Markus Somm

Markus Somm, geb. 1965, ist Chefredaktor der Basler Zeitung (BaZ) und seit 2014 auch deren Verleger.

Archiv:
Markus Somm, Gastautor / 10.12.2017 / 18:00 / 5

Norwegen und die EU: Nach 25 Jahren wieder Kolonie?

Von Markus Somm. Vor 25 Jahren trat Norwegen in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ein. Die Bilanz ist durchwachsen. Ein Land, dessen Bürger sich vor mehr als hundert Jahren von Schweden gelöst haben befindet sich heute in einem ähnlichen Zustand wie 1905 vor der Unabhängigkeit. Was zählt, worauf es ankommt, was die Zukunft des Landes bestimmt, beschließen fremde Mächte in Brüssel, ohne dass auch nur ein einziger Norweger etwas dazu zu sagen gehabt hätte – nicht einmal der König. / mehr

Markus Somm, Gastautor / 26.11.2017 / 06:29 / 31

Eine Elite im Belagerungs-Zustand

Von Markus Somm. Man spürt in den privilegierten Kreisen, dass die Wähler, also die Untertanen, murren, man weiss, dass sich etwas ändern müsste, doch man kann nicht, sondern klebt fest am Herkömmlichen, an der Macht, die man geniesst, noch mehr an den Rezepten, die zwar nicht mehr richtig wirken, aber die man unverdrossen verschreibt, während die damit behandelten Patienten laufend wegsterben./ mehr

Markus Somm, Gastautor / 25.11.2017 / 06:15 / 2

Unbequem ist stets genehm

Von Markus Somm. In der Schweiz ist eine Journalismus-Debatte aufgebrochen, die auch in Deutschland überfällig ist. Sind die Journalisten links, weil sie so kritisch denken oder weil es einfach so bequem ist? Das Problem der Journalisten ist weniger, wo sie stehen, sondern warum sie alle am gleichen Ort stehen. Es ist der Konformismus von Leuten, die sich für besonders selbstständig und mutig halten. / mehr

Markus Somm, Gastautor / 12.11.2017 / 13:02 / 11

100 Jahre Kommunismus. 100 Millionen Tote.

Von Markus Somm. Nichts ist gefährlicher als grossartige Pläne, sie mögen noch so edel wirken. Chaos, Anarchie, der Markt, das Plurale, die Demokratie, die Herrschaft vieler, der Zweifel: Es ist immer dem Genie eines Einzelnen oder einer einzelnen Partei vorzuziehen. 100 Jahre Kommunismus. 100 Millionen Tote. Die tödliche Versuchung. Warum aber gibt es nach wie vor so viele Sozialisten?/ mehr

Markus Somm, Gastautor / 21.10.2017 / 20:11 / 36

Katalonien-Konflikt: Merkels nächste Ruine

Von Markus Somm. Katalonien und Spanien nähern sich dem Abgrund. Die EU-Politiker schweigen depressiv. Merkel versagt. Wie schon so oft hat sich die mächtigste Frau des Kontinents, Angela Merkel, dabei auch als die am offensichtlichsten überforderte erwiesen. Merkel glaubt wohl, sie könnte das aussitzen, was ohnehin ihre oberste Handlungsmaxime zu sein scheint, die sie zwar bisher an der Macht gehalten, aber in Europa und in Deutschland vor allem Ruinen hinterlassen hat. / mehr

Markus Somm, Gastautor / 08.10.2017 / 12:34 / 9

Spanien: Gebrauchsanleitung für den Staatszerfall

Von Markus Somm. Der Autor blickt auf die spanische Entwicklung aus der Perspektive der Schweizer Geschichte. Und zieht die schottischen Unabhängigkeits-Bestrebungen zu Rate, in denen sich die handelnden Personen so ungleich viel intelligenter verhalten als nun die spanische Regierung im Verein mit den Eurokraten. Wenn die nichts Besseres mehr wissen, schicken sie die Polizei. Sie liefern gerade eine Gebrauchsanleitung dafür, wie man sein Land verliert. / mehr

Markus Somm, Gastautor / 02.10.2017 / 06:25 / 22

Jamaika? Merkels Elend in einem Wort

Von Markus Somm. Eigentlich ist Angela Merkel abgewählt worden. Alle spüren das. Nur Angela Merkel nicht. Niemand trägt mehr Verantwortung für die Pulverisierung der CDU, einer der einst mächtigsten und solidesten bürgerlichen Parteien Europas, als Angela Merkel. "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten" – vielleicht sollte Merkel, die Tochter des Pastors, wieder einmal in der Bibel lesen. Und dann abtreten. / mehr

Markus Somm, Gastautor / 17.09.2017 / 12:58 / 21

Merkel gewinnt und keiner weiß wozu (sie auch nicht)

Von Markus Somm. Angela Merkel, ist eine Kanzlerin, die ihre eigenen Prinzipien aus prinzipiellen Gründen nicht kennt. Populisten sind nicht in der Politik, weil sie ein Anliegen haben, sondern sie sind das Anliegen selbst – und dieses besteht daraus, alles zu tun, um eine Wahl zu gewinnen und an der Macht zu bleiben. Wenn Merkel die Bundestagswahl wie erwartet für sich entscheidet, wird sie aus zwei Gründen in die Geschichte eingehen: Dass sie viele Wahlen gewann, und nie jemand herausfand, wozu. / mehr

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