Politik

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Archiv: Politik
Henryk M. Broder / 12.01.2018 / 16:30 / 18

Meisterwerk des empathisch-investigativen Journalismus

Der Mord in der pfälzischen Gemeinde Kandel war schon schlimm. Noch schlimmer ist nur, dass er jetzt von Rechtsextremen "gekapert" wird. Da muss dringend ein "Gewalt- und Konfliktforscher" her, der das, was passiert ist, richtig einordnet und vor falschen Schlüssen warnt. Die Tagesthemen haben einen gefunden. Ein Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn, warnt der Mann, dürfe es nicht geben./ mehr

Rainer Grell / 12.01.2018 / 15:00 / 10

Ist Vergewaltigung so schlimm wie Mord?

Was ist die angemessene Strafe für besonders schwere Fälle von Vergewaltigung, die das Gefühlsleben der Opfer zerstören und an deren Folgen sie bis ans Ende ihrer Tage leiden? Welche Strafe kann eine solche Tat sühnen, außer einer lebenslangen Freiheitsstrafe? Für mich ist der Gedanke einfach unerträglich, dass die für den Rest ihres Lebens geschädigte Frau ihrem Peiniger eventuell an der Supermarktkasse als freiem Mann begegnet, und dieser sie dort frech angrinst./ mehr

Peter Grimm / 12.01.2018 / 12:33 / 38

Kein Ende mit Schrecken. Ein Schrecken ohne Ende

Wenn eine vom Wähler drastisch abgestrafte Regierung so kaltschnäuzig ihr „weiter so“ beschließt wie heute die GroKo, dann verhöhnt sie die Bürger in einer bis dato noch nicht gekannten Intensität. Was hier aus der Angst vor Neuwahlen geboren wird, muss bei den Akteuren die Angst vor den nächsten Wahlen nur noch steigern. Aber egal, für die Bürger bedeutet es noch einmal vier Jahre ohne Bewährung./ mehr

Ramin Peymani, Gastautor / 12.01.2018 / 10:30 / 7

Mord im Vorzeige-Asylheim

Die Asylbewerberunterkunft im hessischen Hattersheim gilt als Vorzeige-Einrichtung. Doch auch hier ermordete ein syrischer Bewohner einen Afghanen aus nichtigem Grund. Eine Lokalzeitung stellt den Mörder trotz allem als Opfer der Verhältnisse dar. Vom eigentlichen Problem ist nicht die Rede: Archaische Denkmuster, Geringschätzung für Frauen und die Neigung, selbst die geringsten Konflikte mit dem Faustrecht zu lösen./ mehr

Annette Heinisch / 12.01.2018 / 06:29 / 23

Warum wagen wir nicht etwas Mutiges?

Die bisherigen Versuche, eine Regierung zu bilden, ähneln fatal den Versuchen, BER zu retten. Weitgehend dieselben Leute machen weitgehend immer dasselbe und verbrennen Unmengen von Geld, für das andere Leute arbeiten müssen. Das Land lebt seit 15 Jahren von der Substanz und sieht so oder so einem enormen Wandel entgegen. Die Frage lautet nur: Wer gestaltet ihn? Die alten Seilschaften sind dazu ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage. Deshalb müssen politische Verhältnisse her, die neuem Personal eine Chance geben./ mehr

Rainer Bonhorst / 12.01.2018 / 06:25 / 12

Puritanismus – ohne mich: Deneuve gegen Streep

Was nun das Verhältnis der Geschlechter zueinander angeht, so hat sich der Puritanismus in Angelsachsien nie ganz verabschiedet, auch dann nicht, als sich die sexuelle Revolution scheinbar durchgesetzt hat. Und jeder Schritt zum Laissez-faire - bezeichnenderweise ein französisches Wort - wird dieser Tage wieder schrittweise zurückgenommen. Auch der Geschlechterkampf, wie er sich inzwischen darstellt, nimmt immer mehr einen puritanischen Akzent an. Dass ausgerechnet einige Französinnen versuchen, sich gegen den neopuritanischen Tsunami zu stemmen, ist kein Zufall./ mehr

Wolfram Weimer (Archiv) / 11.01.2018 / 17:57 / 7

Ist dieser Mann Licht am Ende des SPD-Tunnels?

Die SPD leidet an alten Gesichtern der Erfolglosigkeit. Mit Lars Klingbeil taucht nun eine neue Figur auf, mit der die SPD wieder jünger, smarter und weniger weinerlich wirkt. Er könnte zum politischen Aufsteiger des Jahres werden, denn die Führungsriege von Martin Schulz über Sigmar Gabriel bis Olaf Scholz kann einen Aufbruch nicht glaubhaft verkörpern./ mehr

Henryk M. Broder / 11.01.2018 / 12:00 / 19

Die Schiffbrüchigen

CDU, CSU und SPD verhandeln darüber, ob sie in Koalitionsverhandlungen wollen. Wenn das schiefgeht, ist meine politische Karriere zu Ende, soll Schulz im kleinen Kreis gesagt haben. Gleiches gilt für Angela Merkel und Horst Seehofer. Sie kämpfen um ihr politisches Überleben. Die Angst vor Neuwahlen ist das Einzige, was sie verbindet. / mehr

Manfred Haferburg / 11.01.2018 / 10:00 / 4

Wissenschaftler beweist: Schulz hübscher als Merkel

Schönheit liegt im Auge des Wählers, das hat der Düsseldorfer Soziologie-Professor Ulrich Rosar in einer Studie rausgefunden. Die Sensation: SPD-Chef Martin Schulz ist mit 1,67 Punkten viel hübscher, als Angela Merkel mit 1,04 Punkten. Doch es kommen bange Zweifel: Wie konnte Trump die Wahl gewinnen? Zeichner Stefan Klinkigt hat eine kleine Galerie zusammengestellt./ mehr

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