Antje Sievers

Antje Sievers, ist ein Kind der Sechziger Jahre und original Hamburger Deern. Sie beschreibt sich so: „Eine lange Ahnenreihe von Gemüsebauern brachte irgendwann drei Sprösslinge hervor, die das Abitur meisterten und zu studieren begannen – meine Brüder und mich. Unsere pathologische Intelligenz machte uns ebenso originell wie unsympathisch, wenn wir tumben Erwachsenen in entwürdigender und altersunangemessener Weise über den Mund fuhren oder einen Hustenbonbon präzise als ‚Eliptoiden‘ bezeichnen konnten.  Dass Intelligenz nicht alles im Leben ist, beweist mein weiterer Werdegang als Absolventin eines Diplomstudienganges für Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg sowie eine dreißig Jahre währende Karriere als orientalische Bauchtänzerin. Seit ich nicht mehr tanze, lebe ich mein kreatives Potential, von dem viele nicht zu Unrecht meinen, es sei gar nicht vorhanden, beim Schreiben aus: Seit zehn Jahren bei achgut.de und neugier.de, erstmals in der Anthologie „Achgute Geschichten“ sowie in der „Jüdischen Allgemeinen“ und auf meinem Blog antjesievers.wordpress.com. Zurzeit arbeite ich an einem historischen Roman.“

Buchpublikation: Im Juni 2018 erschien Antje Sievers‘ Buch „Tanz im Orientexpress – eine feministische Islamkritik“ in der Achgut Edition.

Weiterführende Links:
https://antjesievers.wordpress.com/
https://shop.achgut.com/products/antje-sievers-tanz-im-orient-express-eine-feministische-islamkritik

Archiv:
Antje Sievers / 22.10.2019 / 17:00 / 2

Die Künstlerin, die die Trauer lehrt

Die Bildhauerin Gabriele von Lutzau zeigt aktuell ihre Ausstellung "Seelenvögel" in Hamburg. Die Skulpturen enstanden in Gedenken an die Opfer des rechtsextremen Anschlags von Breivik. „Leben und Überleben“, dieses Motto steht über ihrem künstlerischen Gesamtwerk. Nicht ohne Grund. Gabriele von Lutzau war die Lufthansa-Stewardess der „Landshut“, die im Oktober 1977 fünf Tage lang Terror und Todesangst ertrug. / mehr

Antje Sievers / 06.08.2019 / 06:10 / 133

Das Psychogramm hinter den Schreckenstaten

Frankfurt, Stuttgart, Hamburg. „Unfassbar“, unvorstellbar, unerklärlich. Wir können die Motivation für all diese Gewalttaten nicht nachvollziehen. In anderen Gesellschaften ist das zuweilen vollkommen anders. Kleine Jungs wachsen als Paschas auf, Probleme werden oft mit Mitteln, die als ehrenvoll, sinn- und identitätsstiftend, positiv und vor allem durch und durch männlich gelten gelöst: Mit Gewalt./ mehr

Antje Sievers / 26.07.2019 / 10:00 / 62

Flüchtlingsidyll mit bunten Kopftüchern

Viele Linke können sich sicher am Weltbild des Magazins "Flüchtling" erfreuen. Ich nicht. Ich darf das Folgende so klar aussprechen, ich komme aus der Arbeiterklasse. Bei uns Proleten wird Klartext geredet. Und, um es mal ganz offen zu sagen: Von unsolidarischen Handaufhaltern halten wir genauso wenig wie von Monopolkapitalisten./ mehr

Antje Sievers / 12.07.2019 / 06:10 / 157

Vergewaltigungs-Kultur

Allein der junge Monat Juli liefert bereits haarsträubende Fälle sexueller Gewalt gegen Frauen. Oft ausgeübt von Männern aus dem muslimischen Kulturkreis. Doch auch unsere Gesellschaft liefert genug Steilvorlagen für Übergriffe – siehe etwa leicht verfügbare Pornos. Das ganze hoch zehn potenziert durch die orientalische Machokultur ergibt den Nährboden der brutalen Vergewaltigungen von heute./ mehr

Antje Sievers / 14.04.2019 / 15:00 / 10

Tradition als Lebenskunst

Mögen Begriffe wie „Lokalpatriotismus“ oder „Traditionspflege“ in Deutschland irgendwie anrüchig klingen – was sie beschreiben kann man in Italien einfach nur genießen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Und das hat zum Glück gar nichts mit heutiger Politik zu tun./ mehr

Antje Sievers / 26.02.2019 / 16:15 / 17

Die Zwangstaufe von Barmbek

Der Religionslehrer fragte in die Klasse, wer denn nun von uns bald zur Konfirmandenstunde ginge. Achtundzwanzig Finger schnellten hoch, nur der meine blieb unten. Ich war nicht getauft. Was danach geschah. Und was heute geschehen würde./ mehr

Antje Sievers / 07.02.2019 / 15:00 / 19

Hanseatischer Antisemitismus

In Hamburg halten sich absurde Mythen über die Nazizeit besonders hartnäckig. Noch zu meiner Schulzeit war der gängige Tenor: Das mit den Juden war ja alles gar nicht so schlimm. Eine Erinnerungskultur stellte sich erst Ende der Achtziger Jahre ein. Und heute freuen wir uns zwar über kulinarische Stadtführungen durch's jüdische Viertel - brauchen aber nach wie vor Polizeischutz vor Synagogen./ mehr

Antje Sievers / 26.01.2019 / 14:00 / 35

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Frau

Gewaltverbrechen gegen Frauen sind auch oder gerade heute an der Tagesordnung. Die Zuwanderung aus stark patriarchalen Gesellschaften macht dies nicht gerade besser. Die Rechtsprechung verläuft jedoch oft zu Ungunsten der Opfer. So kann und darf es nicht weiter gehen, denn dies ist ein fatales Signal für die Zukunft./ mehr

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