Henryk M. Broder / 29.08.2017 / 08:49 / 7 / Seite ausdrucken

Und wieder grüßt der Großmufti

Von Henryk M.Broder. "Die Tagespost" (Würzburg) berichtet:

„Der islamkritische Polit-Aktivist Michael Stürzenberger ist wegen Zeigens eines verfassungsfeindlichen Kennzeichens verurteilt worden... So war auf der persönlichen Facebook-Seite Stürzenbergers ein Bild zu sehen, das den Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, dabei zeigt, wie er einem hochrangigen Vertreter der NSDAP die Hand reicht. Dieses Foto, das auch in wissenschaftlichen Publikationen zur Geschichte der Nationalsozialismus verwendet wird, illustriert einen Pakt zwischen der NSDAP und Vertretern des Islam im Nahen Osten im Jahr 1941.... Das noch nicht rechtskräftige Urteil illustriert die Umsetzung des am 30. Juni 2017 vom Bundestag verabschiedeten ‚Netzwerkdurchsetzungsgesetzes’ (NetzDG), das der Verwendung sogenannter ‚Hass-Sprache’ in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und YouTube Grenzen setzen möchte.“

Mehr dazu, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.



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Leserpost

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Martin Lederer / 30.08.2017

Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man z.B. als Richter in Deutschland Karriere machen kann, ohne die richtigen Kontakte in die Politik zu haben. Einzelne Richter mögen unabhängig sein. Aber in der Masse (vor allem im oberen Bereich) wird das nicht so sein. Das widerspricht der Logik und normalem menschlichen Opportunismus.

Leo Lepin / 29.08.2017

Man kann sich nur noch an den Kopf greifen.

Karla Kuhn / 29.08.2017

“.......er dem rechten Spektrum nahestehende .....” ohne diesen Zusatz geht wohl gar nichts mehr?  Abgesehen davon, darf heute ein historisches Foto von dieser Tragweite nicht mehr veröffentlicht werden ?????

Henry Wühst / 29.08.2017

Es drängt sich in Deutschland der Eindruck auf, das Teile der Justiz mehrheitlich den gleichen Weg, welchen der Großteil der Presselandschaft schon augenscheinlich beschritt, sehr zum Vergnügen der jetzigen Inhaber der uneingeschränkten und parlamentarisch nicht mehr hinterfragten Machtelite in Berlin nun auch geht. Anders sind solche Urteile wie auch das “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” sowie Verstösse gegen europäische Abkommen, diverse Urteile zur NPD und den fehlenden Aufklärungserfolg beim NSU nicht mehr erklärbar.

uwe peters / 29.08.2017

Hat zwar gedauert aber trotzdem vielen Dank

David Sohn / 29.08.2017

Wie ist das dann wenn man eine Doku über Hitler oder 2. Weltkrieg macht? So Zeugs sieht man ja fast jeden Tag auf irdend einem Kanal. Müssen da alle Hakenkreuze verpixelt werden?

DR. Frank Wolfram Wagner / 29.08.2017

Ja, Martin Schulz kämpft, er erreicht auch die Leute, es scheint aber, dass damit vornehmlich die eigenen Genossen gemeint sind. Es ist aber auch so, dass Frau Schwesig grundsätzlich nie öffentlich sagen würde, dass Martin Schulz etwas falsch macht. Ich habe kürzlich das Buch” Die SPD und die Vertriebenenverbände” von Markus Müller gelesen. Wie weit weg ist die SPD heute nicht nur von den Anliegen der deutschen Heimatvertriebenenen! Auch das Thema muslimische Imigrationswelle in die Bundesrepublik wird unkritisch verschwiegen, es findet bei Martin Schulz keinen Platz und bei Manuela Schwesig würde es grundsätzlich keinen Platz finden. So produziert eine große alte Volkspartei eine große Wahlniederlage.Wer weiß -selbst unter Genossen - heute noch, dass Willy Brand 1969 plakatieren lies: Deutsche, wir können stolz sein auf unser Land?

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