Volker Seitz

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“.  Das Buch ist beim Verlag vergriffen. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe wird im September 2018 bei dtv erscheinen. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

Weiterführende Links:
https://www.dtv.de/autor/volker-seitz-13321/
https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Seitz

Archiv:
Volker Seitz / 19.06.2018 / 14:00 / 5

Verkehr in Afrika oder Roulette béninoise

Transport in Afrika geschieht per Auto, Lkw, Mofa, Fahrrad – oder zu Fuß. Frauen balancieren Säcke, Schüsseln oder Bananenstauden auf dem Kopf. Die schlechte Verkehrsinfrastruktur, bürokratische und korrupte Grenzkontrollen und selbstmörderische Fahrzeuge behindern Handel und Wandel und schmälern die Chancen der Menschen. Fortschritte sind selten, aber es gibt sie./ mehr

Volker Seitz / 02.06.2018 / 17:00 / 6

Tödliche Konflikte zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern 

Seit Jahrzehnten streiten Ackerbauern und wandernde Viehzüchter in vielen Ländern Afrikas um Weiderechte und Wasser. Eine der Ursachen für die Konflikte liegt darin, dass die meisten Landrechte in Afrika südlich der Sahara nicht schriftlich festgehalten sind. Nur etwa zehn Prozent der ländlichen Flächen in Afrika sind formal dokumentiert. / mehr

Volker Seitz / 23.05.2018 / 12:00 / 4

Eine große Afrika-Aufklärung

Das Buch „Afrika – Eine Einführung in Geschichte, Politik und Gesellschaft“ bietet eine Fundgrube von Erkenntnissen über den afrikanischen Alltag. Rainer Tetzlaff, Historiker und Politologe, neues Werk regt zum Nachdenken an, weil es gekennzeichnet ist durch Sachverstand, Erfahrung und Analysekraft, zum Beispiel auch zur Flüchtlingsproblematik. Und es kommen die Afrikaner selbst zu Wort./ mehr

Volker Seitz / 12.05.2018 / 15:00 / 2

Der Mythos von den Handelsnachteilen für Afrika

Fälschlicherweise wird oft angeführt, dass es für Afrika keinen fairen Zugang zu den Märkten der Industrieländer gebe. „Everything but Arms“ („Alles außer Waffen“) heißt aber ein Programm der EU, das im Jahr 2001 zur Unterstützung der am wenigsten entwickelten Länder eingeführt wurde – 34 von ihnen liegen in Afrika. Das Problem bleibt aber, dass viele Staaten gar keine wettbewerbsfähigen Produkte anbieten können./ mehr

Volker Seitz / 09.05.2018 / 15:00 / 1

Ruandas Erfolg ist ein Erfolg seiner Frauen

Ruanda in Ostafrika gehörte bis 1994 zu den ärmsten Ländern der Welt. Der größte Erfolg, den Ruanda seither erzielt hat, ist die Reduktion der Massenarmut. Es ist eine der schnellsten Entwicklungen weltweit. Die positive Entwicklung ist vor allem das Werk der Frauen Ruandas. Sie haben das Land wirtschaftlich vorangebracht und zur Versöhnung zwischen Tutsi und Hutu beigetragen./ mehr

Volker Seitz / 24.04.2018 / 14:00 / 10

Was treibt die Afrikaner außer Landes?

Nicht Armut, Hunger und politische Verfolgung bewegen die Menschen am häufigsten zur Flucht, sondern falsche Erwartungen. Doch auch die Gescheiterten prahlen zuhause, wie gut es ihnen angeblich geht. Das geschieht auch, um den Verwandten zu beweisen, dass das Geld, welches sie für die Reise beigesteuert haben, gut investiert ist. Ein Teufelskreis./ mehr

Volker Seitz / 17.04.2018 / 16:00 / 7

Leuchttürme der Entwicklungshilfe

Wo bliebt das positive? Hier ist es: Die in diesem Beitrag vorgestellten Vereine führen wertvolle Projekte durch, für die das sehr strapazierte Schlagwort von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ angebracht ist. Denn die Menschen, denen geholfen wird, müssen das Gefühl haben, das ihnen Mögliche dazugetan zu haben. Nur dann ist nachhaltige Hilfe möglich. / mehr

Volker Seitz / 05.04.2018 / 16:22 / 2

Reiche Böden, armes Volk und ein neuer Präsident

Mit Sierra Leone hat eines der reichsten und zugleich ärmsten Länder Afrikas einen neuen Präsidenten gewählt. Das Land ist von den Jahren des Bürgerkrieges noch schwer gezeichnet. Da der Staat reich an Rohstoffen ist, war Sierra Leone nach der Unabhängigkeit ein Biotop korrupter und autoritärer Regimes. Was bringt nun der Machtwechsel?/ mehr

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