USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe und Öffnung der Straße von Hormus
Kurz vor Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump haben sich die Vereinigten Staaten und der Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt, meldet n-tv. Trump habe in seinem Onlinedienst Truth Social eine „beidseitige Waffenruhe“ verkündet. Der Iran habe sich im Gegenzug bereit erklärt, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi versprach demnach im Onlinedienst X, für einen Zeitraum von zwei Wochen werde „die sichere Durchfahrt“ durch die Meerenge möglich sein, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte verlaufen. Voraussetzung wäre, dass „die Angriffe auf den Iran aufhören“. Trump habe den Durchbruch rund eine Stunde vor Ablauf seines Ultimatums an den Iran bekannt gegeben. Am Freitag sollten nach iranischen Angaben Gespräche mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen. Trump und der iranische Außenminister hätten dem pakistanischen Regierungschef Shehbaz Sharif und Generalstabschef Asim Munir für ihre Vermittlungsbemühungen gedankt.
USA griffen offenbar Dutzende Ziele auf Ölinsel Charg an
US-Streitkräfte haben Medienberichten zufolge Dutzende militärische Ziele des Irans auf der Insel Charg im Persischen Golf angegriffen, meldet das Handelsblatt. Die Angriffe seien in der Nacht zum Dienstag und am frühen Morgen erfolgt, wie etwa Fox News unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten gemeldet habe. Der NBC News habe ebenfalls gestützt auf einen US-Beamten berichtet, dass es Luftangriffe entlang der Nordseite der für den iranischen Ölexport zentralen Insel gegeben hätte, jedoch keinerlei Bodeneinsatz. Die Angriffe würden sich demnach gegen Militärbunker und Lagerstätten, Luftabwehrsysteme und andere militärische Einrichtungen richten, aber nicht gegen Irans Öl.
Mullah-Regime schickte Kinder als „menschlicher Schutzschild" vor Kraftwerke
Wenige Stunden vor dem Ablauf eines Trump-Ultimatums an das Mullah-Regime, dessen Verstreichen die USA mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke im Iran quittieren wollen, sollen Tausende als „menschliche Schutzschilde“ auf Anweisung des Regimes vor diesen Infrastruktur-Objekten erschienen sein, meldet Bild. Bilder und Videos der staatlichen Propaganda-Nachrichtensender würden Männer, Frauen und Kinder zeigen, die angeblich Brücken und Kraftwerke mit ihren Körpern vor Angriffen schützen wollen. Ein kleines Mädchen habe ein Schild in die Kamera gehalten, auf dem stehe: „Ich opfere meinen Körper dem Vaterland“.
Russland und China legen Veto gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus ein
Russland und China haben ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hatte, meldet der Deutschlandfunk. Bei der Abstimmung habe es außerdem elf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen gegeben. Die Resolution war zuvor mehrfach abgeschwächt worden, in der Hoffnung, dass sich Russland und China enthalten würden.
EU importiert Rekordmenge an russischem LNG
Die EU hat im März 2026 so viel LNG aus Russland importiert wie noch nie zuvor, meldet die Ostdeutsche Allgemeine. Das gehe aus neuen Daten der Denkfabrik Bruegel hervor – einer der einflussreichsten Stimmen in der europäischen Energiepolitik. Demnach habe die EU im März rund 2,46 Milliarden Kubikmeter Flüssigerdgas aus Russland importiert.
NATO-Generalsekretär kommt nach Washington
Nach heftigen Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump gegen NATO-Verbündete wird Bündnis-Generalsekretär Mark Rutte zu einem Treffen im Weißen Haus erwartet, meldet die Kleine Zeitung. Bei dem Gespräch am Mittwoch in Washington werde es sicher auch um die heftige Kritik Trumps an der NATO gehen. Trump hatte bekanntlich zunächst versucht, NATO-Verbündete dazu zu drängen, den USA bei der Sicherung der im Iran-Krieg zum Erliegen gekommenen Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormuz zu helfen. Als die Hilfe ausgeblieben sei, habe Trump die NATO mit Häme überzogen. Der US-Präsident hätte etwa gesagt, die NATO sei ein zahnloser Tiger. Er wäre sehr enttäuscht.
Vance wirft EU Einmischung in Ungarn-Wahl vor
US-Vizepräsident JD Vance hat der Europäischen Union vorgeworfen, sich in die ungarische Wahl einzumischen, meldet Bild. Mit seinem Besuch in Budapest wolle er „ein Zeichen an alle senden, besonders an die Bürokraten in Brüssel“, habe Vance am Dienstag in Budapest gesagt. Diese hätten „alles in ihrer Macht Stehende getan, um das ungarische Volk kleinzuhalten, weil sie den Regierungschef nicht mögen, der sich tatsächlich für das ungarische Volk einsetzt“. Vance selbst reiste nach Ungarn, um für Ministerpräsident Viktor Orbán Wahlkampf zu machen – fünf Tage vor der Parlamentswahl am Sonntag.
Verteidigungsministerium: Ausreise von Männern ohne Genehmigung möglich
Die Ausreise von jüngeren Männern wird auch künftig trotz des neuen Wehrdienstgesetzes ohne Genehmigung möglich sein, meldet der Deutschlandfunk. Das Verteidigungsministerium habe mitgeteilt, dass es noch diese Woche eine generelle Ausnahme zu der im Gesetz verankerten Genehmigungspflicht für solche Reisen geben werde. Die Genehmigung wäre ohnehin regelmäßig erteilt worden, man wolle aber unnötige Bürokratie vermeiden. Im neuen Wehrdienstgesetz hatte in den letzten Tagen eine Passage für Unruhe gesorgt, wonach Männer zwischen 17 und 45 Jahren bei Auslandsaufenthalten von mehr als drei Monaten eine Genehmigung bei der Bundeswehr einholen müssten. Diese wäre aber für den sogenannten Spannungsfall gedacht und würde erst dann greifen, wenn der Wehrdienst nicht wie jetzt freiwillig, sondern Pflicht wäre.
Deutsche Gesundheitsreform: Angehörige von Türken bleiben kostenlos mitversichert
Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner gehört zu den Plänen der Reformkommission, die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde. Das würde dann deutsche Haushalte betreffen, aber nicht Mitversicherte aus der Türkei. Diese seien durch das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen vom 30. April 1964 vor dem Verlust der beitragsfreien Mitversicherung offenbar gesondert geschützt, berichtet die Berliner Zeitung.
Berlin: Zwölf Männer belästigen Frauen in S-Bahn und prügeln Helfer krankenhausreif
In Berlin haben zwölf Männer am Donnerstagabend in einer S-Bahn der Linie S46 zwei junge Frauen belästigt und einen 39-jährigen Mann bei einem Angriff schwer verletzt, meldet Bild. Demnach sollen etwa zwölf Männer zwei junge Frauen in einer stadteinwärts fahrenden S-Bahn auf Höhe des S-Bahnhofes Wildau belästigt haben. Ein 39-jähriger Deutscher habe eingegriffen, daraufhin hätten ihn mehrere Täter attackiert. Mehrere Männer, aus der zwölfköpfigen Gruppe heraus, [sollen] auf den couragierten Mann eingeschlagen haben.
Schusswaffen-Angriffe in Bremen: Polizei fahndet nach zwei Türken
Die Bremer Polizei hat zwei Türken zur Fahndung ausgeschrieben, weil sie an mehreren Angriffen mit Schusswaffen in dem Stadtstaat beteiligt gewesen sein sollen, meldet die Junge Freiheit. Bei den beiden Gesuchten handele es sich um den 35-jährigen Osman Sönmez sowie den 39-jährigen Ferhat Kokakelci. Die Polizei verdächtige sie, an Schusswaffendelikten in den Stadtteilen Neustadt, Walle und Obervieland beteiligt gewesen zu sein. Seit Anfang März beschäftige die Gewaltserie die Bremer Ermittler. Die Behörden hätten insgesamt fünf Schusswaffenangriffe im öffentlichen Raum registriert. Dabei sei ein 32-jähriger getötet und vier weitere Personen zwischen 25 und 60 Jahren verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter wären dabei jedes Mal auf offener Straße auf ihre Opfer zugegangen und hätten ihnen gezielt in die Beine geschossen.
Konservativer französischer Regionspräsident darf woker Uni kein Geld streichen
Das regionale Rechnungsprüfungsamt der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes hat dem Präsidenten der Region, Fabrice Pannekoucke (Les Républicains), untersagt, die finanzielle Förderung für die Universität Lyon 2 einzustellen, berichtet die Junge Freiheit. Pannekoucke und sein engster Berater, der Ex-Präsident Laurent Wauquiez (ebenfalls Les Républicains), dürften sich ihren „finanziellen Verpflichtungen nicht aus demagogischen Gründen entziehen“, heiße es in einer Erklärung, die der Zeitung Le Figaro vorliege. Die Einwände der Region gegen die Zahlung wären „nicht ernst zu nehmen“, habe die Behörde betont. Der Anspruch der Universität Lyon 2 auf die Gelder sei „obligatorisch“. Im vergangenen Mai hatten Pannekoucke und Wauquiez angekündigt, jegliche finanzielle Unterstützung – vorgesehen war eine Zahlung von zehn Millionen Euro – für die Bildungseinrichtung einzustellen, da diese eine „islamistisch-linke Ausrichtung“ habe. Wauquiez habe betont, er wolle „keine Kompromisse mit dem Islamismus“ eingehen.