Sachsens-Anhalts Wähler haben abgestimmt. Und nun?
Sachsen-Anhalt hat gewählt. Hier ein LIveticker Überblick über Wahlabend und Wahlnacht.
Ukraine-Krieg: US-Unterhändler sind nach nach Putin-Besuch jetzt in Kiew
Sie kamen im „Peace Express“. Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner trafen am Sonntag per Zug zu ihrem ersten Besuch in Kiew ein, berichtet das Handelsblatt. Vom Bahnhof wurden sie in schwarzen SUVs zur Sophienkathedrale gefahren, wo sie vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einer Umarmung begrüßt wurden. Nach einer Besichtigung der Weltkulturerbestätte zogen sie sich zu Beratungen zurück. Auch die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens waren in Kiew und wollten sich im Anschluss briefen lassen. Die Europäer sind seit der Reduzierung der US-Hilfen unter Donald Trump die wichtigsten Unterstützer Kiews und wollen fortan in die Verhandlungen eingebunden sein. Zuvor hatten Witkoff und Kushner am Samstag in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin und die Kremlführung getroffen. In Moskau war Witkoff bereits mehrfach gewesen und wurde wie ein alter Bekannter empfangen.
Lawrow: „Merz erklärt uns faktisch den Krieg“
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton in der Auseinandersetzung mit dem Westen weiter verschärft. Die gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei für den Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig verantwortlich, seien "im Großen und Ganzen der Beginn eines echten Krieges", sagte Lawrow laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. "All diese Aussagen von (Bundeskanzler Friedrich) Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen - sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg." Die deutsche Regierung hatte am 1. September nach Untersuchungen Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle am 4. August verantwortlich gemacht. Damals war unter anderem eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne neben einem ukrainischen Frachtflugzeug gefunden worden. Die Bundesregierung ordnete danach unter anderem die Schließung des letzten verbliebenen russischen Generalkonsulats in Deutschland und eines russischen Kulturzentrums in Berlin an.
Erstes Atomkraftwerk in der Türkei geht bald ans Netz
Der türkische Energieminister hat die baldige Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerks Akkuyu angekündigt. Derzeit befinde sich der erste Reaktor der Anlage in einer intensiven Testphase, sagte Minister Alparslan Bayraktar laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bei der Vorstellung des Prüfberichts der türkischen Energiepolitik, der gemeinsam mit der Internationalen Energieagentur (IEA) erstellt wurde.
Ukraine: Ermittlungen gegen hohe Beamte der Generalstaatsanwaltschaft
In der Ukraine sorgen neue Korruptionsermittlungen für Aufruhr. Sie richten sich gegen betrügerische Callcenter, im Zentrum stehen ranghohe Beamte der Generalstaatsanwaltschaft. Noch dazu fallen sie in eine Zeit, in der konkurrierende ukrainische Sicherheitsbehörden ihre Konflikte zunehmend öffentlich austragen.
53-Jähriger in Berlin mit Schussverletzung in Auto gefunden
Ein 53 Jahre alter Mann ist in Berlin mit einer Schussverletzung in einem Auto entdeckt worden, heißt es in Medienberichten. Den Angaben nach habe ein Zeuge in der Nacht auf Sonntag ein Auto bemerkt, das quer zur Fahrbahn auf dem Gehweg stand. Auf dem Fahrersitz fand er einen 53-Jährigen Mann, der ins Krankenhaus gebracht und notoperiert wurde. Die Polizei sucht nach Zeugen, die etwas mitbekommen haben. Das Auto stand in der Gottlieb-Dunkel-Straße Ecke Eschersheimer Straße.
Fahndung nach Strom-Saboteur - Großeinsatz beim Hambacher Forst
Nach dem Fund von zwölf neuen Sprengsätzen an Hochspannungstrassen in Sachsen intensiviert die Polizei ihre Fahndung nach dem mutmaßlichen Saboteur. Die Polizei startete einen Großeinsatz beim Hambacher Forst.
BSW-Zerfall in Thüringen – Katja Wolf plant neue Partei
Nach dem Bruch mit Sahra Wagenknecht treibt Thüringens Ex-BSW-Chefin Katja Wolf die Gründung einer neuen Partei voran. „Wir müssen schnellstmöglich gründen. Entsprechend den Fristen müssten wir es noch im Oktober schaffen können“, sagte Wolf der Deutschen Presse-Agentur. Der Massenexodus aus dem BSW stellt zugleich die Zukunft der bisherigen Landtagsfraktion infrage.