Walter Krämer

Professor Dr. Walter Krämer, geboren 1948, aufgewachsen in der Eifel, studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz. Promotion zum Dr. rer. pol. 1979. Längere Auslandsaufenthalte in Österreich und Kanada. Habilitation in Ökonometrie an der TU Wien 1985.  Seit 1988 ordentlicher Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund. Verschiedene andere Rufe an die Universitäten Hamburg, Münster, Toronto, Syracuse und St. Gallen abgelehnt. Mitglied der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften. Autor von über 40 Büchern und 200 Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Krämers Lexikon der populären Irrtümer wurde weltweit in 20 Sprachen übersetzt und über eine Million Mal verkauft. Im Jahr 2013 erhielt Krämer als erster den neuen Preis für “Lesbare Wissenschaft“ der Stiftung Lesen.

Weiterführender Link:
http://www.statistik.uni-dortmund.de/iwus.html

Archiv:
Walter Krämer / 31.01.2017 / 11:00 / 2

Unstatistik des Monats: Feinstaub durch Silvesterknaller

Von Walter Krämer. Auch wenn das private Silvesterfeuerwerk einmal im Jahr zu einer Grenzwertüberschreitung beiträgt und die Lärm- und Geruchsbelästigung zurecht nicht jedem gefällt, ist weder das Böllern selbst besonders giftig, noch hat es im Jahresverlauf große Auswirkungen. Der Feinstaubhysterie muss diese Tradition also nicht zum Opfer fallen. / mehr

Walter Krämer / 21.12.2016 / 16:58 / 0

Unstatistik des Monats: Big Data knackt Ihre Psyche

„Zeige mir deine ‚Facebook-Likes’ und ich sage dir, wer du bist.“ Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Botschaft, dass ein derartiger Facebook-Algorithmus Donald Trump zum Wahlsieg verholfen haben soll. Doch es gibt guten Grund den Algorithmus selbst zu hinterfragen - beispielsweise wie sehr er die in unseren Köpfen verankerten Vorurteile bestärkt. / mehr

Walter Krämer / 30.11.2016 / 11:53 / 4

Unstatistik des Monats: Noch 170 Jahre bis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau

„Binnen 170 Jahren hat sich der untere Mississippi um 240 Meilen verkürzt“, schreibt Marc Twain in „Leben auf dem Mississippi“. „Daher sieht jeder Mensch, es sei denn er ist blind oder ein Idiot, dass vor einer Million Jahren der untere Mississippi mehr als eine Million dreihunderttausend Meilen lang gewesen ist.“/ mehr

Walter Krämer / 04.11.2016 / 06:00 / 13

Deutschland und die fehlenden Kinder

Die deutsche Gesellschaft steuert auf ein demographisches Desaster zu. Daran ändert auch der aktuelle Flüchtlingszustrom nichts. Nach Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes müssen im Jahr 2060 etwa 40 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter für 33 Millionen Abhängige sorgen. Wie soll das gehen? / mehr

Walter Krämer / 28.10.2016 / 10:58 / 0

Unstatistik des Monats: Das Glück macht einen Sprung!

Die Entwicklung des sogenannten Glücksindex zeigt alle paar Jahre leichte und wohl zufällige Abweichungen von einem langfristig (schwach) ansteigenden Trend. Alles wenig dramatisch – wahrscheinlich hat sich am Endorphinniveau der Deutschen rein gar nichts verändert. Ebenfalls wie gehabt: Die Post, die den "Glückatlas" herausgibt, hat mal wieder erfolgreich ins PR-Horn geblasen./ mehr

Walter Krämer / 07.10.2016 / 06:10 / 5

Wunder der Statistik: Machen Glatzen reich?

Kein Tag vergeht, ohne dass in der Medienlandschaft eine Studie Wellen schlägt, die den Lesern und Fernsehzuschauern irgendwelche Gesundheits-Risiken als wissenschaftliche Erkenntnisse andient. Die mehrheitlich öko-hörigen Medien verbreiten solche Nachrichten in der Regel begeistert und ohne kritische Nachfrage. Aber wir dürfen Sie beruhigen: Die meisten dieser Studien sind schlicht Schrott./ mehr

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