Thilo Spahl

Thilo Spahl ist Diplom-Psychologe und lebt in Berlin. Er ist freier Wissenschaftsautor, Mitgründer des Freiblickinstituts und Novo-Redakteur.

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Archiv:
Thilo Spahl, Gastautor / 07.05.2021 / 12:00 / 43

Wie Versicherungskonzerne die Klimakatastrophe beschwören

Eine neue Studie des Rückversicherers Swiss Re zeigt, wie man aus seriösen klimaökonomischen Abschätzungen mal eben einen mittleren Weltuntergang bastelt. Wie man das macht? Man nehme das Worst-Case-Szenario des vom IPCC prognostizierten Wachstumsrückgangs des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahr 2100 und multipliziere das ganze einfach mit 10. Und dann verbreite man die Horrornachricht eines Wachstumseinbruchs von 18,1 Prozent, denn das ist besser für's Geschäft./ mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 16.04.2021 / 15:00 / 19

Und plötzlich steigt der Meeresspiegel noch langsamer

Die Schmelzgeschwindigkeit des antarktischen Eisschildes wird hauptsächlich durch den Anstieg der Ozeantemperaturen um die Antarktis herum gesteuert. Mit einer neuen, höher aufgelösten Klimamodell-Simulation fanden Wissenschaftler der Universität Utrecht einen viel langsameren Anstieg der Ozeantemperatur im Vergleich zu den bisherigen Simulationen heraus. Infolgedessen ist der prognostizierte Anstieg des Meeresspiegels in 100 Jahren um etwa 25 Prozent geringer als in den aktuellen Simulationen erwartet. / mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 02.04.2021 / 11:00 / 14

Klima, aber ohne Herzinfarkt

Weil das Thema Klimawandel in den Medien so sträflich vernachlässigt wird, haben sich einige klimabewegte Menschen zusammengefunden und die Initiative „Klima vor acht“ gegründet. Diese konstatiert: Im Jahre 2020 gab es in der ARD nur 128 Sendungen zum Thema Klima und 365 Sendungen zum Thema Wirtschaft. Wie soll man denn da Panik bekommen? Ich hingegen empfehle allen Klima-Apokalyptikern einen Blick in die YouTube-Reihe „Klimaschau“. Da gibt es Klima, aber ohne Herzinfarkt./ mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 24.12.2020 / 11:00 / 10

Die Wissenschaft, der Notstand und die Freiheit (2)

Die Lockdown-Experimente des Jahres 2020 passten in die Zeit. Doch der Notstand kam nicht erst mit dem Virus. Er war schon da. Denn dass Krise war, war ja nicht neu. Politiker lieben Krisen, in denen sie mit Rückendeckung von Experten als Manager der Gesellschaft auftreten können. Die Wissenschaft darf sich nicht vereinnahmen lassen./ mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 23.12.2020 / 12:00 / 14

Die Wissenschaft, der Notstand und die Freiheit (1)

Politiker lieben Krisen, in denen sie mit Rückendeckung von Experten als Manager der Gesellschaft auftreten können. Für die Bürger bleibt dann nur noch die Pflicht, alles „richtig“ zu machen. Hierfür springt der Politik ein Teil der Wissenschaft zu Hilfe. Der expertokratisch legitimierte Politikmodus ist deshalb so attraktiv, weil er es erlaubt, Alternativlosigkeit zu behaupten. Und nichts ist in der Politik heute so populär wie Alternativlosigkeit./ mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 03.12.2020 / 14:00 / 15

Klimapolitik (4): Die Selbstgefälligkeit der Klimaschützer

Sind „Klimaschützer“ die besseren Menschen? Wir müssen es bezweifeln. Neben Naivität und Konformismus findet man auch viel Selbstgefälligkeit und mitunter eine neokoloniale Weltsicht. Die Katastrophenerzählung ist die perfekte Ideologie für die Reichen und Mächtigen. Sie können es nicht ertragen, dass Hinz und Kunz in den Urlaub fliegt oder auf Kreuzfahrt geht. Oder dass all die Chinesen und Afrikaner unser Wohlstandsniveau erreichen. / mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 02.12.2020 / 12:00 / 23

Klimapolitik (3): Rohstoff Kohlendioxid

Es gibt keinen Grund, warum wir vor dem Klima kapitulieren sollten: Wir haben beispielsweise die Möglichkeit, klimawirksame Gase aus der Atmosphäre zu entfernen oder fernzuhalten. Das wird derzeit unter dem Stichwort „negative Emissionen“ diskutiert. Wir können aus CO2 Chemikalien oder Treibstoffe herstellen, es zur Ölförderung in den Untergrund pressen oder bei der Betonherstellung verwenden. Dies sind nur ein paar der vielen Möglichkeiten, mit überschüssigem CO2 umzugehen./ mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 01.12.2020 / 12:00 / 16

Klimapolitik (2): „Kipppunkte“ als Katastrophen-Joker

Wir hören heute viel davon, wie der Klimawandel weltweit bereits allerlei negative Auswirkungen zeitige. Stürme, Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen und so weiter, zusammengefasst als wetterbedingte Katastrophen. Dass wir so viel davon hören, hat viele Gründe. Es liegt aber nicht daran, dass ihr Ausmaß signifikant zu- und ihre Beherrschbarkeit signifikant abgenommen hätten./ mehr

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