen mochten.

Die warnenden Argumente im Beitrag, wie durch massenhafte Schnelltests die „Fallzahlen“ auch um den Faktor zehn oder ähnlich hochgetrieben werden können, wären nur dann substantiell neben der Spur, wenn die propagierten RKI-Werte sich als massiv überzogen herausstellen würden, und massiv heißt mindestens um das Doppelte bis Dreifache. Irgendein Bauchgefühl sagt mir, dass eine solche Feststellung jedenfalls nicht von Seiten der Panikmacher kommen wird. Und falls es sich von unabhängiger Seite doch so herausstellen würde, dann wäre das Thema „gefährliche Pandemie“ ohnehin und von vornherein bei den Akten, und dann hoffentlich vor Gerichten. 

Foto: Illustration Rudolf Wildermann

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Sabine Heinrich / 12.04.2021

@Judith Panther: Volltreffer! “...die linkeste Krähe, die sich je bei den Schwarzen ins Nest gesetzt ... hat”.  Die linke Krähe genießt noch immer hohes Ansehen in der gehirngewaschenen Bevölkerung - das ist jedenfalls mein Eindruck - die würde auch im September wiedergewählt werden - ohne Wahlbetrug- denn das hat die gehirnamputierte Bevölkerung erkannt: Die schlimmsten Feinde der Demokratie sind nicht die Berliner diktatorischen Lügenbarone jedweden Geschlechts, sondern die Querdenker, AfD-Wähler und sonstige regierungskritische “Elemente”. Gute Nacht, Deutschland!

Lutz Herzer / 12.04.2021

@Lilith Diess “Hat jemand eine Ahnung, wie man sich beim Verfassungsgericht über Merkel wegen Amtsmissbrauch, brechen des Amtseides und Zerstörung der föderalen Ordnung beschwert?”  Was die Zerstörung der föderalen Ordnung betrifft, so gibt es ein beschwerdefähiges Recht auf andere Abhilfe aus Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes. Vertreten wird diese Auslegung von Top-Juristen wie Karl Albrecht Schachtschneider, Dietrich Murswiek oder Karen Kaiser. Vom Bundesverfassungsgericht ist “andere Abhilfe” zwar (noch) nicht ausgeprochen worden, aber ein grundrechtsgleiches Recht darauf weder verworfen noch widerlegt worden. Der Ball liegt immer noch auf dem Elfmeterpunkt. Oder wie Sepp Herberger sagte: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel”.

Robert Loeffel, Bern / 12.04.2021

@Klaus Müller die Schweizer Presse zeigt ein sehr sachliches Bild von den Übertreibungen des deutschen Coronawahnsinns. Im Gegensatz zu Deutschland geniessen wir Schweizer sehr viel mehr Freiheiten als die Deutschen. Da werden nicht Kindergeburtstagsfeiern zuhause von Merkels neuer Volkspolizei gestürmt oder Rodler wie Feldhasen von denselben gejagt oder Corona Demonstranten zusammen geknüppelt. Auch haben in der Schweiz die Denunzianten keine Hochkonjunktur. Erst letzte Woche titelte die BILD neidisch was die Schweizer in der CoronaPLANDEMIE besser machen als die Deutschen. Ihr Argument das sie ihre Wohnung jederzeit verlassen können gilt im Moment vielleicht kommt ja noch die diskutierte Ausgangsperre das war in der Schweiz noch nie Gegenstand einer Diskussion. Und zu meiner Ferndiagnose warten wir diese einmal ab und trinken genüsslich einen Tee.

Hans-Peter Dollhopf / 12.04.2021

Frau Johnson, Ihr Kommentar: “Alle verrückt geworden, weltweit, gucken Sie hier”, St Vincent:  Ralph Gonsalves habe erklärt, “cruise ships would only evacuate people who are vaccinated.” Wüsste jetzt nicht, dass Bedford-Strohm bei der Evakuierung Afrikas mit Hilfe seiner “Sea-Watch 4” ähnliche Überlegungen anstellen täte!

Jo.John / 12.04.2021

Kompliment an die Redaktion für dieses Aufmacherbild. Besser kann man das “Dreigestirn” des Narrenschiffes der deutschen Politik nicht darstellen. Jungfrau Merkel, Bauer Altmeier und der Prinz Spahn in ihrem Corona-Karnevals-Wahn. Ein treffender Kommentar von Ihnen Herr Alberts. Aber was momentan mit dem angekündigten “Brücken-Lockdown” abläuft ist ausgesprochenes Schmierentheater. Da ja mit dem Ende der Winterzeit die “Influenzazeit” ausläuft und die Infektionszahlen sowieso abklingen werden, macht der politische Elferrat mit seinem Dreigestirn und den Hofberichterstattern nochmals einen auf Panik, um danach für den grossen Endsieg über das Virus den Coronaorden von den MSM und dem naiven Untertanen zu erhalten. Mit einem Klatsch- und Narrhallamarsch werden das Dreigestirn auf der grossen Poltikbühne bejubelt. Hier auf der Achse haben ja schon im vergangenen Jahr etliche Journalisten von achgut es so vorrausgesagt und beschrieben. Nun ja, das deutsche Fernsehpublikum in seiner Mehrzahl liebt diese Schmierenkomödien und kann nicht genug davon bekommen.

Hans-Peter Dollhopf / 12.04.2021

Herr Bitz, exakt! StGB § 32 Notwehr (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig. (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Lutz Gütter / 12.04.2021

Mir erzählte eine mit Corona-Tests sehr vertraute und dadurch für mich auch seriöse Person, daß die geimpften, mit der Nachverfolgung betrauten Bundeswehr-Soldaten nach der Impfung für einige Tage Covid-19-Symptome gehabt haben. Darüber hinaus berichtete sie mir außerdem, daß die Soldaten einen positiven PCR-Test hatten. Ich schließe daraus, daß die Wahrscheinlichkeit eines positiven Tests (auchSchnelltest) für Geimpfte sehr hoch ist und auch Geimpfte wollen ab und zu mal zum Friseur o. ä. und machen deswegen einen Test.

Rolf Rüdiger / 12.04.2021

Ich lese immer der R Wert. Wenn die Diktatur nichts anderes hat als eine modellhafte Verbesserung der Prognose bezüglich des Mittelwerts, dann treffen wir Entscheidungen aufgrund von Wapplern die keine Ahnung von seröser Statistik haben.

G. Böhm / 12.04.2021

Nachtrag 1: Man kann die Inzidenzen nicht nur aufblasen, man könnte jene Werte auch objektivieren, in dem man den PCR-Test ordentlich durchführte, z. B. nach einem einheitlichen versachlichten Testprotokoll. In diesem Zusammenhang war eine Info aus dem Weimarer Urteil (s. Artikel zu heute) interessant, daß z. B. in Thailand 6 Genschnipsel nachzuweisen sind. In D-Land wurde/wird wohl mit 1 - 3 gearbeitet und einem wenig hilfreichen ct-Wert von 45; ich erzähle dies jedoch nur nach. Gibt es hier jemand, der darüber profund einen Überblick hat? (Man könnte, wenn man wollte und im Interesse der Bürger sollte jenes Wollen normalerweise ein MUSS sein. Was aber ist in D-Land noch normal!) [M. m. wg!]

Reinhold R. Schmidt / 12.04.2021

Mag ja sein, dass Covid 19 (oder ist es jetzt schon 20 oder 21) als virusinduzierte Atemwegsinfektion auch sehr schwere Verläufe gerade bei immungeschwächten Menschen auslösen kann. So wie eigentlich seit vielen Jahren die regelmäßigen Grippe-Epidemien im Winterhalbjahr. Bei dieser Frage will ich mich aber als Ingenieur mal raushalten. Wo ich mich allerdings nicht raushalten kann, ist der völlig desaströse und nahezu kriminelle Umgang mit der Statistik der sogenannten Inzidenzwerte. Bei einer Fehlerquote von bis zu 5 % falsch positiven Ergebnissen (bis zu 2 % durch klinische Studien nachgewiesen, weiter 3 % nach Expertenmeinung durch Handhabungsfehler und eine viel zu hohe Anzahl an Testdurchläufen, Ct-Wert, verursacht) habe ich bei 80 000 Tests, die derzeit z.B. in Ba-Wü wöchentlich durchgeführt werden, ein falsch positives Ergebnis von 4 000. Bei etwas mehr als 5000 wöchentlichen positiv Testungen in Ba-Wü ein erheblicher Wert. Wollte man in der Wirtschaft irgendwelche Maßnahmen mit solchen Testergebnissen begründen, würde man sie über kurz oder lang umgehend und zu Recht rausschmeißen. Nicht umsonst hat sich der Diesel-Skandal aus solch manipulativen Testmethoden und Testauswertungen entwickelt. Ich warte auf den Corona-Skandal mit vergleichbaren juristischen Schadensersatzforderungen und Strafverfahren.

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