Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Seit 2008 als freier Publizist (u.a. „Die Welt“) und Privatdozent (TU Berlin) tätig. Wohnt in Berlin.

Archiv:
Gerd Held / 26.07.2017 / 06:09 / 12

Seit Hamburg steht die Machtfrage im Raum

Von Gerd Held. Zivilität besteht aus unzähligen, ungeschriebenen, unscheinbaren Formen, die oft selbstverständlich erscheinen, aber ohne die kein größeres soziales Gebilde funktioniert. Das Diktat der Gewalt, das die Gegner des G20-Gipfels zeitweise in der zweitgrößten deutschen Metropole durchsetzten, hat die Bindungen der Stadtgesellschaft nachhaltig beschädigt. Auch das Schutzversprechen, das Gesellschaft und Staat miteinander verbindet, ist beschädigt. Die Menschen fragen sich, ob dies Versprechen noch gilt. Doch einen anderen Zusammenhalt hat niemand zu bieten. / mehr

Gerd Held / 08.07.2017 / 06:27 / 10

G20: Die Trugbilder der Globalpolitik

Von Gerd Held. Beim G20-Gipfel dominiert, unter deutscher Präsidentschaft, die Vorstellung, man müsse sich mit der Welt „als Ganzer“ befassen. Mit dem „Weltklima“, mit der „Weltmigration“, mit der „Weltgesundheit“. Die Fiktion eines Gemeingutes namens „Der Planet“ soll eine besonders umfassende und daher „gute“ Politik begründen. Der linksradikale Gipfelprotest nimmt das als Steilvorlage. / mehr

Gerd Held / 03.06.2017 / 06:14 / 17

Der Generalverdacht gegen alles Militärische

Von Gerd Held. Die Verteidigungsministerin startet eine beispiellose Säuberungsaktion in der Bundeswehr. Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ wendet sich nun gegen die Institutionen des Landes. Der Angriff auf die Bundeswehr zielt auf den wehrhaften Kern der Republik. Er soll aufgelöst werden in eine unspezifische staatsbürgerliche Haltung, die so allgemein und beliebig ist, dass sie für alle möglichen öffentlichen Einrichtungen gelten könnte./ mehr

Gerd Held / 07.05.2017 / 06:25 / 0

Das Macron-Fieber: Herr Ober, die Rechnung bitte

Von Gerd Held. Mit seinen Europa-Plänen entpuppt sich der „liberale“ Präsidentschafts-Kandidat als Euro-Sozialist. Die Deutschen werden sich möglicherweise noch wundern: Für eine Vergemeinschaftung der Defizite ist ein Politiker, der das Image des Liberalen hat und daher unter keinem Links-Verdacht steht, die Idealbesetzung. Mit einem Macron-Frankreich wird die Gefahr einer Achsenverschiebung der EU real./ mehr

Gerd Held / 06.05.2017 / 06:25 / 7

Das Macron-Fieber (Teil 1)

Von Gerd Held. Mit atemberaubender Geschwindigkeit hat das politische Establishment seine bisherigen Parteien verabschiedet. Ein „unabhängiger“ Präsidentschaftskandidat soll nun zum Retter Frankreichs und Europas werden. Es könnte aber in einigen Wochen passieren, dass die Franzosen sich mit Macron in exakt derselben Konstellation finden, die sie während der vergangenen fünf Jahre unter Hollande hatten… / mehr

Gerd Held / 04.05.2017 / 06:25 / 15

Frankreich: Von wegen alternativlos

Von Gerd Held. In Gestalt des „unabhängigen“ Kandidaten Macron und der Kandidatin des Front National, Le Pen, kommt eine längerfristige Veränderung der politischen Landschaft zum Ausdruck – die bei uns ähnlich laufen könnte. Hier (Macron) eine Politik, in der globale (europäische) Aushandlungsprozesse alles Wesentliche regeln, da (Le Pen) politische Legitimität, die nur im Rahmen eines „kompakten“ Staatswesens möglich ist./ mehr

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