Russland greift erneut Kiew an und die Ukraine zielt auf Moskau
Russland und die Ukraine haben sich gegenseitig mit zerstörerischen Luftangriffen überzogen und dabei mehrere Zivilisten getötet, meldet rnd.de. In der Ukraine hätten die Hauptstadt Kiew und die Industriestädte Krementschuk und Krywyj Rih von Attacken mit ballistischen Raketen berichtet. In Russland meldeten die Behörden einen der schwersten Angriffe der letzten Zeit mit ukrainischen Drohnen auf die Hauptstadt Moskau und das Umland. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin habe von einer Attacke mit 600 ukrainischen Drohnen gesprochen.
Iran wirbt mit Kopfgeld für Tötung von US-Soldaten
Die iranische Armee setzt nach einem Bericht des Nachrichtenportals Avash ein Kopfgeld von umgerechnet 25.000 Euro für jeden getöteten oder gefangen genommenen US-Soldaten aus, meldet n-tv. Demnach verdopple sich die Summe, wenn Frauen amerikanische Soldaten festnehmen oder töten würden. Das Kopfgeld sei vom Oberbefehlshaber der regulären iranischen Armee, Amir Hatami, ausgelobt worden.
Israel meldet Tötung von Hisbollah-Kommandeur im Südlibanon
Die israelische Armee erklärte, sie habe „Terror-Infrastruktur“ der Hisbollah angegriffen, meldet spiegel.de. Demnach hätte es sich bei dem Angriff um eine „Reaktion auf Einsätze der Hisbollah gegen israelische Soldaten in der Sicherheitszone“. Der getötete Kommandeur wäre in der Vergangenheit an mehreren Angriffen auf israelische Soldaten beteiligt gewesen, darunter mit Sprengstoffdrohnen, hieß es. Die libanesische Regierung habe die israelischen Angriffe verurteilt. Laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur seien bei einem Luftangriff auf ein Haus am Rande des Dorfes Ansar sieben Menschen, darunter drei Kinder, getötet und zwei weitere verletzt worden. Bei einem weiteren Angriff auf das Dorf Deir al-Zahrani seien vier Menschen getötet und 17 verletzt worden.
Immer mehr Syrer in Deutschland verlieren Schutzstatus
In Deutschland wird immer mehr Syrern der Status als Flüchtling aberkannt, meldet der Deutschlandfunk. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im ersten Halbjahr mehr als 8.000 Fälle überprüft. Bei 23 Prozent sei der Schutzstatus widerrufen oder zurückgenommen worden. Meist sei es um die Aberkennung der Flüchtlingseigenschaften oder des sogenannten subsidiären Schutzes gegangen. Im Jahr 2025 hatten nach einer solchen Überprüfung lediglich 3,7 Prozent der überprüften Migranten mit syrischer Staatsangehörigkeit ihren Schutzstatus verloren, 2024 waren es 3,1 Prozent.
Justiz blockiert Abschiebung von Islamisten
Ein junger Islamist späht eine Synagoge aus und bedroht Kritiker, doch er bleibt frei und wird vorerst nicht abgeschoben, berichtet focus.de. Mohammed S. (Name geändert) habe vor der Handykamera gern als „Heiliger Krieger“ posiert. Vermummt mit Schal und Haube, die nur die Augenpartie freiließen, habe der 22-jährige Afghane in einer Art Kampfmontur den Tauhid-Finger erhoben. Wie FOCUS-online aus Sicherheitskreisen erfahren habe, hätten Kölner Ermittler kürzlich Material der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) sichergestellt, das sich der Afghane heruntergeladen hatte. Die Analyse sei erfolgt, nachdem der Tatverdächtige im Mai die Kölner Synagoge in der Roonstraße ausgespäht haben soll. Ferner hätten sich Chats auf seinem Handy gefunden, die den Verdacht illegalen Waffenhandels nahelegten. Die Staatsanwaltschaft habe ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet, allerdings keinen Haftbefehlsantrag gestellt. Seit Jahren gelte Mohammed S. als „Prüffall Islamismus“. Derzeit würden die Behörden daran arbeiten, den afghanischen Beschuldigten in die Heimat abzuschieben. Die Kölner Staatsschützer, die den Islamisten gleich mehrfach zu Gefährderansprachen besuchten, genauso wie das Zentrale Ausländeramt (ZAB) Essen, das für die Abschiebung ausländischer Islamisten zuständig sei. Doch die Kölner Staatsanwaltschaft, die dem Bescheid zustimmen müsste, weigere sich noch. Oberstaatsanwalt Ulrich habe auf Anfrage erklärt: „Solange das aktuelle Ermittlungsverfahren wegen illegalen Waffenhandels noch nicht abgeschlossen ist, wäre es unklug, dem Beschuldigten und seinem Anwalt mittels Ausreiseverfügung Details aus dem Strafverfahren zu offenbaren.“ Und so genieße der junge Islamist weiterhin einen privilegierten Aufenthaltsstatus. Elf Jahre zuvor war die achtköpfige Familie des Mohammed S. nach Deutschland eingereist
Iranisches Parlament will Interviews mit als feindlich eingestuften Medien verbieten
Das iranische Parlament hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der Interviews mit als feindlich eingestuften Medien verbietet, meldet der Deutschlandfunk. Zu diesen Medien würden etwa US-amerikanische oder israelische Zeitungen und Sender gehören. Bei Verstößen sollen Haftstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren drohen, habe eine iranische Zeitung berichtet. Gespräche mit anderen ausländischen Medien sollten außerdem dem Geheimdienstministerium gemeldet werden. Der Iran hatte bereits im vergangenen Jahr die Strafen für eine Zusammenarbeit mit sogenannten feindlichen Staaten erhöht. Auf dieser Grundlage sei in diesem Monat die Fotojournalistin Jalda Moajeri zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.
Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat fürchtet Briefwahl-Betrug in Pflegeheimen
In einem rund einminütigen Videobeitrag auf dem Kurznachrichtendienst X bittet AfD-Politiker Ulrich Siegmund, seiner Partei zugeneigte Pflegeheim-Angestellte oder solche, die Verwandte in Pflegeheimen haben, bei der Briefwahl genau hinzuschauen, meldet fr.de. „Wir alle wissen es, in vielen Einrichtungen wurde – je nach Trägerschaft – bei der Briefwahl nicht immer alles dem Zufall überlassen“, habe der AfD-Spitzenpolitiker erklärt. „Bitte leiste einen Beitrag dazu, dass die Bewohner selbstständig entscheiden können“, habe Siegmund an alle Zuschauer mit Pflegeheim-Bezug appelliert.
Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet
Wegen des enormen Waldbrandes im Hohen Venn haben die Behörden eine Evakuierung in Teilen der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau angeordnet, meldet die Welt. „Die aktuelle Entwicklung des Brandgeschehens im Hohen Venn erfordert eine sofortige Evakuierung folgender Straßenzüge in Kalterherberg: Ruitzhof und Geisberg“, habe die Stadt Monschau auf ihrer Internetseite mitgeteilt.