Archi W. Bechlenberg

Archi W. Bechlenberg, geb. 1953, Bau- und Kunsthistoriker, Journalist und Autor, aber auch Maler und Fotograf.

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Archi W. Bechlenberg / 18.02.2018 / 06:15 / 15

Das Antidepressivum: Wie heißt das Zauberwort?

Seit Tagen suche ich nach einem Thema, und wenn mir diesmal nicht, wie sonst stets zuverlässig, eines über die Wochentage zugeflogen kam, liegt es an dem gleichen Phänomen wie dem, das seinerzeit den Geiger auf der Titanic besorgt hinter seinem Notenpult herschauen ließ, als es der Schwerkraft folgend davon rutschte. Wie man hört, hat der Mann trotzdem tapfer weitergespielt./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 11.02.2018 / 06:25 / 2

Das Antidepressivum: Mariacron hat angerufen

„Lass uns ins Crazy Horse gehen!“ Ich war nicht abgeneigt. Crazy Horse, das ist jenes Cabaret an der Avenue George V, das sich, so heißt es, „an ein anspruchsvolles Publikum richtet.“ Also an uns. In einer Pause tauchte ein Herr mit einer bizarren Physiognomie und einer verstörenden Körpersprache auf. Sie entsprach einer Marionette, welche von einem volltrunkenen Puppenspieler geführt wird./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 08.02.2018 / 16:07 / 6

Notizen aus der Halal-Provinz

Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer mittleren Kleinstadt mit weniger als 40.000 Einwohnern. Sagen wir in Würselen, Meppen, Cloppenburg oder Tuttlingen. Oder im französischen Trappes. Der Ort hat knapp 32.000 Einwohner und liegt nicht weit entfernt von Paris in dessen Südwesten. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 04.02.2018 / 06:15 / 4

Das Antidepressivum: Tastend durchs Leben

Ein Klavier schien mir in meiner frühen Kindheit wie selbstverständlich zu jeder Wohnungseinrichtung zu gehören. Bei uns stand ein schwarzes Piano von Bechstein im Herrenzimmer, und es stand nicht nur da, es wurde auch oft und gerne gespielt. Fortan kreuzte mein Lebenslauf immer wieder auf schicksalhafte Art Klaviere. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 28.01.2018 / 06:20 / 6

Das Antidepressivum zum Sonntag: Hör doch eine Bossa Nova!

„Saudade“, darin klingt immer auch das Schöne, das Erinnernswerte mit, selbst wenn es die Erinnerung an etwas ist, das nicht mehr wieder kommt, wie eine vergangene Liebe. Das neue Album von Ulla Haesen heißt „Rio - Só Vim Matar a Saudade" und nimmt uns mit zu Sonne, Sand und Strand. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 21.01.2018 / 06:25 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Sturm und Anmut

War das eine stürmische Woche? Sagen Sie nichts. Ich hasse Sturm. Schon Wind kann mich fuchsig machen. Offenbar geht es vielen Menschen so, selbst denen, die mit Sturm vertraut sein sollten. Dass Stürme in Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen, dürfte nicht überraschen, schließlich lässt dieses Wetterphänomen in seiner Bedrohlichkeit wohl niemanden kalt, und das nicht nur physisch, sondern auch emotional./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 14.01.2018 / 06:15 / 7

Das Antidepressivum zum Sonntag: Ein Fall für Erdmute Lurch

Ich bin kein Krimikenner und will nicht ausschließen, dass auch bereits 1939 Frauen in Kriminalromanen vorkommen, die sich mit Kartoffelanbau befassten. Ich weiß nur eins: Chandler ist große Literatur, unerreicht. Das andere kann ich auch. Und deshalb muss ich jetzt Schluss machen, sonst steigt mir Sabine Petersdottir-Pringel, die auf der Leipziger Buchmesse den neuen Blockbuster präsentieren will, auf’s Haupt./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 07.01.2018 / 06:00 / 8

Das Antidepressivum zum Sonntag: Stimmverlust

Von Archi W. Bechlenberg. Stutzig macht mich vor allem der weiterhin bestehende, nahezu vollständige Ausfall der Stimme, trotz aller medizinischer Maßnahmen in den vergangenen Tagen. Wenn ich einmal einen Ton zustande bringe, erschrecke ich mich vor mir selber. Ja, es ist verdächtig, dass gerade den kritischen Stimmen im Lande plötzlich der Ton fehlt. Bei Kammersängern ist der Stimmverlust hingegen schon lange bekannt und gefürchtet. / mehr

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