Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Von 2008 bis 2015 Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung “Die Welt”. Zugleich Privatdozent am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seit 2016 als freiberuflicher Publizist tätig (u.a. für “Die Achse des Guten” und “Tichys Einblick”). Wohnt in Berlin.

Monatlicher Blog:
http://www.gerdheld.de/

Archiv:
Gerd Held / 09.10.2020 / 06:25 / 103

Deutschland in der Denkfalle (2): Die wahre Wirtschaftslage

Es vergeht gegenwärtig kein Tag, an dem nicht Hiobsbotschaften aus Kernbereichen der deutschen Industrie eintreffen. Die bisherige Basis der Wertschöpfung bricht weg, ohne dass ein auch nur annähernd gleichwertiger Ersatz in Aussicht wäre. Das hat wenig mit Strukturwandel zu tun – Ursache sind vielmehr ruinöse politisch-ideologische Vorgaben./ mehr

Gerd Held / 08.10.2020 / 06:15 / 94

Deutschland in der Denkfalle (1): Bunte Fantasien

Es gibt deutliche Anzeichen, dass Deutschland massive Probleme hat, die nicht bloß von einer schlechten Regierung erzeugt wurden, sondern die in seiner Grundaufstellung der letzten Jahrzehnte wurzeln. Unser Land ist immer weniger realitätstüchtig. Es wird immer mehr zu einem realitätsfernen Land. / mehr

Gerd Held / 04.09.2020 / 06:15 / 67

Deutschland, werde nüchtern!

Die Führung eines Landes sollte nicht glauben, dass sie Innovationen erzwingen kann, indem sie den Menschen wie etwa beim Auto ihre bisherigen Mittel wegnimmt und mit ruinösen Auflagen den Boden unter den Füßen wegzieht. In knappen Zeiten muss „das Alte“ besonders sorgfältig gehütet werden. Die Digitalisierungs- und Fortschrittsparolen erweisen sich bei näherem Hinsehen oft als hohle Hoffnungs-Phrasen. Deutschland muss sich von falschen Erwartungen an den Gang der Welt befreien. / mehr

Gerd Held / 03.09.2020 / 06:29 / 110

Der Zug hat unterwegs angehalten

Unsere Republik gleicht einem Eisenbahnzug, der auf freier Strecke plötzlich zum Halten kommt. Aus dem Zuglautsprecher hören die Reisenden: „Wir haben einen kurzen Halt wegen einer technischen Störung. Es geht gleich weiter.“ Die Reisenden sind beruhigt. Doch dann zieht sich der Halt immer länger hin. Der Lautsprecher schweigt./ mehr

Gerd Held / 30.06.2020 / 06:10 / 92

Macht unter Corona (2): Die Bilanz wird kommen

Die heutige Krisenpolitik ist kein gewaltsames Diktat, sondern ein Ausweichen. Die Macht, die hier am Werk ist, ist eher opportunistisch als despotisch. Unter ihren Händen, die jede harte, direkte Konfrontation zu vermeiden suchen, werden die Krisen immer größer und diffuser. Auch wenn immer wieder neue Krisen ausgerufen werden, um die Stunde der Bilanz zu verzögern – diese Stunde ist nicht aus der Welt zu schaffen./ mehr

Gerd Held / 29.06.2020 / 06:15 / 42

Durchregieren: Freie Bahn dank Daueralarm (1)

Gerade noch drohte uns der „Klimakollaps“. Dann wurde wegen einer „Weltseuche“ der Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser ist noch nicht beendet, da wurde schon wieder eine neue Weltgefahr entdeckt: Ein „globaler Rassismus“. Wir leben in einer Zeit ständig neuer „größter Krisen“. Die Führung von Mensch und Staat hat sich in eine oberflächlich-sachferne "Menschenführung" verwandelt und den Versuch, Richtungsentscheidungen nach Gutdünken durchzusetzen. / mehr

Gerd Held / 16.05.2020 / 12:00 / 37

Wer wird gerettet? Tragisches Handeln als Tabu

Was ist, wenn die Corona-Pandemie eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben darstellt und zugleich die Stilllegungs-Maßnahmen eine große Gefahr für die Errungenschaften des Landes darstellen? Dann lägen auf beiden Seiten existenzielle Dinge in der Waagschale. Wir hätten ein wahres Entscheidungs-Dilemma. Deshalb ist das Recht, tragische Entscheidungen zu fällen, ein sehr wichtiges Recht./ mehr

Gerd Held / 15.05.2020 / 06:15 / 91

Leichtsinniges Einrichten im Ausnahmezustand

Wenn jetzt nicht schnell ein klares Ende des Ausnahmezustands erklärt wird, wird ein verheerender Präzedenzfall geschaffen. Wird eine klare Entscheidung vermieden und verschleppt, hilft es auch nichts, wenn irgendwann ein Covid 19-Impfstoff zur Verfügung steht. Denn dann müssen die Bürger in Zukunft jederzeit damit rechnen, dass ihre Betriebe, Sozialeinrichtungen, Arbeitsplätze, Läden, Gaststätten, Sportstätten flächendeckend stillgelegt werden. / mehr

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