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Frank Furedi, geb. 1947 in Budapest, ist Professor für Soziologie an der University of Kent in Großbritannien. Weiterführender Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Furedi
Frank Furedi • Von Frank Furedi. Dass so viele Institutionen in den Bann des Transgenderismus geraten sind, bezeugt, dass die westliche Gesellschaft in ernsten Schwierigkeiten steckt. Beim Transgender-Hype geht es nicht um Befreiung, sondern um Zwang und Kontrolle. / 29.10.2021 • 26 / Mehr
Frank Furedi • Konservative und klassisch-liberale Ideen – wie die Toleranz oder die Demokratie – wurden in den Schulen oder Universitäten zunehmend an den Rand gedrängt. Das nimmt die Form eines einseitigen Krieges gegen die Vergangenheit und gegen das Erbe des Westens an. / 23.07.2020 • 34 / Mehr
Frank Furedi • Die gegenkulturelle Bewegung und ihre Vertreter dominieren die Institutionen der Kultur, der höheren Bildung und des öffentlichen Sektors. Auch Unternehmen und der private Sektor sind unter ihre Herrschaft geraten. Nachdem sie die Hegemonie gewonnen haben, haben sie immer weniger Angst, ihre eigenen Werte der übrigen Gesellschaft aufzuzwingen. / 22.07.2020 • 28 / Mehr
Frank Furedi • Es entsteht eine neue Kultur des Gruppendenkens, die Massenpsychosen verursacht. Beim Aufbau dieses intensiven Drucks zur Anpassung geht es nicht wirklich um die brutale Ermordung von George Floyd. Das Entstehen dieses mächtigen globalen Gruppendenkens ist auch eine Folge der Covid-19-Pandemie. Aus soziologischer Sicht erhielten durch den Lockdown und die Pandemie viele bereits existierende kulturelle Trends eine beispiellose Dynamik. / 13.06.2020 • 131 / Mehr
Frank Furedi • Verwundbarkeit und die weitreichende Pathologisierung des Alltagslebens mit seinen Risiken wurden zu bestimmenden Merkmalen des heutigen Menschseins. Die Fähigkeit, mit negativen Erfahrungen umzugehen, wird allerorten infrage gestellt. Nur vor diesem Hintergrund kann man verstehen, wie die Regierungen auf Covid-19 reagiert haben. Ein historischer Abriss und die Lehren für die Gegenwart. / 16.04.2020 • 86 / Mehr
Frank Furedi • Das Ideal der Toleranz entstand im 17. Jahrhundert. Man kämpfte dafür, die Überzeugungen der Menschen vor staatlicher Repression zu schützen. Heute treten wir in ein neues dunkles Zeitalter der Intoleranz ein. In den 2020er Jahren ist die Befreiung aus dem Bann des intoleranten antihumanistischen Narrativs die zentrale Herausforderung für alle, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzen. / 11.01.2020 • 27 / Mehr
Frank Furedi • Von Frank Furedi. Wer es wagt, den Milliardär George Soros zu kritisieren, muss damit rechnen, als Antisemit abgestempelt zu werden. Der aktuelle Fall des britischen Schriftstellers und Philosophen Roger Scruton veranschaulicht diesen Umstand. Eine in der Defensive befindliche politische Klasse in Großbritannien betrachtet Soros als einen der ihren und sieht in jeder Kritik an ihm einen Angriff auf ihre Legitimität. / 26.04.2019 • 40 / Mehr
Frank Furedi • Von Frank Furedi. Die von der politischen Klasse bevormundeten Bürger spüren, dass ihre Gewohnheiten und Tradition durchgehend verspottet werden durch eine Oligarchie, die sich aufführt, als habe sie das Recht, den Menschen zu diktieren, wie sie leben und sich anderen gegenüber verhalten sollen. In der Folge fürchten viele Menschen um ihre Freiheit, ihr alltägliches Leben in Einklang mit ihren eigenen Neigungen zu führen, und fühlen sich zu politischen Bewegungen hingezogen, die sie und ihre Sorgen ernst zu nehmen scheinen. / 29.09.2017 • / Mehr