Bereiten sich Kurden auf Bodenoperation im Iran vor?
Kurdisch-iranische Dissidenten im Irak sind Berichten zufolge dabei, sich auf eine Boden-Operation im Iran vorzubereiten, meldet Bild. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) sollen kurdische Beamte erklärt haben, die USA hätten die irakischen Kurden um Unterstützung gebeten. Die kurdischen Gruppen sollen demnach die Grenze zum Iran im Westen überschreiten. Ein Vertreter der Kurdistan Freedom Party (PAK) hätten erklärt, dass einige der Streitkräfte in Gebiete nahe der iranischen Grenze in der Provinz Sulaymaniyah verlegt worden seien und dort in Bereitschaft stünden.
US-Generalstabschef: Zahl der abgefeuerten iranischen Raketen sinkt
Der amerikanische Generalstabschef Caine sprach in Washington von einem Rückgang um 23 Prozent allein in den vergangenen 24 Stunden, meldet der Deutschlandfunk. Die Zahl der eingesetzten Drohnen wäre sogar um 73 Prozent zurückgegangen. Zugleich hätte der Generalstabschef eine Ausweitung der US-Angriffe auf den Iran angekündigt.
Putin übergibt Ungarns Außenminister zwei Kriegsgefangene
Der russische Präsident Wladimir Putin hat zwei Kriegsgefangene mit ungarischer und ukrainischer Staatsbürgerschaft freigelassen und dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó übergeben, meldet u. a. die Zeit. Die Männer wären in der Ukraine zwangsweise für den Fronteinsatz mobilisiert worden, habe Putin bei dem Treffen in Moskau gesagt. „Sie können sie mitnehmen“, habe er auf die im Fernsehen gezeigte Bitte Szijjártós, die Kriegsgefangenen freizulassen, geantwortet. Putin habe gesagt, dass sie mit im Flugzeug des Ministers nach Budapest reisen sollten.
Russischer LNG-Tanker versinkt nach Beschuss vor Libyen
Ein mit Flüssiggas beladener russischer Tanker ist im Mittelmeer gesunken, heißt es in Medienberichten. Nach Darstellung der Regierung in Moskau sei das Schiff von ukrainischen Drohnen angegriffen worden, die von der libyschen Küste aus abgefeuert worden wären. Die „Arctic Metagaz“ sei am Mittwoch in Gewässern zwischen Libyen und Malta untergegangen, habe die libysche Seenotrettungsbehörde in einem Schreiben mitgeteilt, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Demnach hätten plötzliche Explosionen und ein massives Feuer zum Untergang des Schiffes geführt.
Pistorius lehnt deutsche Beteiligung am Iran-Krieg ab
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Einsatz der Bundeswehr im Iran-Krieg strikt abgelehnt, meldet das Handelsblatt. „Deutschland ist nicht Kriegspartei. Die deutsche Bundeswehr wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen“, habe der SPD-Politiker in einer Aktuellen Stunde des Bundestags gesagt. Oberste Priorität für die Bundesregierung habe nun der Schutz der deutschen Bürger und der Soldaten in der Region, in der die Lage hochdynamisch und gefährlich sei.
IG Metall verliert bei Tesla-Betriebsratswahlen in Grünheide
Bei den Betriebsratswahlen von Tesla in Grünheide hat sich die Liste der Betriebsratsvorsitzenden Michaela Schmitz offenbar durchgesetzt, meldet das Handelsblatt. Ihre Gruppe „Giga United“ habe demnach 40,4 Prozent der Stimmen erhalten und die Liste „IG Metall Tesla Workers GFBB“ mit 31,1 Prozent auf den zweiten Platz verwiesen. Das Ergebnis sei eine Schlappe für die IG Metall, die bei der Wahl 2024 mit 39,4 Prozent noch die stärkste Kraft im Tesla-Betriebsrat wurde. Dieses Mal hatte sie mehr als 50 Prozent im Betriebsrat angestrebt. Trotz des intensiv geführten Wahlkampfs habe sich die Gewerkschaft aber nicht durchsetzen können. Auf dem dritten Platz landete die „Polnische Initiative“ mit 8,3 Prozent.
Die Staatschuldenberge auf der Welt wachsen und wachsen
In der Erwartung höherer Inflation sind die Anleiherenditen in vielen Ländern zu Wochenbeginn spürbar gestiegen. Dabei zeigte die Kurve für die Renditen langfristiger Staatsanleihen schon zuvor nach oben. Die globale Staatsverschuldung steuert auf ein Rekordniveau zu, berichtet die FAZ. Mit 17 Billionen Dollar habe die Bruttokreditaufnahme in den Industrieländern der OECD im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Dieses Jahr sei ein Anstieg auf 18 Billionen Dollar zu erwarten, heiße es in einem von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch veröffentlichtem Bericht. Die Organisation zählt 38 Mitglieder, darunter die Vereinigten Staaten, Japan und die Mehrzahl der europäischen Staaten.
Großflächiger Stromausfall auf Kuba
Auf der Insel Kuba ist der Strom erneut ausgefallen, diesmal fast flächendeckend, meldet der Deutschlandfunk. Das habe die nationale Elektrizitätsgesellschaft mitgeteilt. Grund sei die unerwartete Abschaltung eines der wichtigsten Kraftwerke der Insel.