Steffen Meltzer, Gastautor / 18.02.2019 / 16:00 / 12 / Seite ausdrucken

Potsdam: Polizei biegt links ab

Ende 2018 hatte ich darüber berichtet, dass die Polizeiinspektion von Potsdam Mitglied im Linksbündnis „Potsdam bekennt Farbe!” ist. Die Stadt Potsdam bezieht sich dabei auf das „Edikt von Potsdam“ (sogenanntes „Toleranzedikt“). Dieses wurde einst vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) erlassen, um den Hugenotten die Einwanderung nach Brandenburg zu ermöglichen. Es ging dem Herrscher allerdings keinesfalls um „Toleranz“, sondern um puren Eigennutz.

Durch den Bevölkerungsverlust im Dreißigjährigen Krieg fehlten Menschen in der ohnehin dünn besiedelten Mark Brandenburg, um unwirtschaftliche und verlassene Gegenden urbar zu machen. Dabei kam dem Fürsten ganz besonders die hohe Gelehrtheit der Hugenotten zugute, die den fürstlichen Nachwuchs ausbildete. Hugenotten sind außerdem Protestanten, damit gab es weitgehend keine religiösen und kulturellen Anpassungsprobleme.

„Potsdam bekennt Farbe!“ ist dagegen voreingenommen und parteiisch auf den „Kampf gegen rechts“ ausgerichtet. Es bekämpft einseitig und spaltet damit, anstatt gesamtgesellschaftlich zu versöhnen. Es schließt faktisch Andersdenkende aus dem Diskurs des linksgrünen Mainstreams aus und ist deshalb primär ideologisch ausgerichtet. Hofiert werden dagegen vorwiegend Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis mit durchschnittlich geringer Bildung, archaischen Familienstrukturen und nicht selten Gewaltbereitschaft bei Konflikten.

Sich bei „Potsdam bekennt Farbe!” auf das „Edikt von Potsdam“ zu berufen, heißt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ideologie von heute, finanziert durch die Alimentation des Steuerzahlers, steht gegen den damaligen Quantensprung durch einen bisher nie gekannten Bildungsimport, Loyalität und ökonomischen Aufschwung. Friedrich Wilhelm von Brandenburg würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn er vom heutigen politischen Gebrauch seines Erlasses wüsste.

Kommen wir zur Gegenwart

Mitglieder im heutigen Potsdamer Pakt sind Parteien und Zusammenkünfte der verschiedensten Art, die sich nicht scheuen, mit Linksextremisten in anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, die sich gleichzeitig aktiv gegen das neue Polizeigesetz engagieren, um nur ein Beispiel zu nennen. Dort findet man die „Schickeria“ der vom Verfassungsschutz beobachteten Zusammenschlüsse. Zum Beispiel die „MLPD“, „Rote Hilfe“, „DKP“, „Kommunistischer Aufbau“, „Kommunistische Jugend“ aber auch andere, wie die Vereinigung „Polizeikontrollstelle – Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei“.

Gleichzeitig wirken die „Piratenpartei“ aus Potsdam, die Fraktion „DIE LINKE“ und der „Allgemeine Studierendenausschuss“ (AStA) der Uni Potsdam sowohl im „Bündnis gegen das Brandenburger Polizeigesetz“ als auch bei der Stadt Potsdam in „Potsdam bekennt Farbe!“. Die Polizei ist so oder so mittendrin, einmal als der zu bekämpfende Gegner und Feind Nummer eins und einmal zur Prävention.

Bei einem der Zusammenkünfte wurde durch das „Toleranzbündnis“ ein honoriger Gast eingeladen. Dieser fragte den damalig amtierenden Oberbürgermeister Jacobs, ob in „Potsdam bekennt Farbe!” neben dem „Kampf gegen rechts“ der „Kampf gegen Linksextremismus“ ein Thema sei. Als jenes der OB verneinte, beschloss der Gast, seine Zeit besser zu nutzen, stand auf und verließ die Zusammenkunft der intoleranten „Toleranten“, zu der auch die örtliche Polizei gehört.

Die Polizei ist zur Unparteilichkeit verpflichtet

Offensichtlich sorgte die ungewöhnliche Mitgliedschaft der Potsdamer Polizei auch bei der Brandenburger CDU für Erstaunen. Es erfolgte eine sogenannte Kleine Anfrage (4122). Mitgliedschaft der Polizeiinspektion Potsdam beim Potsdamer Anti-Rechts-Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“

In der Stellungnahme der Landesregierung, gab es einige interessante Antworten. So ist die Potsdamer Polizei bereits seit 2002 Bündnismitglied. Im Kampf gegen den Linksextremismus ist die örtliche Polizei hingegen nirgendwo Mitglied. Vielleicht ist man auch in Brandenburg und Potsdam der Meinung, dass der Linksextremismus ein aufgebauschtes Problem sei. An der mutmaßlichen Wahrnehmungsstörung konnte man sich nicht nur beim G20-Gipfel ausgiebig überzeugen.

Weiter antwortet die Landesregierung (LR) der CDU:

"Die Prävention im Bereich der politisch motivierten Kriminalität kann nicht allein durch die Polizei im Wege der Strafverfolgung erreicht werden. Vielmehr handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, in der der Polizei nach Maßgabe und im Rahmen der rechtlichen Vorgaben eine Teilzuständigkeit zukommt. Damit die einzelnen Teilzuständigkeiten und Fähigkeiten zu einem einheitlichen und damit auch wirkungsvollen Ganzen zusammengeführt werden, unterstützt die Polizei bereits seit den 1990er Jahren in unterschiedlicher Form auch entsprechende Initiativen, Projekte und Bündnisse nach Maßgabe der rechtlichen Vorgaben. Die verschiedenen Formen der institutionalisierten Verbindungen unterschiedlicher Stellen sozialer Kontrolle mit dem Ziel der Kriminalprävention können hierbei als 'Bündnis', 'Arbeitsgruppe', 'Plattform' etc. bezeichnet werden. Letztlich ist dabei der Beitrag der Polizei stets unabhängig von der Namensgebung an ihrem gesetzlichen Auftrag und den dazu geschaffenen Eingriffsgrundlagen ausgerichtet und damit auch strikt am Neutralitätsgebot orientiert."

Die Frage, die sich dabei ergibt: Muss man in jedem Verein „Mitglied“ sein, wenn man dessen subjektive Ziele unterstützt? Nein! Mit einer notwendigen Distanz, die nicht nur für Journalisten wünschenswert wäre, lassen sich die polizeilichen Vorgaben ganz besonders in der Prävention deutlich besser umsetzen. Das verhindert eine unzulässige Nähe und den Anfangsverdacht der parteiischen Mauschelei. Es menschelt zuweilen auch in der Polizei.

Gehen wir davon aus, die Antwort der Landesregierung ist völlig korrekt: Warum ist die Polizei dann nicht auch beispielsweise Mitglied im Kulturzentrum Freiland, das durch die Stadt Potsdam mit jährlich 190.000 Euro Steuergeld der Einwohner gesponsert wird? Dort wurde durch „Die Falken“ fleißig ein Blockadetraining im Vorfeld des G20-Gipfels eingeübt. Somit bezahlen in Potsdam wohnende Polizeibeamte ihre eigenen Gegner. Wir sollten dann auch konsequent sein und zukünftig die Knöllchen der Falschparker durch erhöhte Steuerabgaben alimentieren. Potsdam eben.

Mitgliedschaft in der „Bürgerinitiative gegen Asphalthennen“? 

Wäre die Polizei im „Freiland“ integriertes Mitglied, um „verschiedene Formen der institutionalisierten Verbindungen unterschiedlicher Stellen sozialer Kontrolle mit dem Ziel der Kriminalprävention zu verknüpfen“ (aus der Antwort der LR), könnte sie demzufolge „viel besser Einfluss auf die jungen Leute“ nehmen? Zukünftig ein perfekteres Blockadetraining gegen die Polizei, Rechtsberatung, Tipps und Kniffe. Wäre das nicht wunderbar?

Die Mitgliedschaft in der „Bürgerinitiative gegen Asphalthennen“ wäre dann aber doch überlegenswert, da Tierquälerei auch nicht gutgeheißen werden darf und diese möglicherweise bevorzugt von „Rechten“ begangen wird. Tierschutz ist wünschenswert, und die USA versuchen gerade mit gutem Beispiel voran zu gehen. Tierquäler und Brandstifter sind die späteren klassischen Serientäter. Warum also diesen Umstand durch eine Nichtmitgliedschaft, nach den Zeilen der Landesregierung, vernachlässigen? Stichwort „Kriminalprävention“. Auch im „Rote Hilfe e.V." sind die Genoss*innen besonders im „Kampf gegen rechts“ bekanntermaßen unheimlich engagiert. 

Wie wäre es dagegen mit einer Mitgliedschaft im „Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V.“? Da man sich so gern auf die Brandenburger Geschichte beruft: Die Fördergesellschaft hat den besonderen Schutz vor den linken Protestierern notwendig, die gern bei öffentlichen Veranstaltungen auftrumpfen wie eine Wildschweinrotte auf dem Sportplatz, die die Grasnarbe umwühlt. „Heuchler“, „Schande“ und „Nazi-Kirche“ sollen noch die harmlosesten Störungen des Gottesdienstes an und in der Garnisonkirche gewesen sein.

Einer der dortigen Protestierer ist der bekannte Potsdamer Linksalternative Lutz Boede, den die Mittelstandsvereinigung der CDU als „linkspopulistischen Krawallmacher“ bezeichnet. Er wurde für seine spalterischen Verdienste mit dem Eintrag ins „Goldene Buch“ der Stadt Potsdam geehrt. Nun gehört er auch zum Establishment, das er vorher so bekämpft hat. Vorbildlich vereinnahmt!

"Ich habe etwas Lächerliches über die Menschen herausgefunden. Sie sind bereit, für Orden und bunte Bänder zu sterben." Napoleon I. Bonaparte (1769 – 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 – 1814/15

Apropos Anfrage der CDU an die Landesregierung, diese stellt fest:

"Das Bündnis 'Potsdam bekennt Farbe' ist aus Sicht der Landesregierung heute ein Knotenpunkt zwischen Politik, Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft. Es trägt maßgeblich dazu bei, die Aufmerksamkeit für rechtsextremistische, fremdenfeindliche, rassistische und von Diskriminierung geprägte gewaltsame Vorfälle und Tendenzen in der Landeshauptstadt Potsdam aufrechtzuerhalten."

Besondere „Vorfälle und Tendenzen“ von Rechtsextremen sind mir im rot-rot-grünen Potsdam noch nicht aufgefallen. Es handelte sich bislang vielmehr um verlorene Häufchen in der Menschenmenge.

Jedoch gab es jede Menge Probleme mit linken Gegendemonstranten bei einer „POGIDA-Veranstaltung“, bei der der Gründer gerade einmal 30 versammelte Hanseln um sich geschart hatte. Der Polizeipräsident beklagte sich daraufhin im Innenausschuss des Landtages über die aufgeheizten gewalttätigen linken Gegendemonstranten, die der Polizei jede Menge Probleme gemacht und Polizisten angegriffen haben. Ich war bei dessen Aussage selbst anwesend. Das deckte sich auch exakt mit meinen eigenen Beobachtungen. Während der Oberbürgermeister auf einer bunten Veranstaltung auftrat, verteilten in seinem unmittelbaren Umfeld Mitglieder der MLPD Flyer.

Die Landesregierung antwortet auf die Frage Nr. 9:

"Gab es bei den Treffen des Bündnisses 'Potsdam bekennt Farbe' Versuche, die Polizei dahingehend zu beeinflussen, dass das Neutralitätsgebot bei Versammlungen und Demonstrationen verletzt wird?"

Angeblich nein. Die Antwort ist aus meiner Sich völlig falsch, das beweisen die Fakten. Glauben Sie wirklich, dass linke Ideologen die Chance ungenutzt lassen, auf die Polizei Druck auszuüben? Der Potsdamer Oberbürgermeister persönlich hatte Gegendemonstranten aufgefordert, sich den mehrfachen Anweisungen der Polizei, eine Blockade zu räumen, zu widersetzen. Selbst die linksfreundliche Brandenburger Gewerkschaft der Polizei (GdP) monierte, dass die Stadtpolitik unzulässig die rechtlichen Anweisungen der Polizei torpediert hatte. Soweit zu den Tatsachen, weitere Aufzählungen könnten folgen.

Steffen Meltzer ist neben Rainer Wendt und anderen Autor und Herausgeber von „Schlussakkord Deutschland – Wie die Politik unsere Sicherheit gefährdet und die Polizei im Stich lässt".

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Wolfgang Richter / 18.02.2019

So oder so, von der POLIZEI erwarte ich völlige Neutralität zu politisch-gesellschaftlichen Themen, wie im übrigen von VERWALTUNG im allgemeinen. Was nichts damit zu tun hat, daß sie privat für ihre private Meinung einstehen können. Und wie steht es um Beamte, die sich nicht derart politisch vereinnahmen lassen wollen,? Zwangsweise Umsetzung (hat Chemnitz noch Plätze frei, um ominöse Hetzjagende zu verfolgen?) , zwangsweises Einnorden oder gar Entlassung als politisch unzuverlässig (gab’s ja auch schon mal) ? Die für eine derartige Instrumentalisierung der POLIZEI Verantwortlichen sollte man dringlich zu einem staatsbürgerlichen Auffrischungsseminar verpflichten, zwangsweise.

Normen Kröger / 18.02.2019

“mit Linksextremisten in anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, die sich gleichzeitig aktiv gegen das neue Polizeigesetz engagieren” Jeder mäßig vernunftsbegabte Mensch - was Polizisten durchaus einschließen könnte - sollte gegen die neuen Polizeigesetze sein. Ebenfalls gegen große Teile der Alten, wie zum Beispiel einen unzureichenden Richtervorbehalt, der früher eine reine Formalität war, und in den Neuen gänzlich wegfällt. Es sollte jedem auch nur mäßig vernunftsbegabten Menschen Albträume bereiten, dass der Staat nun nach eigenem Gutdünken aktiv werden kann, wo immer er etwas vermutet, das ihm nicht passt. Jedes Gesetz wird mit der ernst zu nehmenden Drohung durchgesetzt, dass der Staat die Gewalt eskaliert, bis man entweder tot ist, oder sich dem staatlichen Willen beugt. Es gibt heutzutage praktisch keine Hemmung mehr, neue, immer belangloser werdende, Sachverhalte in die Welt zu setzen, wegen denen diese Drohung ausgesprochen wird. Mit den neuen Polizeigesetzen werden nun sogar Schranken abgebaut, und es wird Einzelpersonen in Uniform ermöglicht, diese Drohung ganz ohne jeden konkreten Anlass auszusprechen. Wenn einem Polizisten ein Gesicht nicht gefällt, kann er dessen Besitzer nun ohne jeden weiteren Anlass mit einer Gewalteskalation bis zum Tod bedrohen. Die Ausländerisierung hat zu einem Gefühl der Unsicherheit geführt, wegen dem man nun die Repressionsfähigkeiten der Sicherheitsbehörden noch weiter ausbaut. Das ist der falsche Weg. Unser Staat muss - wegen seines offensichtlichen Versagens - abgebaut werden, und nicht ausgeweitet. Es gibt Mittel, Sicherheit ohne staatliche Hilfe herzustellen. Diese Mittel müssen forciert werden, weil die Staatlichen versagt haben, und das Gegenteil bewirken. Ich sehe nicht, was an dieser Sichtweise “Links” sein soll. “Mehr Polizei” bedeutet “mehr Staat”, und “mehr Staat” ist die linke Position. Auch mit ihrem autoritären Anstrich ist die Sicherheitsindustrie genau so links wie die Sozialindustrie.

Wilfried Cremer / 18.02.2019

Diese Autoimmunerkrankung kann tödlich ausgehen. Damit muss man leben.

Karla Kuhn / 18.02.2019

Ich muß noch etwas ergänzen, HUT AB, vor den Polizisten, die sich diesem Bündnis NICHT angeschlossen haben.  

Sven Kaus / 18.02.2019

If you can’t beat them, join them!

Karla Kuhn / 18.02.2019

” Die Stadt beruft sich auf das sogenannte „Toleranzedikt“ des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. ”  Wenn es dem “GUTEN” Zweck dient, wird sogar der Kurfürst von 1688 wieder REANIMIERT ! Wir leben im EINUNDZWANZGSTEN Jahhundert und die POLIZEI hat NEUTRAL zu sein, ansonnsten kann sie ihre Pflicht nicht erfüllen. Wenn z. B. ein LINKSRADIKALER eine “Rechten” niederknüppelt,  WAS passier t dann ?? Und WAS passiert, wenn ein “rechter” einem Linksradikalen eine in die F… haut ??  Das wird ja immer schöner und der Steuerzahler muß wieder blechen ?HIER hat schnellstens die STAATSANWALTSCHAFT zu ermitteln. Aber SEEHOFER will prüfen, ob es rechtens ist,  daß Beamte in der AFD Mitglied sind !!  Und dann fragt die K. K.  ernsthaft, WAS los ist in unserem Land ??  “..die Aufmerksamkeit für rechtsextremistische, fremdenfeindliche, rassistische und von Diskriminierung geprägte gewaltsame Vorfälle und Tendenzen in der Landeshauptstadt Potsdam aufrechtzuerhalten.“  Und WO bleibt die AUFRECHTERHALTUNG der Aufmerksamkeit für die LINKSEXTREMEN ANTIFAS; die z. T.  vermummt und GEWALTBEREIT auch nicht vor schwerer Körperverletzung u. a. auch gegen POLITIKER der AfD zurückschrecken ? Ich komme aus der DDR; DA wurden die sogenannten ” KLASSENFEINDE”  mit ALLEN Mitteln bekämpft !!

Dirk Jungnickel / 18.02.2019

Danke für Ihre “Profiler - Tätigkeit”  in Sachen Potsdam Stadt. Sicher für Außenstehende sehr aufschlussreich. Die ” MLPD“, „Rote Hilfe“, „DKP“, „Kommunistischer Aufbau“, „Kommunistische Jugend“ aber auch andere, wie die Vereinigung „Polizeikontrollstelle – Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei“.Piratenpartei“ aus Potsdam, die Fraktion „DIE LINKE“ und der „Allgemeine Studierendenausschuss“ (AStA) der Uni Potsdam sowohl im „Bündnis gegen das Brandenburger Polizeigesetz“ als auch bei der Stadt Potsdam in „Potsdam bekennt Farbe!“ , das alles ist der   linke Humus in einer Stadt, die schon zu “DDR” - Zeiten,  vollgepfropft war mit höheren NVA - Chargen, Stasi - Haupt- und Nebenbeschäftigten sowie - weil in der Nähe Ostberlins -  überproportional mit SED - Kadern sowie arbeitsscheuen Zoll - und Trapo - Nichtstuern.  Dieses Gesocks dürfte leider auch in der Polizei untergekrochen sein. Mir tun die vielen anderen Potsdamer leid; falls sie das merken. (Übrigens: Gesocks lt. Wikipediea =  Menschen, denen man aufgrund ihrer niederen oder gänzlich fehlenden ethischen Werte nicht trauen kann.)  

Sabine Schönfelder / 18.02.2019

Brandenburg galt schon immer als ‘kleine DDR’, den Dunkelroten haftet der Name ‘Politbüro’ an, und sie sind auch inhaltlich kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden. Seit die uckermerkeliche Marxima das Zepter schwingt, springen die Untoten von SED und Linksaußen, wie im ‘Thrillervideo’ von Michael Jackson, wieder leibhaftig und frisch belebt aus ihren Gräbern heraus und verbreiten sich überall, am liebsten aber innerhalb der Machtstrukturen. Man verachtet zwar den westlichen Polizeiapparat, aber zum Indoktrinieren ist er allemal gut genug und nützlich. Wenn es den unverbesserlichen Ideologen zum Vorteil gereicht, werden sie sich auch auf die Rassengesetze aus der Hitlerzeit berufen. Da fehlt es weder an Schamlosigkeit, noch Frechheit und in der Regel ist man bezüglich der eigenen Historie, ohnehin von keiner Sachkenntnis getrübt. Man errichtet mal wieder einen ‘antifaschistischen’ Schutzwall gegen alle ‘Rrrächten’. Die Bullen und die verblödete Bevölkerung schaffen die Kohle ran, und die Chefideologen sagen wo ‘s lang geht. Is doch ganz einfach!

Peter Wachter / 18.02.2019

Auf Youtube gibt es ein Video, wo eine angemeldete und genehmigte Demo von “Gelb-Westen” in Wiesbaden von vermummter (sogenannter) Antifa blockiert wurde, die Polizei sorgte nur insofern für Ordnung, das sie die Demo stoppte und auf Abstand zur Blockade achtete, nach 1,5 Std. gaben die Lifa (Linksfaschisten) den Weg frei, nur um 500m das gleiche Spiel! Die Polizei hat mitgespielt, wollte keine unschöne Bilder, ÖR war mit Kamera vor Ort. Übrigens, das ist Journalismus, nur Fakten, seine Gedanken dazu, muss sich jeder selbst machen!

Hubert Bauer / 18.02.2019

Ein sehr interessanter Artikel. Mir ist dazu wieder mal folgendes Zitat von Gustav von Rochow (preußischer Innenminister) eingefallen: “Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.” Gut, dass die Achse solchen Auffassungen jeden (!) Tag entgegentritt.

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