Straße von Hormus: US-Armee warnt vor Angriffen auf Irans Häfen
Die US-Armee hat die iranische Bevölkerung vor möglichen Angriffen auf Häfen entlang der Straße von Hormus gewarnt, meldet u.a. der Stern. Das US-Militärkommando für den Nahen Osten (Centcom) habe Zivilisten aufgefordert, alle Hafenanlagen an der Meerenge umgehend zu meiden, in denen iranische Seestreitkräfte operierten, wie es in einer im Onlinedienst X verbreiteten Erklärung hieß. Der Iran nutze "zivile Häfen entlang der Straße von Hormus für militärische Operationen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen", habe es in der Centcom-Erklärung geheißen. "Zivile Häfen, die für militärische Zwecke genutzt werden, verlieren ihren Schutzstatus und werden nach dem Völkerrecht zu legitimen militärischen Zielen." Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit von Zivilisten deshalb nicht gewährleisten. Die iranischen Streitkräfte erklärten daraufhin, sollten iranische Häfen angegriffen werden, dann würden sie ihrerseits gegen Häfen in der Region zurückschlagen.
Gewaltige Explosion im Oman: Iranische Drohne trifft Treibstofflager
Im Süden des Oman steht eine Treibstoffanlage in Flammen, dichter Rauch steigt über dem Gelände auf, meldet n-tv. Ein Video zeige, wie eine iranische Drohne direkt einschlägt. Oman habe bislang als neutraler Vermittler im Konflikt mit dem Iran gegolten.
Rund 30 deutsche Schiffe sitzen im Persischen Golf fest
Rund 30 deutsche Schiffe stecken mitten im Kriegsgebiet im Persischen Golf fest, berichtet Bild. Nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder (VDR) gegenüber der Wirtschaftswoche (WiWo) würden sie zu mehr als zehn Reedereien gehören – und sie kämen derzeit nicht aus der Gefahrenzone heraus. Der einzige Weg führe durch die Straße von Hormus. Der Verband fordere deshalb internationale Schutzmaßnahmen – koordiniert von mehreren Staaten. Auch Deutschland solle sich beteiligen, um die Schiffe und ihre Crews besser zu sichern.
Drei Männer in Oslo wegen Terrorverdachts festgenommen
Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Oslo hat die norwegische Polizei drei Tatverdächtige festgenommen, meldet der Spiegel. Die Männer stünden unter Verdacht, eine terroristische Straftat begangen zu haben, habe der leitende Ermittler Christian Hatlo laut dem öffentlich-rechtlichen Sender NRK gesagt. Bei den drei Verdächtigen handle es sich um Brüder im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. Sie wären norwegische Staatsbürger mit irakischem Migrationshintergrund und der Polizei zuvor nicht bekannt gewesen. Halto habe nicht ausschließen wollen, dass es weitere Festnahmen geben könnte.
Spiegel fällt auf angebliche TU-Studie rein
Der Spiegel publizierte am 6. März einen Artikel über eine vermeintliche Studie der Technischen Universität (TU) zu „antifeministischen Netzwerken“. Jetzt stellt sich heraus, dass die TU mit der Studie nicht zu tun hat. Auf Basis dieser Studie wollten der Spiegel und die grünen Auftraggeber Medien wie Nius, Achgut und Tichys Einblick als Teil eines angeblichen „antifeministischen Netzwerks“ einordnen. Auf eine Anfrage von Tichys Einblick habe die TU klargestellt: „Es handelt sich nicht um eine Studie der TU Berlin – das ist ein Fehler in der Berichterstattung. Bitte wenden Sie sich für weitere Auskünfte an die Fraktion Bü90/GRÜNE im Berliner Abgeordnetenhaus.“
Rechte Gewerkschaft „Zentrum“ legt bei Mercedes-Betriebsratswahlen in Baden-Württemberg zu
Die rechte Gewerkschaft „Zentrum“ hat bei den Mercedes-Betriebsratswahlen in Stuttgart-Untertürkheim Zugewinne erzielt, meldet Apollo News. Dominant sei aber noch immer die IG Metall mit rund 70 Prozent der Stimmen, hätte die Stuttgarter Zeitung berichtet. „Zentrum“ habe lediglich weniger als ein Drittel dieser Zustimmung für sich verbuchen können. Entsprechend würden künftig 31 Sitze in Untertürkheim auf die IG Metall und neun auf das „Zentrum“ entfallen. Drei weitere Sitze gingen an andere Gruppierungen. Damit habe das „Zentrum“ als „alternative Gewerkschaft“ zwei Sitze gegenüber der Vorperiode hinzugewonnen. Die Wahlbeteiligung hätte bei einem Rekordwert von 68 Prozent gelegen.
Feuer in der Berliner U-Bahn – drei Bahnhöfe geräumt
Am Mittwochabend ist in einem U-Bahnzug der Linie 7 ein Feuer ausgebrochen, meldet die BZ. Insgesamt hätten drei U-Bahnhöfe evakuiert werden müssen. Grund sei ein technischer Fehler gewesen.
Churchill, Turner und Jane Austen verschwinden von den Pfund-Noten
Am Mittwoch kündigte die Bank of England an, dass auf der nächsten Banknoten-Serie britische Wildtiere zu sehen sind, meldet Bild. Igel, Dachse oder andere einheimische Arten würden künftig die Rückseiten der Geldscheine zieren. Bisher seien dort historische Persönlichkeiten zu sehen: Winston Churchill auf dem Fünf-Pfund-Schein, die Schriftstellerin Jane Austen auf dem Zehn-Pfund-Schein, der Maler J. M. W. Turner auf dem Zwanzig-Pfund-Schein und Alan Turing, der Codeknacker aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem Fünfzig-Pfund-Schein. Zuvor hätte es im Sommer 2025 eine Befragung gegeben, die allerdings wohl nicht repräsentativ war. 60 Prozent der Teilnehmer hätten „Natur“ als bevorzugtes Thema angegeben. Nur 38 Prozent votierten für historische Persönlichkeiten. Die neuen Scheine sollen aber erst in ein paar Jahren ausgegeben werden.