Russland verspricht Rekrutierungsstopp von Kenianern
Kenia und Russland haben sich darauf geeinigt, dass kenianische Staatsbürger künftig nicht mehr für den Einsatz im Ukraine-Krieg verpflichtet werden können, meldet die Ostdeutsche Allgemeine. Das habe der kenianische Außenminister Musalia Mudavadi am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Moskau mitgeteilt.
Österreich verschärft Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen
In Österreich hat die Regierung ihre Maßnahmen gegen die gestiegenen Kraftstoffpreise verschärft, meldet der Deutschlandfunk. Seit gestern dürfen sie demnach an den Tankstellen nur noch Montags, Mittwochs und Freitags jeweils um 12 Uhr erhöht werden.
Söder will EU-Millionen für AKW-Comeback
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat erklärt, den Plan, in seinem Bundesland Mini-Atomkraftwerke zu testen, auch mit EU-Geldern finanzieren zu wollen, meldet Bild. Söder habe damit Kritik gekontert, sein Projekt „Kernenergie 2.0“ wäre nicht finanzierbar. „Es ist gut, dass die EU neue Atomtechnologien fördert“, habe Söder zu Bild gesagt und erklärt: „Wir wollen Fördermittel abgreifen und uns bei der Erforschung der Technologie entscheidend beteiligen.“
Autobauer verlagern Produktion immer mehr ins Ausland
In der Öffentlichkeit wenig beachtet sinkt die Fahrzeugproduktion in Westeuropa dramatisch, meldet n-tv. In den größten westeuropäischen Fertigungsländern Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien seien im vergangenen Jahr mehr als ein Viertel weniger Autos und leichte Nutzfahrzeuge hergestellt worden als 2019, hätte das "Handelsblatt" berechnet. In Deutschland habe das Minus demnach 16 Prozent betragen, in Großbritannien und Italien sogar mehr als 40 Prozent. Die Autobauer produzierten einerseits weniger und verlegten andererseits einen Teil der Fertigung nach Osteuropa.
Diesmal landesweiter Stromausfall auf Kuba
In Kuba ist es erneut zu einem landesweiten Stromausfall gekommen, meldet der ORF. Es werde nach der Ursache gesucht und an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet, habe das Energieministerium mitgeteilt. Es sei der erste inselweite Stromausfall auf Kuba seit Anfang des Jahres gewesen. Von dem Blackout vor knapp zwei Wochen waren etwa zwei Drittel des Karibikstaats betroffen. In dem Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern breche das Stromnetz immer wieder komplett zusammen. Große Teile der veralteten Infrastruktur in dem sozialistischen Inselstaat seien in schlechtem Zustand. Deshalb gingen oft Kraftwerke vom Netz und müssten notdürftig repariert werden. Verschärft habe sich die Lage dadurch, dass Kuba seit Monaten kein Öl mehr aus Venezuela erhalte.
Kuba vor historischer Wende: Havanna wirbt um Exil-Kubaner
Kubas Führung tastet sich an einen Schritt heran, der auf der Insel lange als ideologisches Tabu galt: Im Ausland lebende Kubaner – auch jene im Exil von Miami – sollen künftig auf der Insel investieren und private Unternehmen besitzen dürfen. Das habe Oscar Pérez-Oliva Fraga, Vize-Regierungschef und Außenhandelsminister, am Montag gegenüber dem Sender NBC erklärt. Der neue Kurs „geht über den kommerziellen Bereich hinaus“, habe der Großneffe von Fidel und Raúl Castro erklärt. Auch größere Engagements in Infrastruktur, Tourismus, Bergbau und Energie aus dem Ausland seien demnach nicht mehr ausgeschlossen.
Mehr als 600 000 Menschen traten 2025 aus den Kirchen aus
Mehr als 600.000 Menschen sind im vergangenen Jahr aus den beiden großen Kirchen ausgetreten, heißt es in Medienberichten. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) habe demnach 2025 rund 350.000 Austritte verzeichnet, etwas weniger als 2024, als 351.000 Mitglieder die Kirche verließen. Die katholische Kirche hätten gut 307.000 Menschen verlassen, ebenfalls etwas weniger als im Jahr davor: Damals seien im Laufe des Jahres mehr als 321.000 Kirchenmitglieder ausgetreten.
Baden-Württemberg: Theo Müller wirbt für CDU-Regierung mit AfD-Hilfe
Milch-Unternehmer Theo Müller bringt eine schwarz-blaue Regierung für Baden-Württemberg ins Spiel: „CDU könnte auch mit der AfD regieren oder sich von ihr dulden lassen“, zitiert ihn die Welt. Die CDU solle sich gegenüber den Grünen nicht klein machen, sondern im Mai einen eigenen Ministerpräsidenten-Kandidaten ins Rennen schicken.