Bundeskanzler Olaf Scholz predigte jüngst zum Wahlkampfauftakt seiner Partei in München. Ein denkwürdiger Auftritt, bei dem Demokratie und Freiheit recht originell neu definiert wurden und es so hellsichtige Zukunftsaussichten gab wie nirgends sonst. Scholz zeigt meisterhaft, wie simpel sich die Welt erklären lässt.
Ich habe gerade 11 Minuten meiner Lebenszeit verschwendet, um einem Kasper zuzuhören, der sich als Kanzler ausgibt. Laut INSA-Umfrage sind 64 Prozent derzeit mit der hAmpel unzufrieden. Als ich diese Meldung las, schoss mir gleich in den Sinn, „was, nur so wenige“.
Es ist die Frage der kommenden „Fallhöhe“ der Deutschen in Ost und West. Die (notabene) Basis-Industrie befindet sich zu 85% im Westen, wo sie (immer noch) astronomische Löhne zahlen kann. Und dann? Ich freue mich darauf.