Dirk Maxeiner / 02.12.2021 / 06:15 / Foto: Pixabay / 139 / Seite ausdrucken

Schriftwechsel zum Tod eines Jungen

Zum Tode eines 12-jährigen Jungen erfolgte die lapidare Auskunft, die Impfung sei „nicht alleinige Ursache" für den Tod. Und keiner fragt näher nach. Wer es trotzdem tut, bekommt einen Eindruck von der Aufklärungsbereitschaft deutscher Behörden.

Achgut.com berichtete am 10. November über den Tod dieses 12-jährigen Jungen, der am 15. Oktober im Anschluss an eine Covid-Impfung verstorben war. „Tod eines Jungen – und die Abgründe, die sich auftun“. Vier Wochen später teilte der Landkreis Cuxhaven ganz am Ende einer allgemeinen Pressemitteilung zur Covid-Lage mit, „unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen“. Angesichts dieser Auskunft drängen sich zumindest Verständnisfragen auf. Was heißt „die Impfung ist nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen“? Ist sie damit als ein Auslöser des Todes zu sehen? Und wäre er ohne diesen Auslöser noch am Leben? Vor allem aber: Warum hat man den Jungen überhaupt geimpft? Wer hat das Kind warum geimpft? Wurden die Eltern über die Risiken aufgeklärt? Achgut.com hat versucht, von den Behörden in Cuxhaven und dem Paul-Ehrlich-Institut Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Lesen Sie hier, was dabei herauskam. Es bleibt nur, diesen Schriftwechsel zu dokumentieren, weil er ein Zeugnis der Aufklärungsbereitschaft deutscher Behörden ist.

Anfrage vom Donnerstag, 11. November 2021, 15:05
Betr. Presseauskunft

An Herrn

K.D

Leiter des Gesundheitsamtes Cuxhaven

Sehr geehrter Herr D.

ich bin Journalist und bitte um Auskunft, wann mit dem vollständigen Obduktionsbericht zum Tod eines 12-jährigen Jungen in der letzten/vorletzen Woche (in Zusammenhang mit einer Impfung) zu rechnen ist beziehungsweise wann es eine offizielle Verlautbarung der zuständigen Behörde zu dem Ergebnis des Berichtes gibt. Der Bericht wurde ja in den Medien für Ende vergangener Woche angekündigt. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf / Institut für Rechtsmedizin hat mich zuständigkeitshalber an Sie verwiesen. Sollten Sie nicht zuständig sein, bitte ich um Information, wo die Zuständigkeit liegt.

Eine kurze Mitteilung wäre sehr nett. Ich bitte auch um eine kurze Bestätigung des Eingangs dieser Mail.

Freundliche Grüße

Dirk Maxeiner
Achgut.com

 

Antwort vom 12.11.2021 um 11:32 von presse@landkreis-cuxhaven.de:

Sehr geehrter Herr Maxeiner,

ich nehme Sie gerne in unseren Presseverteiler mit auf. Sobald wir Stellungnahme des Paul Ehrlich Institut erhalten haben werden wir eine Pressemitteilung veröffentlichen. Diese würden Sie dann automatisch erhalten. Aktuelle Informationen des Landkreises Cuxhaven zum Thema "Corona-Virus"

Mit freundlichen Grüßen

S.B.

Pressestelle

 

Einschub:

Ich erhielt dann vom Landkreis Cuxhaven am 15.11.2021 eine allgemeine Pressemitteilung Aktuelle Informationen des Landkreises Cuxhaven zum Thema „Corona-Virus", in der ganz am Ende auch ganz kurz auf den Fall des verstorbenen Jungen eingegangen wird.

 

Rückfrage an die Pressestelle des Landkreises Cuxhaven, Donnerstag, 18. November 2021, 12:49

Sehr geehrte Frau B, sehr geehrte Frau J.,

vielen Dank für den Hinweis auf die Pressemitteilung in Sachen des nach der Impfung verstorbenen Jungen.

Ich zitiere die Pressemitteilung vom 15.11.2021 hier noch einmal, weil ich dazu Nachfragen an Sie bzw. den verantwortlichen Behördenleiter und Landrat Kai Uwe Bielefeld habe. 

Paul-Ehrlich-Institut nimmt Stellung zum Obduktionsergebnis

Wie bereits in der vergangenen Woche berichtet, ist ein Kind im Landkreis Cuxhaven im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona Impfung verstorben. Das abschließenden Ergebnis der daraufhin in Auftrag gegebenen Obduktion liegt dem Paul-Ehrlich-Institut vor, welches nun dazu Stellung genommen hat. Laut dieser Stellungnahme bestand bei dem Jugendlichen eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens. Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen. „Auch wenn die endgültige Bewertung des Obduktionsergebnisses des Kindes nun vorliegt, bleibt für die Familie und Angehörigen der tragische Verlust Ihres Kindes, der unendlich schmerzhaft ist und uns alle tief berührt. Ihnen gehört unser vollstes Mitgefühl“, so der Landrat.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1. Es wird in Ihrer Pressemitteilung nur indirekt aus dem Bericht des Paul-Ehrlich-Institutes zitiert. Ich würde Sie bitten, mir die Originalquelle bzw. den Wortlaut zugänglich zu machen. 

2. Welche konkrete Risikoabwägung hat im Einzelfall dieses Jungen – pro oder contra „Impfung“ – stattgefunden?

3. Welcher Arzt hat beraten? 

4. Wurde sichergestellt (dokumentiert), dass die vertretungsberechtigten Eltern dies auch ordentlich verstanden und die Behandlung dann konsentiert hatten? 

Es wäre sehr freundlich, wenn Sie mir diese Fragen bis kommenden Montag, 22.11.2021 um 17 Uhr beantworten könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Maxeiner

 

Antwort am 18.11.2021 um 13:08 Die Pressestelle des LK-Cuxhaven schreibt:

Guten Tag Herr Maxeiner. bevor ich mich um Ihre Anfrage kümmern kann, benötige ich eine nachvollziehbare Bestätigung von Ihnen, dass sie im Rahmen einer journalistischen Tätigkeit erfolgt. Dies kann ich leider Ihrem Anschreiben nicht entnehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

S:B.

 

Antwort  vom Donnerstag 18. November 2021 um 14:24

Sehr geehrte Frau B.,

ich bin Herausgeber und Redaktionsleiter des Internet-Portals „Achgut.com“ mit vier Millionen Besuchern pro Monat. Meine journalistische Vita können Sie hier einsehen oder auch auf Wikipedia.

Die Anfrage erfolgt im Rahmen unserer Berichterstattung zu Corona.

mit freundlichen Grüßen

Dirk Maxeiner

 

Antwort am 18.11.2021 um 16:47. Die Pressestelle des LK-Cuxhaven schreibt:

Sehr geehrter Herr Maxeiner,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

Die folgenden Worte sind ein Zitat der Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes:

Bei dem Jugendlichen bestand eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens. Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen.

Wir sind hier nicht die verantwortliche Behörde, aus diesem Grund kann ich Ihnen hier leider nicht weiterhelfen. Lediglich die Beauftragung der Obduktion lag in unserem Zuständigkeitsbereich. 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Paul-Ehrlich-Institut.

Mit freundlichen Grüßen

S.B

 

Rückfrage am Donnerstag, 18. November 2021 um 17:48

Sehr geehrte Frau B.,

danke vielmals für ihre schnelle Antwort. Ich denke, dass es dennoch sinnvoll und durchaus in ihrem Ermessenspielraum liegt, mir und der Öffentlichkeit den Kontext ihres Zitates aus Bericht des PEI zugänglich zu machen. So viel Transparenz sollte dann doch sein. 

Dennoch danke für den Hinweis auf das Paul-Ehrlich-Institut. 

Folgende Fragen haben Sie gar nicht beantwortet, und die sind eher nicht Sache des Paul-Ehrlich-Institutes, sondern sie liegen m.E. im Bereich des Landkreises Cuxhaven bzw. dessen Gesundheitsamtes oder auch der Staatsanwaltschaft:

Welche konkrete Risikoabwägung hat im Einzelfall dieses Jungen – pro oder contra „Impfung“ – stattgefunden?

Welcher Arzt hat beraten? 

Wurde sichergestellt (dokumentiert), dass die vertretungsberechtigten Eltern dies auch ordentlich verstanden und die Behandlung dann konsentiert hatten? 

Es wäre nett, wenn sie mir da noch bis kommenden Montag 17 Uhr weiterhelfen könnten. 

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Maxeiner

 

Antwort am 19.11.2021 um 07:36 durch die Pressestelle des LK-Cuxhaven:

Guten Morgen Herr Maxeiner,

es tut mir leid, aber wir können Ihnen hier tatsächlich nicht weiterhelfen. Die Impfungen gegen das Corona Virus erfolgen inzwischen im kassenärztlichen System – also in der Verantwortung der niedergelassenen Medizinerinnen und Mediziner. Die Landkreise haben zwar zunächst zu Beginn des Jahres im Auftrag des Landes die Impfzentren alleine betrieben, sind jetzt aber in dieser Hinsicht nur noch unterstützend tätig. Die Impfung des Kindes erfolgte in einer Arztpraxis. Die Beurteilung des medizinischen Zusammenhangs der Impfgabe mit dem Todesfall ist wiederum Aufgabe des PEI. Zusammenfassend ist unsere Zuständigkeit hier also tatsächlich nicht gegeben. 

Lediglich die Beauftragung der Obduktion erfolgte durch unser Gesundheitsamt im Rahmen seiner originären Aufgaben. Dies ausdrücklich nicht im Rahmen der Pandemiebekämpfung sondern im Rahmen der Mitwirkung bei der Aufklärung ungeklärter Todesfälle (eine übliche Aufgabe der Gesundheitsämter).

Die Daten der Beteiligten und Hintergründe (soweit sie uns überhaupt bekannt sein sollten) herauszugeben, gebietet sich also schon aus Gründen der mangelnden Zuständigkeit nicht. Nach Abwägung der Schutzwürdigkeit der Daten der Beteiligten mit einem öffentlichen Interesse an einer weitergehenden Berichterstattung würde ich vermutlich auch bei Zuständigkeit ersterem den Vorzug geben.

Ich bedaure, Ihnen hier keine weiteren Auskünfte geben zu können. Bei anderen Themen können Sie sich gerne wieder an unserer Pressestelle wenden.

Mit freundlichen Grüßen

K.v.d.L

Pressesprecherin

 

Rückfrage vom 19. November 2021 um 13:44:

Sehr geehrte Frau v.d.L

haben Sie Dank für die prompte Antwort auf meine Anfrage. Das Paul-Ehrlich-Institut hat mir inzwischen die entsprechende Stellungnahme zugänglich gemacht.

In zwei Fragen verweist man dort allerdings zurück an den Landkreis Cuxhaven: „Zu Ihrer letzten Frage: das sollte zum regulären Verfahren gehören. Entsprechende Dokumentationen sollten bei den anordnenden Stellen vorliegen.“

Deshalb meine erneute Anfrage an Sie bzw. den Landkreis Cuxhaven vertreten durch Landrat Kai-Uwe Bielefeld zu diesem Teil des Komplexes:

Welche konkrete Risikoabwägung hat im Einzelfall dieses Jungen – pro oder contra „Impfung“ – stattgefunden?

Wurde sichergestellt (dokumentiert),  dass die vertretungsberechtigten Eltern dies auch ordentlich verstanden und die Behandlung dann konsentiert hatten? 

Diese Verfahrensfragen können ja ganz einfach beantwortet werden – selbstverständlich ohne schutzwürdige Daten der Beteiligten preiszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Maxeiner

 

Keine Antwort, daher erneute Nachfrage am Dienstag, 23. November 2021 um 20:08

Sehr geehrte Frau v.d.L

ich darf noch einmal an die Beantwortung meiner Fragen vom 19.11. erinnern. Mir liegen inzwischen weitere Informationen aus anderer Quelle zu dem Vorgang vor. Ich bitte aus redaktionellen Gründen bis morgen Abend 17 Uhr um einen Bescheid. 

Beste Grüße

Dirk Maxeiner


Antwort am 24. November um 08.33

Sehr geehrter Herr Maxeiner,

Wie bereits mitgeteilt, sind hier nicht die verantwortliche Behörde, aus diesem Grund kann ich Ihnen hier leider nicht weiterhelfen. Lediglich die Beauftragung der Obduktion lag in unserem Zuständigkeitsbereich. 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Paul-Ehrlich-Institut.

Mit freundlichen Grüßen

S.B.

 

Und hier nun der dazugehörige Schriftwechsel mit dem Paul-Ehrlich-Institut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Journalist und recherchiere für achgut.com zum Tod eines 12-jährigen Jungen in Cuxhaven in Zusammenhang mit der Corona-Impfung. Die Pressestelle des Landkreises Cuxhaven hat mich nach meiner dortigen Anfrage an das Paul-Ehrlich-Institut verwiesen.

Die einzige mir bislang bekannte offizielle Verlautbarung zum Tod des Jungen erfolgte durch den Landkreis Cuxhaven in Form einer Pressemitteilung und nimmt Bezug auf eine Stellungnahme durch das Paul-Ehrlich-Institut. Ich füge diese Pressemitteilung der Einfachheit halber hier ein: 

Paul-Ehrlich-Institut nimmt Stellung zum Obduktionsergebnis

Wie bereits in der vergangenen Woche berichtet, ist ein Kind im Landkreis Cuxhaven im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona Impfung verstorben. Das abschließenden Ergebnis der daraufhin in Auftrag gegebenen Obduktion liegt dem Paul-Ehrlich-Institut vor, welches nun dazu Stellung genommen hat. Laut dieser Stellungnahme bestand bei dem Jugendlichen eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens. Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen. „Auch wenn die endgültige Bewertung des Obduktionsergebnisses des Kindes nun vorliegt, bleibt für die Familie und Angehörigen der tragische Verlust Ihres Kindes, der unendlich schmerzhaft ist und uns alle tief berührt. Ihnen gehört unser vollstes Mitgefühl“, so der Landrat.

Diese kurze Pressemitteilung ist m.E nicht ganz klar formuliert. Ich würde Sie daher bitten, mir Ihren Bericht / Ihre in der Pressemitteilung erwähnte Stellungnahme zugänglich zu machen. Dieser Kontext ist erforderlich, um den Sachverhalt insgesamt beurteilen zu können. Vom Datenschutz betroffene Passagen / Namen etc. können Sie gerne unkenntlich machen

Des Weiteren möchte ich um folgende Informationen bitten:

Welche konkrete Risikoabwägung hat im Einzelfall dieses Jungen – pro oder contra „Impfung“ – stattgefunden?

Wurde sichergestellt (dokumentiert), dass die vertretungsberechtigten Eltern dies auch ordentlich verstanden und die Behandlung dann konsentiert hatten? 


Es wäre nett, wenn Sie mir den Eingang dieses Schreibens kurz bestätigen könnten und bitte Sie um Beantwortung bis Mittwoch, 24.11.2021, 16 Uhr.

Freundliche Grüße

Dirk Maxeiner
 

Am 19.11.2021 um 13:08 schrieb Pressestelle, Paul-Ehrlich-Institut 

Sehr geehrter Herr Maxeiner,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Als Anlage sende ich Ihnen die aktuelle Information des Paul-Ehrlich-Instituts zum Sicherheitsprofil der COVID-19-Impfstoffe bei Kindern und Jugendlichen, in der auch die vom Landkreis Cuxhaven zitierte Aussage zu finden ist.

Ergänzend der Hinweis, dass bei den fünf im letzten Sicherheitsbericht (www.pei.de/sicherheitsbericht) dargestellten Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkungen und Impfkomplikationen in keinem Fall die Impfung als mögliche oder wahrscheinliche Ursache bewertet wurde.

Die Methodik, wie Verdachtsfälle auf Impfkomplikationen (zu denen auch solche mit tödlichem Ausgang zählen) bewertet werden, ist im oben erwähnten Sicherheitsbericht dargestellt. Bei dem Jugendlichen aus Cuxhaven haben umfangreiche Untersuchungsergebnisse der Obduktion vorgelegen, die berücksichtigt wurden.

Zu Ihrer letzten Frage: das sollte zum regulären Verfahren gehören. Entsprechende Dokumentationen sollten bei den anordnenden Stellen vorliegen. Das Paul-Ehrlich-Institut kann keine Obduktionen anordnen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

S.S

Pressesprecherin

 

Rückfrage am 24. November, 15:28 Uhr

Sehr geehrte Frau S.,

vielen Dank für Ihre letzte Mail. Leider kann oder will der Landkreis Cuxhaven die angefragten Informationen nicht bereitstellen. Ich habe zum Verständnis der Formulierung in ihrem Bericht nur noch eine kurze Nachfrage an das PEI, und es wäre sehr nett, wenn Sie mir diese beantworten könnten. Es geht um folgende Formulierung in dem Bericht "SICHERHEITSPROFIL DER COVID-19-IMPFUNG BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN“.

Darin heißt es unter Bezugnahme auf den 12-jährigen Jungen, der im zeitlichen Zusammenhang mit seiner Comirnaty-Covid-Impfung verstorben ist.

„Bei dem Jugendlichen bestand eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens. Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen“.

Meine Frage zum Verständnis dieser Zeilen:

Wäre der Junge noch am Leben, wenn er nicht geimpft worden wäre?

Es wäre sehr nett, wenn Sie mir bis zum Ende der Woche am Freitag, 26.11.2021 um 17 Uhr eine kurze Antwort übermitteln könnten. 

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Maxeiner

 

Keine Antwort, Nachfrage am 30 November, 13:53 Uhr

Sehr geehrte Frau S.,

ich darf noch einmal um die zeitnahe Beantwortung meiner unten gestellten Frage bzw einen Bescheid bitten.

Beste Grüße und danke im Voraus

Dirk Maxeiner 

 

Antwort am 30. November um 14:04 Uhr

Sehr geehrter Herr Maxeiner,

ich bedauere außerordentlich, dass eine klar formulierte Aussage Ihnen nicht verständlich erscheint. Bei dem Jugendlichen bestand eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens. Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

S.S.

Pressesprecherin

 

Schlussbemerkung des Autors dieses Beitrages:

Laut Pressemitteilung vom 24.11.2021 beginnt das Paul-Ehrlich-Institut mit einer Studie zu Herzmuskelentzündungen infolge der Impfung von Kindern und Jugendlichen. Die Zulassungen der mRNA-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren erfolgten am 31. Mai beziehungsweise am 23. Juli 2021. 

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Leserpost

netiquette:

Günter Lindner / 02.12.2021

Gerade wegen diesem Fall, muss mir bei einem Gesetzlichem Impfzwang, ein Richter per Urteil mitteilen, welche Nebenwirkung wie z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenembolie usw, usw, ich zu ertragen habe. Damit andere vor mir als Gesunder ” Geschützt” sind.

Lars Böhme / 02.12.2021

Klingt doch alles logisch&plausibel; für’s Mindset der Irren vom Stamme Corona! In 5 Jahren Schulsport ist eine schwere Herzvorerkrankung einfach so mal unerkannt geblieben! Was’n'sonst? Passt zu den Durchgeboosterten in den Pathokühlfächern, die gar nicht wussten, dass die Impfung registriert werden sollte und deren Impfstatus nun “unbekannt” ist. Wenn man meint, seine Freiheit mit 2x Pieks verteidigen zu können, muss man sich eben auch sonst belügen (lassen).

Karsten Dörre / 02.12.2021

Man soll nicht auf Politiker hören, sondern auf sie achten - in Anlehnung an den verstorbenen SPD-wählenden Satiriker Dieter Hildebrandt. Ein Satz, der mehr denn je das Prinzip Demokratie umschreibt. Seit Aussetzung des Grundgesetz ab April 2020 bemerke ich zunehmend antidemokratische Tendenzen bei den von sich überzeugten Demokratieverteidigern. Zudem die journalistischen Glanzleistungen zunehmend Bürger zu fragen, was sie von einer gesetzlichen, allgemeinen Impfpflicht halten, so als ob eine allgemeine Impfpflicht mit unzureichend unerforschten Impfstoffen bestehende Gesetze verfassungstreu vorsehen. Derzeit fabuliert man mit einer Auffrischungsimpfung schon nach sechs Monaten, was die nächste Frage aufwirft, helfen die Impfstoffe überhaupt und wenn ja, wie? Denn es gibt bereits “wissenschaftliche Meinungen”, die halten Boosterimpfung schon nach drei Monaten für zielführend. Ansonsten bin ich mit dem Corona-Chaos, welches man sich geschaffen hat zufrieden, offenbart es die klägliche Politik, an der man mehrheitlich festhält. Mitten im Corona-Chaos noch die ausgebliebene Regen- und Überflutungsschlacht im Sommer mit ca. 170 Toten. Hinterher wird lobend die Solidarität gewürdigt, die die Bürger aufbringen, um halbwegs erträglich die desaströse Politik zu mildern. Das beste Deutschland, das es je gegeben hat.

von Kullmann / 02.12.2021

Ein 12-Jähriges Kind ist bei denen ein Jugendlicher. Nach deren Argumentation wird jede Vorerkrankung Schuld oder Ursache des Todes nach einer Impfung sein. Die wollen mit ihren Impf-Empfehlungen und dem tatsächlichen Impf-Druck keine Verantwortung übernehmen. Es geht hier um Schuld ohne Sühne durch Desinformation. Der Junge würde ohne Impfung bestimmt noch leben. Das kann ein Pathologe erkennen. Die Eltern kann man leider nicht befragen, weil sie ihr Kind durch die Impf-Werbung zum Impfen gaben. Die werden durch Schuld gebeugt den Bericht der Pathologie nie weitergeben. Der Staat wäscht sich die Hände. Ein Kind, Kollateralschaden.

P. Wedder / 02.12.2021

„…Die Auswirkungen der Impfung mit Comirnaty auf die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus in der Bevölkerung sind noch nicht bekannt. Es ist noch nicht bekannt, wie viel geimpfte Menschen das Virus möglicherweise noch tragen und verbreiten können…“ Dies steht so auf der Seite der EMA der europäischen Zulassungsbehörde. Dieser Satz gilt für Biontec und steht auch bei Moderna so im Verzeichnis. Allein aufgrund dieser Aussage muss man jeden Abgeordneten im Bundestag, Landtag oder Landkreis fragen, wer es verantworten kann eine Impf-Pflicht zu befürworten.

Johannes Schuster / 02.12.2021

Das ist ein Fall für § 630h BGB. Und bei der Gelegenheit eine Frage: Was unterscheidet dieses Vorgehen von jenem am Bullenhuser Damm ? Wenn wir die Kinderimpfung kriegen und ein Streufeld fataler Ausgänge, dann übersteigt das die geschichtlichen Formate um ein Weites. Falls es dem Gewissen des Einzelnen entgeht: Es sind Menschen, keine “Fallzahlen” oder “Nebenwirkungen” hinter diesen Worten leidet ein lebendes Wesen, falls man das wieder einmal explizit in einer narzisstisch - psychotischen Gesellschaft erwähnen muß. Und wenn der Junge einen Herzfehler hatte, dann ist die Impfung eine fahrlässige Tötung und die Eltern werden nie wieder einen glücklichen Tag haben (außer sie mochten ihr Kind nicht). Offenbar sind 99 % der Leute liebesunfähig, sonst würden sie es nicht riskieren, daß Menschen geliebte Angehörige verlieren und in ein tiefes nie endendes Loch fallen. Der Friedhof ist kein angenehmer Ort für eine Mutter ihren Sohn zu sehen, falls das den Akteuren der Führung entgangen sein sollte: Es gibt Menschen ohne ein funktionelles Alter - Ego, die auch leiden und nicht bloß einen Totenschein mit Dr. .... unterschreiben.

Nico Schmidt / 02.12.2021

Sehr geehrter Herr Maxeiner, das ist Deutschland 2021. keiner weiß was, keiner war was. Eigentlich wie immer. MfG Nico Schmidt

Walter Weimar / 02.12.2021

Was lernt man in einer Verwaltungslaufbahn bei einer Behörde? Hinhalten mit dummen Antwortphrasen bis zum Erbrechen. So in der Demokratie. Im Sozialismus früher: da war das einfacher, da stand in der Zeitung, die Angelegenheit ist den zuständigen Stellen übergeben worden. Aus.

Sabine Schönfeld / 02.12.2021

Im Sinne der individuelle Risikoabwägung ist es völlig unsinnig, Kinder zu impfen. Da die Impfung, wie wir schon seit einiger Zeit wissen, zudem nicht vor der Weitergabe des Virus schützt, ginge es also überhaupt nur um Eigenschutz. Und hier sollte nach bestem Wissen und Gewissen die Risiken einer Corona-Infektion und von Tod oder Schäden durch die Impfung abgewogen werden. Die Massenimpfung von Kindern mit geringem Erkrankungsrisiko ist deshalb ausschließlich sinnlos und verantwortungslos. Es drängt sich mir deshalb der Verdacht auf, dass der Staat hier Verträge erfüllen und die Impfstoffe an die Bürger loswerden will. Die hohen Inzidenzen bei der aktuellen Impfquote zeigen klar, was von den bisherigen in Deutschland zugelassenen Impfstoffen zu halten ist. Nicht viel.

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