Henryk M. Broder / 11.01.2013 / 21:34 / 0 / Seite ausdrucken

“Ich entschuldige mich!”

Ich bin nicht nachtragend. Auch ich schieße im Eifer des Gefechts schon mal über das Ziel hinaus. In einem Interview der “Stuttgarter Zeitung” sagte ich, Augstein bereite “propagandistisch die nächste Endlösung der Judenfrage vor – diesmal in Palästina”. Diesen Satz haben mir einige Kollegen und Leser übel genommen. Er ist in der Tat erklärungsbedürftig. Ich weiß, dass Augstein weder willens noch in der Lage ist, eine zweite Endlösung der Judenfrage zu organisieren. Aber indem er Israel zum Aggressor und den Iran zum potenziellen Opfer erklärt, indem er Grass zustimmt, dass Israel den Weltfrieden gefährdet, übernimmt er auch die Argumentation des iranischen Präsidenten, wonach “das zionistische Gebilde” ein Krebsgeschwür ist, das aus dem Nahen Osten herausoperiert werden muss, auf die eine oder andere Weise. http://www.welt.de/kultur/article112708625/Das-war-nicht-hilfreich-Ich-entschuldige-mich.html

Das meint der Leser:

und wie lächerlich diese entschuldigung, eine typische judenmischpoke, denn nichts ist unübesehbar erbärmlich als die vernichtung von menschen im kz und krematorium, die enteignung, die arbeitsverwertung, die resteverwertung, aber nichts ist auch weniger fundamentalistisch als der talmud, so erbärmlich wie der fundamentalistische islam oder christentum. und nichts ist auch verlogener als die wandersage vom jüdischen volk. also, junge mal schön die sachen getrennt sehen. wer sich aufs tausenjährige judentum beruft, der muß dann auch tolerieren, das sich jemand aufs tausendjährige germanentum beruft. antagonisten, hier wie dort.

Wenn die Wahrheit Antisemtisch ist , ist Antisemitismus wahr.

Broder - Gehen Sie doch bitte zurück in Ihr Cafe. Wenn Sie dann wieder zu Haus sind, lassen Sie den PC ausgeschaltet. Deutschland wird es Ihnen danken.

Ich hab mir schon vor langem vorgenommen, zu broders auswuechsen keine kommentare mehr zu schreiben, muesste ich dazu doch seine erguesse lesen. heute kocht mir mal wieder die galle hoch, deswegen eine bemerkung. einfach ignorieren, diesen mist: einfach ignorieren!!

Ich bin es langsam leid nach 70 Jahren Kriegsende noch immer mit der antisemit.Keule bearbeitet zu werden. Ich will endlich mal frei von allem Ballast in die Zukunft sehen dürfen. Viel Zeit bleibt mir dafür nicht mehr - von Alters wegen. Wie es scheint ist das schon wieder zu viel verlangt.

Vielleicht sollte er mal in seine Heimat USA gehen und seine alberne USA Jacke wieder anziehen. In einer mittleren Großstadt in den USA (Namen vergessen) werden pro Jahr 57000 Autos gestohlen. Vielleicht fühlt er sich da ja wie in seiner polnischen Heimat.

Bla bla bla…mich würde Broders Meinung interssieren zum neuen Rechtsruck in Israel in Gestalt von Naftali Bennet ? Bitte Herr Broder sagen Sie dazu mal was!!!!!

Leserpost (0)

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können wir meist nur während der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung eines Artikels annehmen.

Verwandte Themen
Henryk M. Broder / 03.12.2016 / 08:56 / 8

Wahre Lügen im Namen des Herrn

Kleiner Nachtrag zu der Geschichte von Alexander Wendt über das heldenhafte Verhalten der deutschen Bischöfe bei deren Reise nach Jerusalem. Ebenso wie Alex habe auch…/ mehr

Henryk M. Broder / 02.12.2016 / 18:47 / 5

In NRW gibt es Kriminalität. Aber sie ist rückläufig.

Es gibt drei fundamentale Weisheiten, mit denen wir uns inzwischen abgefunden haben. Erstens: Der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun. Zweitens: Die Rettung…/ mehr

Henryk M. Broder / 01.12.2016 / 12:33 / 8

Jeden Morgen geht die Sonne wieder auf und schaut auf ein verrückt gewordenes Land

In München werden bei einer Rathaus-Party Grenzen überschritten. In Leipzig eskaliert eine Unterhaltung auf dem Bürgeramt. In Essen geht es um die richtige Auslegung der…/ mehr

Henryk M. Broder / 21.11.2016 / 14:19 / 2

Wal geht auf keinen Fall, das gäbe einen Aufstand

Wer eine Reise mit der „Ocean Diamond“ bucht, weiß, was ihn erwartet: Eine „Expedition“ im Retro-Stil, als man sich noch zum Abendessen umzog und „gediegen“ ein…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com