Was Entsetzliches dabei herauskommen kann, wenn Mami ein Leben lang die beste Freundin ist, immer Biobreichen gefüttert, die Kinder bis zur Pubertät aufs Klo begleitet und als Kernkompetenz Mülltrennung vermittelt hat, sehen wir am Beispiel der Jungen SPD Freiburg: Der bärtige, bebrillte Hipster, der sympathische Basecapträger mit Überlänge und die rotbezopfte Parkaträgerin, da bin ich sicher, meinen es bestimmt nur ganz, ganz dolle gut.
Ähnlich wie ihr Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn pusten sie strunzdämlich ins gleiche Horn. Eine junge Frau wurde auf die denkbar widerwärtigste Art unter Drogen gesetzt und über Stunden von mehrheitlich polizeibekannten syrischen Straftätern vergewaltigt. Die Verbrecher sind als Schutzbefohlene in dieses Land gekommen, wurden behütet, versorgt und alimentiert und bedankten sich bei Land und Bürgern mit Gewalttaten, Drogenhandel und Sexualverbrechen, und den Dorfpolitikern fällt tatsächlich nichts anderes ein, als zu fordern, die Straßen ihrer Stadt nicht den Rechten zu überlassen.
Für die SPD, heißt es in dem unsäglich peinlichen Aufruf, sei die sexualisierte Gewalt schon lange ein Thema. Ihre Gedanken seien bei dem Opfer und dessen Familie. Gleichzeitig, so brabbelt der lange Linksaußen grinsend, stelle man sich bei allem Entsetzen gegen rechte Gruppierungen, die versuchten aus diesem Vorfall Kapital zu schlagen.
Merken die eigentlich noch was, oder sind die tatsächlich so doof? Leider ja. Denn dass ihnen dieses Verbrechen am Allerwertesten vorbeigeht und sie die Gelegenheit am Schopf ergreifen, um linkes Kapital (oder was immer sie für links halten) daraus zu schlagen, ist für jeden offensichtlich, der seinen Namen in den Sand kratzen kann. Glücklicherweise sind die Freiburger noch nicht zu blöd, um dieses kindische Spiel zu durchschauen. Auf facebook brach darob der verdiente Shitstorm aus.
Die Empathie eines Sprechautomaten
Ein besonders authentischer Facebook-Kommentar von einer Frau, von der man sich sofort adoptieren lassen möchte, lautet denn auch:
„Der Hinweis, dass mindestens 40 Prozent der Frauen schon mal Opfer einer sexualisierten Straftat wurden und meist Täter aus dem Umfeld beteiligt wären, ist eine Frechheit. Will man so eine Gruppenvergewaltigung schönreden? Die junge Frau hat wohl keine Ahnung wovon Sie spricht. Das Empathielose herunterrattern des Textes hätte ebenso gut von Siri verlesen werden können, oder der junge Mann die Hände aus den Hosentaschen nehmen können.Schämt ihr euch gar nicht? Ihr seid eine Schande für jeden mitfühlenden Menschen!“
Und da legt sie den Finger auch wirklich direkt in die Wunde. In Indien, einem Land, das nicht gerade durch hohe Wertschätzung von Frauen bekannt ist, gingen nach ähnlichen Verbrechen Massen von Menschen auf die Straße, um gegen das zu protestieren, worum es wirklich geht: Sexuelle Gewalt gegen Frauen. In Italien schlug die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi vor, am Tag der Staatsbeerdigung der sechzehnjährigen Desirée Mariottini, des Opfers der Gruppenvergewaltigung und Ermordung vom 19. Oktober 2018, einen Trauertag zu verhängen.
In Deutschland hingegen versagte man selbst den Opfern des Terroranschlags vom Breitscheidplatz den Respekt. Von den Opfern krimineller Asylbewerber, wie Maria in Freiburg, Mia in Kandel und etlichen anderen gar nicht erst zu reden. Für die Eltern der bestialisch zu Tode gequälten Maria gab es sogar den ersten Staatspreis für angewandtes Märtyrertum und besondere Leidensfähigkeit. Von einer Frau im TV-Bürgerdialog auf die prekäre Sicherheitslage für Frauen in der Öffentlichkeit hingewiesen, bügelte Kanzlerin Angela Merkel diese zurecht vorhandenen Sorgen rüde mit einem „Vergewaltigungen gabs ja auch schon vorher" ab.
Zuletzt von Antje Sievers erschienen: Tanz im Orientexpress – Eine feministische Islamkritik, mit einem Nachwort von Zana Ramadani, Hardcover/Klappenbroschur, 21,0 x 14,5 cm, Verlag Achgut Edition, ISBN 978-3-9819755-0-5, 17,00 €. Hier gehts zum Shop.

Ideologie frisst Hirn. Es muss schon bitter sein, wenn der gepflegte Heile-Welt-Idealismus mit der Vorstellung von lauter zu uns flüchtenden, unbescholtenen Schutzsuchenden immer wieder von der Realität getrübt wird. Dagegen muss man die Flucht nach vorne antreten und ein neues Bedrohungsszenario heraufbeschwören: die bösen Rechten, vor denen man die Sakrosankten nun beherzt beschützen kann. Nur sind es weder Rechte, noch AfDler, noch Einwanderungskritiker, die durch Gewalttätigkeiten einer bisher bei uns nicht gekannten Dimension aufgefallen sind. Trotzdem gilt: bloß nicht nachdenken und seine Empathie an die Falschen (die Opfer) verschwenden. Was für Menschen sind das bloß, die so moralisch entrückt und unumkehrbar konditioniert sind, dass sie sich selbst derart in die Tasche lügen können?
Da demonstrieren Verwirrte ohne moralischen Kompass gegen Demonstrationen gegen Vergewaltigungen und Gewalttaten. Absurd oder abartig?
Quod licet Jovi (= der linke Gutmensch) non licet bovi (= der rechte Bösmensch).
Allein das Verbrechen ist schlicht widerlich. Es fällt mir kein stärkeres Wort dafür ein. Ich hoffe für die junge Frau, dass sie zumindest teilweise bewusstlos war. Fremde "Männer" vergewaltigen sie, während sie sich nicht wehren kann bzw. nur teilweise. Zum Stück Fleisch gemacht. Ich wünsche ihr den bestmöglichen Beistand! Und irgendwelche Personen - incl. Bürgermeister - stellen sich hin: "Ja, unsere Empathie gilt dem Opfer. Ja, wir sind dagegen. Aber - ganz wichtig: Kampf gegen rechts! Dies ist das Wichtigste! Vergesst dies nicht!" Diese Menschen können jedoch kein "Kapital" aus der Sache schlagen - sondern höchstens das "Manifest". "Kapital" ist ja was absolut böses. Wenn Frau Dr. der Physik meint, dass es Vergewaltigungen schon vorher gab, hat sie durchaus recht. Nicht jedoch in diesem Ausmaß. Man muss es nicht noch extra forcieren (zugenommen haben diese Taten nun einmal, auch lt. Kriminalstatistik) und so tuen, als ob keine Probleme bestünden - in allen möglichen Bereichen. Ich wäre übrigens keine Preisverdächtige, wenn jemand meiner Tochter, die jetzt bald 13 Jahre alt wird, etwas antut. Ich würde dem Lauf der Natur folgen ...
Über Desirée Mariottini wurde in Deutschland kaum berichtet, geschweige in den Kontext mit Freiburg gesetzt. Ebenso wenig las man von den bis ins Koma geprügelten Frauen in Genf und den darauf folgenden Protesten auch linker Gruppierungen in der Schweiz. Muslimische Gewalttaten innerhalb Europas werden von der Presse sorgfältig ausgesiebt. Nach Wochen oder Monaten bekommt man es rein zufällig mit. Sei es die obige Sache in der Schweiz oder den grausamen Mord an der Pariser Jüdin, wo die Polizei vor der Tür wartete bis der Mörder fertig war. Das Totschweigen der Presse allen voran die ÖR machen diese mitschuldig, weil keine Schritte zur Gefahrenabwehr, Abschiebung von Straftätern, unternommen werden. Es scheint alles gut zu sein, ist es aber nicht. Für meine Enkelinnen 2x 10 und 6 Jahre, in Deutschland wohnend, kann ich nicht anders, als meinen Protest gegen die Verharmlosung durch Politik und Presse hinaus brüllen.
Das Schlimme ist ja, daß diese Gestalten immer wieder gewaehlt werden. Was aus bestimmten Parteien so abgesondert wird - schon nahezu deutschfeindlich - und diese damit auch noch durchkommen, ist unbegreiflich, ja erschreckend. Herzlos und so empathielos beim eigenen Volk. Ich moechte hinzufuegen: eine Schande fuer Deutschland obendrein.
Danke für diese empathischen Worte. Was erwartet die Vergewaltiger? Im Schnitt 6 Monate auf Bewährung. Der Haupttäter wurde bereits per Haftbefehl gesucht, doch wer hat ihn wirklich gesucht? Wahrscheinlich keiner, denn derzeit treten 170000 per Haftbefehl Gesuchte ihre Strafe nicht an, hinzu kommen noch 130000 Abzuschiebende, die flüchtig sind. Das kann der Justiz nur recht sein, denn bei nur 64000 Haftplätzen in deutschen Gefängnissen würde es ja auch recht eng werden, würden alle tatsächlich vor den Toren der Gefängnisse erscheinen. Außerdem sind die Gefängnisse ja bereits oftmals mit mehr als 90 % nelegt, also ausgebucht. Die Polizei und Justiz war schon vor 2015 überfordert, aber jetzt ist sie teilweise einfach nur noch dysfunktional. Und da draußen laufen Hunderttausende Irre herum, die Sachen gesehen, gemacht, aber auch erduldet und erlitten haben, die wir uns gar nicht vorstellen können. Das nenne ich Staatsversagen.