Boris Reitschuster legt sich als Journalist mit der herrschenden Klasse in Deutschland an und erreicht viele Millionen Menschen. Gerd Buurmann spricht mit ihm über sein neues Buch "Meine Vertreibung", in dem er erstmals die ganze Geschichte von seiner Zermürbung, Zersetzung und Vertreibung aus Deutschland erzählt. Reitschuster zeichnet ein Sittengemälde des deutschen Medien- und Mitläufertums.
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12 Stunden zur Reflexion solch heftiger Inhalte sind mir extrem zu gering. Schade.
Wer gegen den Stachel löckt, der kriegt auch kontra. Das ist nichts für weinerliche Jammerlappen.
Dass Herr Reitschuster „Freundschaft“ so hoch stellt und trotz seiner Erfahrungen kein rein negatives Abrechnungs-Buch geschrieben hat sondern auch zu seiner Liebe zu Deutschland und zum Humor steht, macht ihn sehr sympathisch. Allerdings war er mit dem Titel dann falsch beraten. „Vertreibung“ klingt zu sehr nach Abrechnung, „Das Herz schlägt für mein Land – trotz Allem“ Untertitel „Aus dem Exil-Wann geht es zurück?“ … oder so ähnlich wäre mehr angeraten gewesen. ------ Till Schweiger und dessen unerschütterliche Freundschaft und Loyalität auch bei heftigstem Gegenwind haben ihm nun bei mir einen immer bleibenden dicken Pluspunkt eingebracht. Solche Charaktere sollte es viel mehr auf dieser Welt geben.
ich bin auch ein Vertriebener: seit langem im Ausland und mir gehts hier in den USA viiiiel besser als in Deutschland. Ich kann mir vorstellen, daß Montenegro auch sehr nett ist und wünsche dem tollen Menschen Boris Reitschuster und seiner Familie viel Freude dort. Ich teile auch den Pessimismus in bezug auf D und den Optimismus in bezug auf die USA. Für die woken und die Neocons/Neolibs kommt der perfekte Sturm (Ukraine, islam in Europa steht auf, Spritzfolgen, Deindustrialisierung, etc.) und der wird sie davonfegen. Aber die Deutschen werden mal wieder bis zum bitteren Ende den Durchbruch versuchen.
@Jimenez: „Frage mich immer, was sich z. B. Skandinavier gegenseitig so vorwerfen. Kolonialismus, Ureinwohner, Nazi- oder Kommunistenfuror hatten die ja alles nicht.“ Diese „Schlagzeile“ die ich Anfang 2023 in den internationalen Presse fand könnte Ihnen bei Ihrer Frage vielleicht weiterhelfen: Ein Parlamentarier namens Nilsson, enger Mitarbeiter d. schwedischen Regierungschefs Ulf Kristensson, (wenn ich mich richtig entsinne, sein Staatssekretär) wurde ertappt beim Fischen von Aalen ohne Lizenz, wobei er dann angeblich auch noch die Polizei belog. Die Wellen schlugen hoch, so hoch dass dieser wichtige Mitarbeiter von Kristensson zurücktrat. So und jetzt lassen sie die Vorwürfe die da gegen unserem Bundeskanzler im Zusammenhang mit Warburgund und so lerhoben wurden einfach mal Revue passieren nachdem sie vielleichtnebenbei auch noch das Bild von Frau Faeser beim Prösterchen mit Vitali Klitschko in Kiev genauer studiert haben. Ja, sie haben Recht, Ich meine Frau Faeser die sich doch so gegen den Faschismus stark macht und jenen Bürgermeister Klitschko unter dessen Hoheit etwa ein Jahr vorm Prösterchen ein Aufmarsch zu Ehren der Waffen SS in Kiev stattfand (die Polizei räumte hierfür anscheinend extra die Straßen (1) Nu ?. (siehe TAZ 29.4. 21, unter Stichwort Aufmarsch, Rechtsradikale)
Viele Grüße nach Berlin, wo Sie ja laut achgut wohnen. Herr Reitschuster, Ihr heutiger Auszug (aus dem Buch, nicht aus Ihrer Wohnung in Berlin) ist sehr interessant.
@ Frau Grimm: Das mit der Ukraine ist eine weitere Form des Realitätsverlustes den man hätte mit einbinden können. Es ist aber im Grunde nur eine Seite der genau gleichen Medaille die ja untersucht wurde. Keine Sorge Frau Grimm: mit jedem neuen Skandal rund um J. Biden erfahren wir mehr rund um die Protagonisten, auch in der Ukraine.. Und in den USA scheint mir der Krieg in der Ukraine längst nicht mehr woke zu sein, wenn er es überhaupt je war. (ich meine beim Volk). Schade dass sich letzteres hier noch nicht rumgesprochen hat. ….. Könnte vielleicht auch was mit jener Empathie zu tun haben, die ja Thema im Podcast war. Den Menschen als eine Art Brotlaib zu betrachten, den man bis auf den letzten in den Ofen schiebt als Vorwand diesen in Gang zu halten., hat genau jene pathologische Dimension die im Podcast angesprochen wurde und die mich an Harlows Affenmütter erinnert die ihren Nachwuchs hernach als eine Art „Fußball“ betrachteten