Stil

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Archiv: Stil
Markus Vahlefeld / 20.10.2016 / 16:00 / 1

Des Teufels Küche (5): Leben wie Gott in China

Denkt man an Frankreich, denkt man an Genuss und savoir vivre. Die französischen Weine sind aber längst einer internationalen Konkurrenz ausgesetzt, die ihnen in der Qualität in nichts nachsteht. Erst revolutionierten die Kalifornier den Markt, jetzt kommen die Chinesen. China wird in Kürze der größte Weinproduzent der Welt werden und Weine produzieren, die sich mit den Besten messen können./ mehr

Dirk Maxeiner / 16.10.2016 / 06:10 / 3

Der Sonntagsfahrer: Der Schreck des Juchtenkäfers

Der Unimog ist geronnenes deutsches Ingenieurswesen aus der Zeit, bevor der Master eingeführt wurde. Es lassen sich viele Einsatzmöglichkeiten für ihn finden, die der Menschheit nutzen. So ist er der finale Schreck des Juchtenkäfers, besonders in Verbindung mit einer Kreissäge. Den Grünen habe ich erklärt, das Ding sei in Energiewende-Zeiten das ideale Notstromaggregat für unser Wohnviertel. Steckdose hat er serienmäßig./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 16.10.2016 / 06:00 / 4

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Douglas Adams

„Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.“ Ich muss seit geraumer Zeit immer wieder an diesen Satz von Douglas Adams denken, angesichts der Weltlage, unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands. / mehr

Markus Vahlefeld / 12.10.2016 / 12:45 / 0

Des Teufels Küche (4): Von Blutsauce und lila Kühen

Entfremdung ist einer der Grundpfeiler jeder modernen Gesellschaft und das ist auch gut so. Die Kehrseite der Entfremdung kann aber die Geringschätzung sein. Beim Essen über das Ursprungsprodukt nichts mehr zu erfahren, führt oftmals dazu, dass man den Wert nicht mehr zu schätzen weiss. In einem Berliner Lokal wird nichts verdrängt – spätestens eine Blutsauce gibt Auskunft darüber, woher das Entenfilet stammt. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 09.10.2016 / 06:24 / 2

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Tiny Tim und Pee Wee Herman

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen derzeit geht – mir selber habe ich einen Medienentzug verordnet. Kein Facebook, keine Presse, keine Quasselrunden. Ich werde das nicht lange durchhalten, denn sich allem entziehen ist auch keine Lösung, es sei denn, man lebt auf St. Helena oder den alleräußersten Hebriden. Ich habs nur bis in Hohe Venn geschafft. Etwas Linderung verschafft deshalb heute Tiny Tim und Pee Wee Herman. / mehr

Markus Vahlefeld / 05.10.2016 / 06:02 / 5

Des Teufels Küche (3): Du bist, was du isst

Jedes religiöse Speisegesetz dient nicht dem Sattwerden der Gläubigen, sondern zur Glaubensmaximierung und eigenen Erhöhung. Und auch daran, dass die tonangebende Elite den Menschen ständig ins Essen reinpfuschen will, hat sich bis heute nichts geändert. „Du bist, was Du isst“ heißt es und man ist geneigt diesen kategorischen Imperativ der gesunden Küche zustimmend abzunicken. Nur: der Satz ist schlicht falsch. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 02.10.2016 / 06:25 / 2

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: „A Taste Of Honey“

Den Hitparadenstürmer von Herb Alpert's Tijuana Brass fand ich so klasse, dass ich mit meinem Kassettenrecorder vor der elterlichen Musiktruhe saß und ihn, per Mikrofon aufnahm. Heute staune ich, wie sehr sich jede Note über die mehr als 50 Jahre seit dem ersten Hören eingeprägt hat und wie sehr ich mich jedes Mal auf den Tonartwechsel bei 2:10 freue, der für mich so etwas wie die Zitronenscheibe auf dem Tequila ist. / mehr

Markus Vahlefeld / 28.09.2016 / 06:08 / 4

Des Teufels Küche (2): Ode an den Oberkellner

Trotz seiner Tätigkeit des Abräumens wirkte er zu keinem Zeitpunkt vom Gespräch abgelenkt oder auch nur im entferntesten gestresst. Jeder Griff saß, jede Bewegung war geschmeidig und jedes Wort wirkte verbindlich. Ein guter Oberkellner ist in dem überschaubaren Raum seines Wirkens überall gleichzeitig anwesend. Seine Wahrnehmung ist nicht nur vertikal aus der Ebene, sondern er schaut im Gesamtblick von oben auf den Raum, die Tische, die Gäste - und ahnt mit wohlgeleitetem Instinkt, wo seine Anwesenheit gefragt ist. / mehr

Markus Vahlefeld / 21.09.2016 / 06:10 / 4

Des Teufels Küche (1): Die Feinde des offenen Genusses

Erst wenn man sich nichts mehr gönnt, muss man sich auch vor nichts mehr fürchten. Religiöse Askese kommt heute im Kleid restloser Aufgeklärtheit. Genuss aber weist die Verlockungen und Versprechungen des Seelen- und Körperheils von sich. Er ist die schönste Form der Notwehr gegen alle Institutionen, die meinen, es besser für einen zu wissen als man selbst. Dafür lohnt sich zu kämpfen. Jetzt jede Woche auf Achgut.com/ mehr

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