Cora Stephan

Publizistin und Schriftstellerin, geboren 1951 in Niedersachsen, wohnt im hessischen Vogelsberg und in Südfrankreich. Sie schreibt Essays, Kritiken und Kolumnen und hat neben zehn Sachbüchern mehr als ein Dutzend Romane veröffentlicht. Ihr jüngstes Sachbuch heißt „Angela Merkel. Ein Irrtum“ (2011). Ihr zeithistorischer Roman, „Ab heute heiße ich Margo“, erschien bei Kiepenheuer & Witsch (2017), dort auch, unter dem Pseudonym Anne Chaplet, der Krimi „In tiefen Schluchten“.

Weiterführender Link:
http://www.cora-stephan.de

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Cora Stephan / 03.09.2018 / 10:30 / 36

Unterstellungen statt Vernunft

Ich glaube nicht, dass wir Deutschen massenweise „Hetzjagden auf Menschen anderer Herkunft“ machen würden, wenn die reichlich vorhandenen Konflikte mit Migranten endlich offen diskutiert würden - und mir wäre lieb, Politiker und Medien würden das nicht dauernd unterstellen. Friedensfördernde Maßnahmen sind das jedenfalls nicht./ mehr

Cora Stephan / 20.06.2018 / 06:15 / 22

Frauen das friedliche, Männer das gewalttätige Geschlecht?

Obwohl Frauen als Mörder und Totschläger statistisch weniger auffällig werden, ist die Sache weitaus komplexer. Männer und Frauen sind nicht gleich, aber sie kooperieren im Guten wie im Schlechten. Das macht die Frauen weniger edel und die Männer weniger schurkisch. Mit dieser banalen Einsicht wären wir einen großen Schritt weiter/ mehr

Cora Stephan / 15.06.2018 / 06:20 / 40

Generalverdacht rettet Menschenleben

Wir wissen noch heute nicht, wer alles warum zu uns gekommen ist. Und deshalb geht es nicht ohne jenen Generalverdacht, vor dem unermüdlich gewarnt wird, so leid es einem um all diejenigen tut, die der Verdacht zu Unrecht trifft und die unser Mitgefühl und unsere Hilfe verdienen. Es ist nicht ihre Schuld. Andererseits wird jungen Menschen seit Monaten das ganz normale Verhalten ausgeredet, nämlich gegenüber Fremden vorsichtig zu sein./ mehr

Cora Stephan / 14.05.2018 / 06:17 / 34

Wenn das Volk nicht mehr anschaut, was es soll

„Das Internet ermöglicht derzeit mehr Freiraum, als die Demokratie vertragen kann," meint Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Das kann man auch ganz anders sehen: Der Demokratie schadet am meisten, wer die Bürger durch Beschweigen und Beschwichtigen für dumm verkaufen will./ mehr

Cora Stephan / 16.04.2018 / 06:13 / 27

Als Pappkamerad an der Heimatfront

In Deutschland droht, so raunt es im politischen Feuilleton, eine „neue Heimatfront“ und zwar in Gestalt derjenigen, die die „Gemeinsame Erklärung 2018“ unterschrieben haben. Wieso steht jemand an der Heimatfront, der die Einhaltung der Gesetze fordert? Was ist national am Verweis auf den Rechtsstaat und die Demonstrationsfreiheit? / mehr

Cora Stephan / 11.04.2018 / 06:15 / 26

Viele Frauen stehen sich selbst im Weg

Republikweit wird Frauen der rote Teppich vor die Füße gelegt und innigst gebetet, dass sie ihn auch betreten mögen. Doch sie tun es einfach nicht. Eine neue Untersuchung hat untermauert, was man außerhalb der Filterblase von feministischen Lobbys, Frauenbeauftragten und Politikern längst ahnt - ach was: weiß: Frauen wollen nicht massenhaft Aufsichtsrat oder sowas werden./ mehr

Cora Stephan / 06.03.2018 / 06:15 / 18

Munin – der Roman zur Lage und zur Zeit

Monika Maron ist eine Meisterin darin, historische Reflexion mit der Betrachtung der gegenwärtigen conditio humana zu verbinden, so dass es gar nicht mehr sonderlich gewagt erscheint, die heutige wie die vor gut 400 Jahren für eine Vorkriegszeit zu halten. Ihr Roman „Munin“ ist der Roman zur Zeit und zur Lage, kein Pamphlet, nirgends schrill, eher tastend, erprobend und immer wieder richtig komisch. Die Wirkmächtigkeit des neuen Maron-Buches beweist auch die Debatte der Kritiker, die darum entbrannt ist./ mehr

Cora Stephan / 18.01.2018 / 06:20 / 18

Mann, Frau – wie weiter?

Klar, ich mag sie irgendwie auch, die total fluiden Männer mit den Wollmützen auf dem Kopf und dem Baby vor dem Bauch. Ich fürchte nur, dass dieses Rollenmodell dem Angriff des Archaischen nicht lange standhalten wird. Brüder, Männer, Väter, die Frauen nicht beschützen (können), gelten als Weicheier. Jede Attacke auf eine Frau zielt auch auf die Demütigung des (deutschen, westeuropäischen, metropolen) Mannes. Ob der das schon gemerkt hat? Die fluide Metropolenfrau lernt heutzutage besser das israelische Selbstverteidigungssystem Krav Maga. / mehr

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