Walter Krämer

Professor Dr. Walter Krämer, geboren 1948, aufgewachsen in der Eifel, studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz. Promotion zum Dr. rer. pol. 1979. Längere Auslandsaufenthalte in Österreich und Kanada. Habilitation in Ökonometrie an der TU Wien 1985. Von 1988 bis 2017 Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund; seitdem als Sprecher eines Sonderforschungsbereiches der Deutschen Forschungsgemeinschaft an derselben Univerisät. Mitglied der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften. Autor von über 40 Büchern und 200 Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Krämers Lexikon der populären Irrtümer wurde weltweit in 20 Sprachen übersetzt und über eine Million Mal verkauft. Im Jahr 2013 erhielt Krämer als erster den neuen Preis für „Lesbare Wissenschaft“ der Stiftung Lesen.

Weiterführender Link:
http://www.statistik.uni-dortmund.de/iwus.html

Archiv:
Walter Krämer / 27.04.2018 / 17:26 / 0

Unstatistik des Monats: Immer noch Konfusion bei Kriminalität

Die Unstatistik April 2018 ist die Zahl 14.864. So viele erfasste Straftaten pro 100.000 Einwohner gab es im Jahr 2017 in Frankfurt am Main. Die Stadt führt damit die Kriminalitätsliga in Deutschland an. Aber stimm das wirklich?/ mehr

Walter Krämer / 28.03.2018 / 10:58 / 16

Unstatistik des Monats: Diesel, Stickstoff und 6.000 Tote

Fest steht vor allem eines: Die Belastung durch Umweltschadstoffe einschließlich Stickstoff nimmt in Deutschland seit Jahrzehnten ab, und die Deutschen leben im Durchschnitt immer länger. Diese Erfolge sollten wir würdigen, statt uns durch Schreckensnachrichten und Panikmache verunsichern zu lassen./ mehr

Walter Krämer / 26.02.2018 / 14:09 / 3

Unstatistik des Monats: Die gefühlte Gesundheitskompetenz

54 Prozent der Deutschen haben eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz – sagt der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz des Bundes-Gesundheits-Ministers. Die Aussage basiert auf einer praktisch wertlosen Studie. Statt die tatsächliche Gesundheitskompetenz zu ermitteln, hat man die Leute einfach gefragt, ob sie sich für gesundheitskompetent halten oder nicht. Das ist so, als ob man Schüler, anstatt sie rechnen zu lassen, lediglich fragt, ob sie glauben, eine bestimmte mathematische Aufgabe lösen zu können./ mehr

Walter Krämer / 31.01.2018 / 14:30 / 0

Unstatistik des Monats: Hexenjagd wegen korrekter Fakten

Die Unstatistik des Monats Januar hat zum Thema, was einem Statistiker widerfahren kann, der eine „Unstatistik“ aufdeckt und korrigiert. Der Elstat-Präsident Andreas Georgiou das griechische Haushaltsdefizit korrekt nach den europäischen Standards berechnet. Seitdem wird er von seinem Heimatland gemobbt und mit Anklagen überzogen. Inzwischen protestierten über 40 Nobelpreisträger. In Deutschland wird der Fall weitgehend ignoriert./ mehr

Walter Krämer / 15.12.2017 / 17:35 / 7

Unstatistik des Monats: Irreführende Mortalitätsstatistik

Von Walter Krämer. Die Unstatistik Dezember 2017 ist eine Meldung der Deutschen Welle vom 4. Dezember: „Jeder vierte Mensch stirbt durch Umweltverschmutzung“. Laut Weltgesundheitsorganisation, auf die sich die Deutsche Welle beruft, zählen zu den insgesamt 13 Millionen Umwelttoten jährlich auch mehrere Millionen Selbstmörder, Opfer von Gewaltverbrechen und Verkehrsunfällen oder Menschen, die im Haushalt von der Leiter fallen./ mehr

Walter Krämer / 30.11.2017 / 14:05 / 8

Unstatistik des Monats: Hochgejubelte Prostatakrebs-Früherkennung

Von Walter Krämer. Irreführende Zahlen haben in der Debatte um die Prostatakrebs-Früherkennung eine lange Tradition. In einer Sendung des hr-Fernsehens wurden richtige und klare Informationen mit unhaltbaren Erfolgsmeldungen hinsichtlich sogenannter PSA-Tests verquickt. Ein wenig statistische Nachsorge tut also Not. Hier ist sie./ mehr

Walter Krämer / 03.11.2017 / 16:30 / 0

Unstatistik des Monats: Insektensterben die zweite

Von Walter Krämer. Ein allgemeines Prinzip des kritischen Denkens heißt: Jede berichtete Abnahme zwischen zwei Zeitpunkten hängt davon ab, welchen Anfangszeitpunkt man wählt. Dies gilt besonders bei drastisch schwankenden Werten, wie bei Börsenkursen und Biomassen von Insekten. Es ist daher Hilfreich dieses Kriterium zu beleuchten, wenn mal wieder mit möglichst erschreckenden Zahlen Panik gemacht werden soll./ mehr

Walter Krämer / 10.10.2017 / 06:15 / 8

Hektoliterweise Innumeratentum

Von Walter Krämer. Die Häufigkeit irreführenden Interpretationen von Zahlen, Fakten und Statistiken ist immer wieder erstaunlich. Vermutlich sind diese Fehlleistungen genetisch programmiert: Für unsere Vorfahren auf den Savannen Afrikas war es überlebenswichtig, mit anderen gut zu kommunizieren. Außergewöhnliche Fähigkeiten in der Bruchrechnung dagegen brachten keinen Überlebensvorteil und wurden daher auch nicht positiv genetisch selektiert. Das Abschalten des Bauchgefühls bleit daher weiterhin eine Herausforderung für die Menschheit./ mehr

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