Archi W. Bechlenberg / 31.01.2021 / 06:05 / Foto: Malis / 21 / Seite ausdrucken

The Oyster is my world: Haustüre nicht zu meinem Schutz, sondern zu Deinem

Das Gemetzel

Der Zahn ist raus und ich bin wieder drin, in der Geborgenheit der Austernschale. Die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern, ich berichtete vergangene Woche davon. Seit langem musste ich deshalb wieder einmal die Auster verlassen und in die große Stadt reisen, die bei der Durchfahrt einen mehr als desolaten Zustand ausstrahlte. Wenn Läden nicht geschlossen waren, dann waren sie geschlossen. Also für immer und nicht nur, weil sie es momentan sind.

Aber ich soll ja hier nichts zum Thema Corona schreiben. Dass der Termin beim Kieferdoc eine schmerzliche Wunde in mir hinterlassen hat, lag nicht an der eher harmlosen Extraktion. Nein, es war schlimmer: Aus dem Behandlungsstuhl heraus sah ich direkt auf die hintere Fassade meiner alten Schule, in der ich 1972 nach einigem Hin und Her das Abitur machte. Eine traumatisierende Zeit, von der ich selbst heute noch, nach fast 50 Jahren, immer wieder träume. Es floss allerdings selten Blut, die Gemetzel waren eher intellektueller Natur. Nicht für die Schule lernten wir, sondern für das Leben.

In unserer Klasse saßen die Lümmel nicht in der letzten Bank, sondern durchgehend von der ersten bis zur letzten, bis auf ein, zwei, drei Ausnahmen. Diese gingen später in die Politik oder wurden Lehrer oder machten was mit Versicherungen. Es war nicht alles schlecht damals, irgendwie. Für die Lehrer weniger, aber ich behaupte mal: Bei allem, was wir uns damals leisteten, waren das Peanuts gegenüber dem, was sich heute so in den Schulen abspielt. Und die Toiletten waren immer sauber und funktionierten, und selbst die Schlösser an den Klotüren ließen sich versperren, damit man ungestört eine quarzen konnte.

Da setzt man sich also, nichts Böses ahnend, in den Behandlungsstuhl, und Sekunden später wird man 50 Jahre zurückgebeamt. Selbst die 1966 zusätzlich aufgestellten Baracken stehen noch immer auf dem Hof, sie wurden damals errichtet, weil es zu viele Schüler gab. Das Knarren der Fußböden hatte ich bei dem Anblick sofort wieder im Ohr und das Pfeifen des Windes durch die undichten Fenster. Klassen, die zu Beginn eines neuen Schuljahres dazu verurteilt wurden, in einer der beiden Baracken mit insgesamt vier Klassenzimmern dem Unterricht beizuwohnen, stellten umgehend ihre Lernbereitschaft ein. Wir rächten uns durch allerlei Unfug. Beliebt war es, in die Luftzufuhrrohre der Gasheizkörper Käsescheiben zu platzieren, das hinterließ, vor allem bei Scheibletten, infernalischen Gestank, dessen Quelle nur schwer zu lokalisieren war, es sei denn durch den Urheber. Aber ich habe natürlich immer stillgehalten. Wenn man keinen Käse hatte, konnte man auch die Plastikstrohhalme nehmen, die es zur Schulmilch gab. Die rochen fast genau so chemisch wie der Schmelzkäse. Nun ist der Zahn draußen, aber zum Fädenziehen gehe ich woanders hin.

Nutella

Ich danke allen Lesern, die mich bei der schwierigen Frage, ob man zwischen Croissant und Nutella noch Butter schmieren sollte, so kompetent beraten haben. Es ist doch immer wieder schön, zu sehen, dass ein Blog keine Einbahnstraße ist. Inzwischen ist das Glas mit dem Gemisch aus Zucker, Palmöl, Haselnüsse (13 Prozent), Magermilchpulver (8,7 Prozent), fettarmem Kakao, Emulgator Lecithine (Soja) und Vanillin fast leer; ob ich bei meinem nächsten Verlassen der Auster wieder eins kaufe, steht noch nicht fest. Butter hingegen ist immer im Haus. 

Symbiose

Wer sich in einem großen Internet-Kaufhaus über Notstromerzeuger informiert, bekommt als zusätzliche Empfehlungen („Kunden interessierten sich auch für“) Hinweise auf Tür- und Fensterarmierungen und Alarmanlagen fürs Haus sowie allerlei Selbstverteidigungsgedöns. „Hannibal ante portas“. 

Übrigens hat die Möglichkeit eines Strom-Blackouts (nicht zu verwechseln mit Stromausfall!) inzwischen das Lager der Paranoiker und Prepper verlassen. Als Nicht-TV-Zuschauer wäre mir beinahe entgangen, dass selbst der Hessische Rundfunk zu dem Thema einen recht informativen Beitrag gesendet hat, zu sehen hier. Ja, selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK bereitet auf einen Blackout vor, bei dem nicht mehr die Frage ist, ob er sich ereignet, sondern wann. Was in beiden Berichten fehlt: der Hinweis auf die dann marodierende Event- und Partyszene und wie man sich diese vom Hals hält. Sehr gut gefällt mir in dem Zusammenhang ein Schild, das ein Profi-Prepper an seiner Haustüre angebracht hat. Darauf zu lesen in mehreren Sprachen: „Lieber Einbrecher, die Türe am Haus ist nicht zu meinem Schutz, sondern zu deinem.“

Beruhigend: An der Energiewende ändert sich natürlich trotz allem nichts.

The fate of all mankind I see

Is in the hands of fools.
(King Crimson, Epitaph)

Tollpatschige Monster

Es ist ja nicht so, dass erst heute hässliche Ungeheuer versuchen, unsere Welt zu zerstören. Zu den übelsten Gesellen gehört ohne Zweifel Godzilla, eine Art Saurier mit Stummelärmchen und dicken Beinen, der sich zwar ausgesprochen ungeschlacht bewegt, dafür aber Feuer speien kann und schwer auszubremsen ist. 1962 entstand unter der Regie des Monsterspezialisten Ishiro Honda „King Kong gegen Godzilla“, in dem gleich zwei beliebte Schurken des Fantasykinos aufeinander treffen. Die produzierende Gesellschaft scheute keine Kosten und produzierte den Film in Farbe; offenbar reichte das Geld dann aber doch nicht weit, denn vor allem das King Kong Kostüm ist derart billig geschneidert, dass man damit nicht einmal bei der Landfrauen-Laienbühne St. Kützelmütz auftreten dürfte.

Außerdem gibt es noch einen Riesenkraken, der sich sogar auf Land fortbewegen kann, und seine Fangarme bewegen sich auffallend natürlich. Was kein Wunder ist: Der Oktopus war echt, in Gegensatz zu seinem Artgenossen in Ed Woods „Die Rache des Würgers“; da muss Bela Lugosi mit einem Tentakeltier kämpfen, dessen motorbetriebene Arme ausgefallen sind (vermutlich hatte Wood die Stromrechnung nicht bezahlt), so dass der einstige Dracula kurz vor Ende des Geschehens die tollpatschigen Tatzen des Tieres selber um sich schlingen muss. (Über die Rolle des Oktopus in der Geschichte des Monsterfilms nach 1945 siehe Donald W. Huhn: „Die Rolle des Oktopus in der Geschichte des Monsterfilms nach 1945“, Edition Phimose 1985, Seite 1 ff, vergriffen)

So beeindruckend Godzilla, King Kong und weitere Ausgeburten perverser Autoren in den japanischen Horrorstreifen auch sein mögen – das Monster aller Monster ist immer noch „Riesenkralle“, „A giant bird from outer space that leaves death and destruction in its wake“. Um die Spannung für die Kinobesucher ins Unerträgliche zu steigern, kommt Riesenkralle erst nach mehr als 50 Minuten ins Bild; vielleicht hatte man aber auch nur Angst, dass die Leute zu früh in Panik auf die Straßen flohen. Die durchaus seriös und professionell agierenden Darsteller bekamen das Viech erst im fertigen Film zu sehen; es muss ein traumatisierendes Erlebnis für sie gewesen sein. Sehen Sie selbst! 

„King Kong gegen Godzilla“ können Sie bei Youtube vollständig und in Farbe anschauen, wozu ich jeden rate, der einen Sinn für das Bizarre hat. Die unfreiwillige Komik ist ausgesprochen komisch; lesenwert sind auch die Kommentare, in denen sich viele daran erinnern, wie sie den Film als Kind erlebt haben. Offenbar war es in den USA Kult, um Thanksgiving herum den Sodbrenner im Fernsehen zu zeigen. Man findet unter den Kommentaren ernsthafte Auseinandersetzungen mit dem Plot („This movie makes no sence!“) und sentimentale Erinnerungen („Ich war 11, und das tanzende Mädchen weckte in mir unbekannte Gefühle“) Der schönste Kommentar für mich: „That King Kong looks like he grew-up in Detroit.“ 

Frankensteins Haushälterin

Frau Blücher ist tot. Wer Mel Brooks „Frankenstein Junior“ kennt, weiß, wer Frau Blücher war. Wenn ihr Name fiel, scheuten die Pferde und es gab Blitz und Donner. Cloris Leachman war eine der Lieblingsdarstellerinnen des Regisseurs, der sie auch in „Höhenkoller“ beschäftigte, wo sie ebenfalls einen deutschen Namen trug. Da hieß sie Diesel.

A Jud und keck a no

Ihm als Juden bereite der Antijudaismus muslimischer Flüchtlinge mehr Sorgen als der heimischer Neonazis – mit dieser Aussage machte Arik Brauer vor zwei Jahren reichlich Wirbel, kein Wunder, so selten mal jemand sich noch traut, Klartext zu reden (Karl Lagerfeld könnte ein Lied davon singen). 

Arik Brauer, Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, das waren meine Helden und Vorbilder in der zeitgenössischen Malerei. Von ihnen war mir Brauer immer am nächsten, mit der kühlen Präzision Hausners und der Religiösität Fuchs' wurde ich über die Bewunderung wegen des handwerklichen Genies nie richtig warm. Wobei der Künstler sich nicht auf das Bildnerische beschränkte, er machte Musik, schrieb Gedichte und arbeitete am Theater. Am 4. Januar hatte er seinen 92. Geburtstag, drei Wochen später ist Arik Brauer in Wien gestorben.

Arik Brauer: Ein Filmportrait.

Gemälde: Arik Brauer, „Der letzte Hahnenschrei“

Die zeitlose Erkenntnis

Ein häufiger Fehler, den Leute machen, die etwas absolut Idiotensicheres entwickeln wollen, ist, den Erfindungsreichtum der Idioten zu unterschätzen. (Douglas Adams)

Rettung naht!

Die Arkturianer sind Außerirdische, sie unterstützen alle Planeten in unserer Galaxie. Vor 4700 lebten sie auf der irdischen Insel Kreta. Eine Abgeordnete der Arkturianer (Kreistag? Bundestag? Alltag?) namens Arona'Maa hat eine Botschaft für uns, zu erleben auf Youtube

Die Kontaktperson zu den Arkturianern bietet auf ihrer Website nicht nur spirituelle, sondern auch stoffliche Hilfe an: Energetische Licht-Globuli zur Stärkung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens. Diese Globuli sind mit den fein stofflichen Frequenzen 111 HZ, 333 Hz und 999 HZ „energetisiert“. Interessant klingt auch die Beschreibung des „Aura Spray Jesus“ – es verbindet dich ganz tief mit dem Prosonodolicht und der Erlösungsenergie. Ein Schnäppchen, da gerade im Ausverkauf, dürfte die „Bio Energietherapie“ gegen die speziellen Probleme im Lockdown sein, die kostet im Sale statt € 220,00 jetzt nur € 99,00 UVP. Auf jeden Fall werde ich das „Erdungsspray“ („wurde mit Thot und den 36 hohen Räten des Lichtes hergestellt“) kommen lassen, das Notstromaggregat (siehe weiter oben) sollte nämlich geerdet werden, warum dann nicht mit einem Spray? Das erspart den Erdnagel. Den Link finden Sie unter der Botschaft auf Youtube. Bitte beachten: Nur mit absolut dichter Gummihose besuchen!

Die Tagesschau...

...ist eine – manche werden sie kennen – Nachrichtensendung in der ARD, und sie hat nun eine neue Sprecherin, und die heißt Julia-Niharika Sen. Sie reiht sich äußerlich nahtlos ein in die Riege der bereits tätigen, höchst erfreulichen Erscheinungen, und ablesen kann sie bestimmt genau so gut wie Judith Rakers, Karolin Kandler oder Linda Zervakis. 

Ich frage mich allerdings: Welcher Sexismus, welches rassistische Stereotyp steckt dahinter, dass die Damen in diesem Metier sich im Wesentlichen nur durch die Haarfarbe unterscheiden? Warum müssen es immer nur schlanke, weiblich wirkende Frauen sein, die die Nachrichten verkünden? Warum kann ein Hengameh Yaghoobifarah Lookalike nicht ebensogut die Neuigkeiten um 20 Uhr verkünden? Warum müssen es immer langhaarige Schönheiten sein und nicht einmal eine Lann Hornscheidt oder eine Monika Herrmann? Gerade ARD und Tagesschau, seit Jahren bedacht, alles korrekt und täglich diverser zu betreiben, müssen hier endlich eine Vorreiterrolle einnehmen. Warum soll nicht mal eine Nachrichtenvorleserin aussehen wie ein alter weißer Mann, der wie eine alte weiße Frau aussieht, die wie ein alter weißer Mann aussieht? Und muss es immer Konfektionsgröße 38 sein? Die Frauen sollen Nachrichten vorlesen und nicht am Barren turnen oder rhythmische Sportgymnastik vorführen.

Was die Deutschen sonst noch bewegt

Seehofer rät Spahn: „Behalte die Nerven“. Wie sage ich ihr, dass ich auf Analsex stehe? Wie viel ist die Super-Maske jetzt noch wert? Wie läuft‘s mit ihrem Liebesleben? Lauterbach prophezeit: Der Sommer wird uns nicht retten! Private Einblicke bei Cathy & Mats Hummel. Kann Özil wieder zaubern? Wie schminke ich mich für den Videocall? (Ganz wichtig: Der Rougepinsel wird am Ohrknorpel angesetzt) Schlagerstar Melissa Naschenweng zeigt ihren Neuen! Deutschland wird kein Gefängnis. Hüne würgt Freundin fast tot. Frühchen Archie liegt im Strampler im Brutkasten und erholt sich jetzt. Camilla ist der Typ schmutziger Gummistiefel. Und der NDR kürzt eine geplante Gehaltssteigerung um 86 Cent. Oder so ähnlich. Das Wetter.

Eilmeldung + Eilmeldung + Eilmeldung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V., der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, der Bundesverband Deutscher Kosmetiker, der Zentralrat der kleinen und großen Einzelhändler i.Gr. sowie der Bundesverband Tattoo e.V. haben bei einer kurzfristig anberaumten Online-Konferenz beschlossen, dass alle Ministerien (Bundes- und Landes-), sämtliche TV und Rundfunksender, insbesondere die Talkshowredaktionen sowie die Mehrzahl der Presseorgane und -agenturen geschlossen werden. Von dieser Maßnahme sei zu erwarten, dass das Thema „Tödliche Pandemie Corona“ innerhalb von maximal 14 Tagen erledigt ist. Auf unsere Nachfrage, ab wann diese Regelung gelte, erklärte Gesamtverbandssprecher Günni Schlobotty: "Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort... unverzüglich."

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Leserpost

netiquette:

Manni Meier / 31.01.2021

Nee, also wirklich Herr Bechlenberg, was ist los? Reicht es Ihnen nicht, dass die von Tagesschau und Heute verbreiteten regierungsamtlichen Mitteilungen und Meinungen bereits beim Zuhören Brechreiz auslösen? Müssen dann wirklich auch noch die vortragenden Damen wie Kotzbrocken à la Hengameh Yaghoobifarah aussehen? Bezüglich (The Giant Claw) habe ich sofort die “Augsburger Puppenkiste” verständigt, wo „Riesenkralle“ dringend als Muschelbewohner für die nächste “Urmel aus dem Eis” - Produktion benötigt wird. Die Verkündigungen der Frau Smaranaa, ihres Zeichens Kontaktperson zu den Arkturianern, werde ich mir dann heute Abend ganz umsonst zum Einschlafen anhören. Sie hat so eine schöne Transusenstimme. Geschickt übrigens, wie unauffällig sie ihre beiden Nekrologe diesmal eingestreut haben.

Pedro Jimenez / 31.01.2021

Einfach auf DDR 2, ... äh ZDF schalten und schon haben Sie kurzhaarige Frauen. Zwar alle blond (Visagist ein Fetischist?) und seit 30 Jahren auch immer der gleiche Typus mit diesem schicken Bubikopf. Ganz was Flottes

Hans Anns / 31.01.2021

Es gibt besseren Nussaufstrich,mit weitaus mehr Nuss.Palmöldreck ist aber fast überall drin.

Karola Sunck / 31.01.2021

In meiner Jugend ging man mit dem Freund ins Kino, weil`s da Dunkel war. Man versuchte immer in der letzten Reihe Platz zu finden und wenn die Platzanweiserin mit dem Bauchladen voller Eis und Süßigkeiten vorbei war, kam die Zeit der Kuscheleien wenn das Licht ausging. Dann merkte so mancher Junge, dass das Leben nicht nur aus Fußball und Karl May besteht. Zu hören waren dann nur leises Gekicher, Quicken und das Rascheln der Chiptüten. Die Vorstellungen waren fast nur Nebensache, obwohl man für einen Film wie ,, Der Mönch mit der Peitsche`` von Edgar Wallace noch den Personalausweis vorzeigen musste und die Schlange vor den Kinokassen die Länge erreichte, die in alten Nostalgie Fotos der DDR gezeigt werden, wenn es mal Apfelsinen oder Bananen in den Geschäften gab. Ja lange vorbei, die Zeiten des Wirtschaftswunder s` und der Volksschulen, wo es noch Schulmilch oder Kakao in kleinen Flaschen gab und auch noch den getrennten Schulhof, rechts für die Mädchen und links für die Jungen. Dazwischen gingen in den Pausen die Lehrer*rinnen auf und ab und passten auf, dass sich keiner der Jungen auf dem Mädchenschulhof verirrte. Später auf dem Gymnasium war man dann sowieso getrennt, es gab ja dann nur reine Mädchen- und Jungengymnasien. Wir die Nachkriegsgenerationen, jeder der diese Zeit erlebt hat kann es bestätigen, mussten funktionieren. Es gab keine Computer, keine Smartphones ,aber viele Freunde und Freundinnen. Man trieb zusammen Schulsport oder war in einem Verein. Und wir waren viel Draußen, in der frische Luft unterwegs. Wir haben geraucht , gelacht, getrunken und gehascht. Wir waren glücklich und wir hatten keine Regierungen die uns unsere Freiheiten nahm. Politik war früher nur Nebensache, man hat sie kaum zur Kenntnis genommen und man war gefühlt, nicht von ihr beeinträchtigt. Eine schöne Zeit, die die Jugend von heute wohl nicht mehr erleben wird. Schade, ich würde es ihnen von ganzen Herzen gönnen. Aber die Jugend von heute hat andere Prioritäten….

Hans Reinhardt / 31.01.2021

“Wir rufen hier nicht die Polizei” hängt neben unserer Haustür. Seitdem würde bei uns nicht mehr eingebrochen. Gut, vorher wurde auch nicht eingebrochen, aber das ist genau so wie bei den Masken: das Schild schützt!

Frances Johnson / 31.01.2021

Schule: Status idem. Rauchen war untersagt, also rauchten wir hinter der Turnhall und hatten einen Späher um die Ecke stehen. Haben Sie darüber nachgedacht, ob der Lock-you-to-no-avail-down nur da ist, um Strom zu sparen und einen Blackout im Wahljahr zu verhindern? Dementsprechend darf auch das Geimpfe erst ab dem Frühjahr fluppen, wenn die Heizung (meistens) wegfällt.

Michael Dost / 31.01.2021

Haben Sie sich überlegt, was die Folgen sein könnten, wenn Sie ProfX Lann Hornscheidt mit dem Vorsatz “eine” in Ihrem reaktionär-archaich-binären Altweißmänner-Weltbild als weiblich einordnen? Dieses Mesnch wird das als unverzehliche Beleidigung empfinden und Sie möglicherweise verklaaahaaagen! Und wie ist das mit Hengameh Yaghoobifarah? War diese Person sich nicht auch sicher, sich nicht sicher zu sein? (Lese grad bei Wikipedia: “nutzt neben geschlechtsneutralen auch weibliche Bezeichnungen für sich.” Na dann. Alles gut.) Und überhaupt. “Analsex” in e i n e m Artikel gemeinsam mit diesen Namen? Archi!

Tom Wolff / 31.01.2021

Herrlich !!  Spätestens bei derTextstelle .... ein Hengameh ... konnte ich nicht mehr an mich halten. Durch eine blitzschnelle Visualisierung im Kopfkino war heftiges Gelächter die Folge. Nicht genug wurde der Gedanke weiter gesponnen mit Claudia Roth und Renate Künast , sowie Saskia Esken und schließlich sogar mit Antonia Hofreiter. Der Sonntag ist gerettet. Danke für die Anregung.

Gerd Jahn / 31.01.2021

Nach “Der Sonntagsfahrer”, “The Oyster”, “Die Spätnachrichten” und dem “Wochenrückblick” sowie anschließend einen Schweinsbraten, Knödel, Blaukraut mit einer Maß Bier im Kreise guter Freunde (alte weiße Männer) beim Koch unseres Vertrauens, darauf folgend ein Mittagsschläfchen ist die Welt für heute auch ganz ohne MehrkillSpanSöderlingWindel (MSSW) erfreulich gestaltet. AUFI bevor es noch schlimmer wird. Nur Feiglinge fasten und kastreien sich für das Ewige Leben!

Michael Hinz / 31.01.2021

Heute schwafelt Charly Lauterbach etwas von “Long-Covid-Patieten” mit “Long-Covid-Problemen”, die das Gesundheitssystem ruinieren könnten. Nur schwer in ihr altes Leben samt Arbeistprozeß zurückfänden. Da könnten die Guten von der Tagesschau doch mal aktiv werden und den Leidgeprüften eine Chance geben als Nachrichtensprecherinnen. Vorzugsweise Konfektionsgröße 50 plus. Wäre eine preiswerte Maßnahme für Integration und gegen (ästhetischen) Rassismus.

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