Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Von 2008 bis 2015 Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung “Die Welt”. Zugleich Privatdozent am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seit 2016 als freiberuflicher Publizist tätig (u.a. für “Die Achse des Guten” und “Tichys Einblick”). Wohnt in Berlin.

Monatlicher Blog:
http://www.gerdheld.de/

Archiv:
Gerd Held / 13.04.2020 / 12:00 / 83

Merkels Sprechverbot

Die Bundeskanzlerin hat in einer Videobotschaft verkündet, dass jetzt nicht der Zeitpunkt sei, über eine Rücknahme von Restriktionen zu sprechen. Sie hat wirklich das Wort „sprechen“ gewählt. Hätte sie nur abgelehnt, jetzt schon eine Entscheidung zu treffen, wäre es noch vertretbar gewesen. Aber der Versuch, sogar das vorbereitende Gespräch zu verhindern, ist ein ganz schlechtes Signal. Eine Denk-Quarantäne ist das Letzte, was Staat und Gesellschaft jetzt brauchen./ mehr

Gerd Held / 11.04.2020 / 06:00 / 77

Wir brauchen ein “Wendemoratorium”

Verkehrswende, Energiewende, Agrarwende: All die zusätzlichen Kosten, Lasten und Einschränkungen, die den produktiv Tätigen aufgebürdet wurden, müssen auf den Prüfstand. Ebenso brauchen wir ein Moratorium für die Stilllegung von Kraftwerken und das Ende von Verbrennungsmotoren. Es kann nicht sein, dass Grundrechte eingeschränkt werden und gleichzeitig teure Wendeprojekte weiterlaufen, die von einem wohlhabenden Land im Vollbetrieb ausgingen./ mehr

Gerd Held / 10.04.2020 / 06:25 / 89

Ausbruch aus geistiger Quarantäne

Der Ausnahmezustand muss beendet werden, sonst nähme das wirtschaftliche, kulturelle und politische Leben dauerhaft Schaden. Das bedeutet aber auch, eine gewisse Zunahme von schweren Erkrankungen und Todesfällen in Kauf zu nehmen. Haben die politisch-medial Regierenden das Format, all diese Dinge abzuwägen? Die Bundeskanzlerin will keine Diskussion. Aber die geistige Quarantäne ist nicht so dicht, wie sie es in den vergangenen Jahren bei anderen Fragen war.  / mehr

Gerd Held / 03.03.2020 / 12:00 / 94

Ein orientierungsloses Land   

Deutschland treibt in der Mitte Europas dahin wie ein Tanker mit Ruderschaden. Auf der Brücke herrscht Ratlosigkeit. Das spürbare Ende der Ära Merkel wird zu einer Übergangszeit führen, in der sich Gelegenheiten ergeben, um eine andere Politik zu beginnen. Der herrschende Komplex, zu dem auch die Massenmedien gehören, wird allerdings mit allen Mitteln versuchen, seine Macht zu behaupten. / mehr

Gerd Held / 01.03.2020 / 14:00 / 19

Deutschlands dringende Entscheidungen 

Deutschland braucht eine politische Mehrheit, die sich was traut. Angesichts der Anpassungszwänge, vor denen dies Land steht, ist es falsch, jegliche Ausübung von Mehrheitsmacht zu tabuisieren. Es gibt Zeiten, in denen Entscheidungspflichten wichtiger sind als die Konsenspflichten. / mehr

Gerd Held / 29.02.2020 / 12:30 / 30

Die Anmaßung der „Mitte“

Die Fiktion einer "Mitte" unterstellt einen Ort, der die Stabilität und Gerechtigkeit im Lande verkörpert. Wenn man sich an diesem Ort orientiert, ist alles auf einem guten Weg. Das ist eine prätentiöse Anmaßung wie jene Volkswagen-Werbung, die vorgab „das Auto“ schlechthin zu produzieren. Oder wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, die unter dem Titel „die Mannschaft“ inszeniert wurde (und verlor). / mehr

Gerd Held / 28.02.2020 / 06:15 / 134

Du bist verfemt!

Das Feindbild „Faschist“ erfährt eine wahre Inflation. Die Verfemung wird wieder zum Mittel der Politik gemacht hat. Man ist damit sehr nah an den mittelalterlichen Feme-Gerichten und sehr fern von rechtsstaatlichen Institutionen. Die Anrufung der ordentlichen Gerichte meidet man seitens der Ankläger sogar auffällig – ohne Beweispflicht, ohne Recht auf Verteidigung, ohne sichtbare Richter geht Aburteilen viel leichter./ mehr

Gerd Held / 16.02.2020 / 06:09 / 45

Bauern subventionieren? Böse! Städter subventionieren? Gut!

Das Wort von der „Bauernlobby“ ist auf das Vorurteil zugeschnitten, dass bei den Subventionen für die Landwirtschaft besonders mächtige Interessengruppen und Besitzständler am Werk sind. Doch auch die Existenz des Großstädters ist eine hochsubventionierte Existenz. Nur redet darüber keiner. Ein neutraler Blick auf die verschiedenen Subventionen – und ihre Auswirkungen auf das Gemeinwesen. / mehr

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