Trump verschärft Drohungen gegen Teheran
US-Präsident Donald Trump hat Montagabend versucht, den Druck auf das Regime im Iran nochmals zu erhöhen, meldet der ORF. Auf einer Pressekonferenz am Montagabend in Washington habe er gesagt, dass es bis zur gesetzten Frist am Dienstagabend einen Deal mit dem Iran geben müsse, der für ihn akzeptabel sei. Andernfalls würde jede Brücke im Iran bis Dienstag um Mitternacht zerstört sein.
Iran lehnt Waffenstillstand mit den USA ab
Der Iran hat den Vorschlag einer Waffenruhe zurückgewiesen, meldet u.a. die Berliner Zeitung unter Berufung auf iranische Staatsmedien. „Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie es die politisch Verantwortlichen für angebracht halten“, habe Armeesprecher Mohammed Akraminia demnach am Montag der iranischen Nachrichtenagentur Isna gesagt. Der „Feind“ müsse den Beginn der Angriffe gegen den Iran „bereuen“. Gestern war bekannt geworden, dass die USA und der Iran von Pakistan einen Plan erhalten hätten. Kern des Vorschlags wäre Berichten zufolge eine zunächst auf 45 Tage begrenzte Feuerpause. In dieser Zeit sollten Gespräche über ein umfassendes Abkommen geführt werden, das den Krieg dauerhaft beenden könnte.
Iran setzt bei Angriffen auf Israel wieder Streumunition ein
Der Iran hat bei seinen Angriffen auf Ziele in Israel nach einem israelischen Medienbericht erneut Streumunition eingesetzt, meldet der Deutschlandfunk. Das Nachrichtenportal „Ynet News“ schreibe demnach, allein im Umkreis von Tel Aviv hätte es 20 Einschlagsorte gegeben. Auch ein Armeesprecher habe gesagt, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition handle. „Ynet News“ habe auch aus der Region um Haifa von einem iranischen Angriff mit Streumunition berichtet. Human Rights Watch habe den Einsatz der Munition durch den Iran der Meldung zufolge zuletzt verurteilt und von möglichen Kriegsverbrechen gesprochen.
Tötung von ranghohem General aus Teheran gemeldet
Der Iran hat den Tod eines weiteren ranghohen Generals bestätigt, meldet NIUS. In einer Mitteilung hätten die Revolutionsgarden erklärt, dass der Leiter ihrer Geheimdienstabteilung, Generalmajor Madschid Chademi, in den früheren Morgenstunden getötet worden sei. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz habe mitgeteilt, er wäre vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Chademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser wäre unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten gewesen.
Dieselpreis erreicht mit 2,48 Euro weiteren Rekord
Am Ostermontag haben die Kraftstoffpreise neue Höhen erreicht, meldet das Handelsblatt. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 sei um 6,6 Cent auf 2,235 Euro gestiegen. Diesel habe ebenfalls um 6,6 Cent zugelegt, auf durchschnittlich 2,487 Euro.
Selenskyj schlägt Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen vor
Die Ukraine hat Russland nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten, meldet der Deutschlandfunk. Wenn Russland bereit sei, die Angriffe auf Energieanlagen einzustellen, wäre man bereit, dies ebenfalls zu tun, habe Selenskyj in einer Videobotschaft gesagt. Dieser Vorschlag sei demnach bereits über die US-amerikanischen Vermittler an Moskau übermittelt worden. Die Ukraine habe zuvor bereits eine Feuerpause rund um das orthodoxe Osterfest angeregt, das am 12. April gefeiert wird. Der Kreml habe aber erklärt, keine klar formulierten Vorschläge erhalten zu haben.
Frau in Hessen beim Blumen-Fotografieren niedergestochen
Eine Frau ist am Ostersonntag im südhessischen Odenwaldkreis von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert worden, als sie gerade am Wegesrand eine Blume fotografierte, und wurde dabei schwer verletzt, meldet Bild. Wie die Polizei berichtet habe, hätte sich die Tat ereignet, als die Frau gegen 16 Uhr in Breuberg zusammen mit drei Freundinnen spazieren war. Für ein Foto sei sie am Wegesrand stehengeblieben. „Der Mann war zuvor mit dem Fahrrad an der Gruppe vorbeigefahren und hatte sich ihr dann zu Fuß wieder genähert“, wird ein Polizeisprecher zitiert. Plötzlich hätte er unvermittelt angegriffen. Der Täter soll erst von seinem Opfer abgelassen haben, als die anderen Frauen zu Hilfe eilten. Da sei er mit einem Fahrrad geflüchtet. Das Opfer wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Hintergründe des Angriffs und das Motiv des Täters seien noch völlig unklar, habe es von den Ermittlern geheißen. Sie würden die Attacke als versuchtes Tötungsdelikt werten. Nach ersten Ermittlungen gäbe es keinerlei Hinweise auf eine Beziehungstat, hieß es. (Von Hinweisen auf die Herkunft des Täters war in der Meldung ebenfalls keine Rede)
Wolf trotz Angriff auf Frau wieder freigelassen
Ein Wolf verletzte jüngst eine Frau in Hamburg – jetzt ist er wieder frei. Knapp eine Woche nach dem Angriff in einer Hamburger Einkaufspassage ist das Jungtier aus seiner Gefangenschaft in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg wieder entlassen worden, meldet RND. Der Wolf sei demnach bereits am Ostersonntag ausgewildert worden. Wo das Tier jetzt sei, würde die Umweltbehörde „im Sinne des Tierschutzes“ nicht mitteilen. „Mit der Auswilderung beginnt für den Wolf nun ein neues Leben – hoffentlich abseits der Stadt in der Natur, wo er sich wohlfühlt“, wird Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) zitiert. Der Wolf sei mit einem Sender ausgestattet und der Standort des Tieres werde von den Behörden im Rahmen des LIFE Wild Wolf-Projekts länderübergreifend überwacht. Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS) habe mit scharfer Kritik reagiert. „Ein Wolf verletzt einen Menschen mitten in der Stadt – und die Antwort des Staates ist, ihn wieder freizulassen und zu beobachten“, habe der FDS-Vorsitzende Wendelin Schmücker gesagt. Dies sei kein verantwortungsvolles Wildtiermanagement, „das ist politisch motiviertes Wegsehen“.
Vance macht in Budapest Wahlkampf für Orbán
Wenige Tage vor der Parlamentswahl erwartet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán heute US-Vizepräsidenten JD Vance in Budapest, meldet der ORF. Der Gast aus Washington wolle am Abend bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Orbán in einem Budapester Sportzentrum eine Rede halten, heißt es.
Netanjahu entlässt Kabinettschef nach rassistischen Äußerungen
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat nach umstrittenen Äußerungen seinen Kabinettschef Ziv Agmon entlassen, meldet die Zeit. „Ziv Agmon wird seinen Posten in den kommenden Tagen mit dem Amtsantritt seines Nachfolgers Ido Norden verlassen", habe Netanjahu auf X mitgeteilt. Agmon, der Netanjahu auch als Sprecher diente, soll zuvor Medienberichten zufolge Juden marokkanischer Herkunft als "Paviane" bezeichnet haben.