Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 28.09.2017 / 06:22 / 17

Die ultimative Revue des Spätmerkelismus

Von Wolfgang Röhl. Die Transformation von Deutschland in die moralische Superflowerpowergroßmacht des Planeten, welche alle Mühseligen und Beladenen der Welt mit geöffneten Armen und gezückten Brieftaschen empfängt, gleichzeitig die Renten erhöht und die Lebensarbeitszeit verkürzt, dabei selbstfahrende Elektroautos und preiswerten Wunderstrom einführt, Armutsländer zu blühenden Landschaften promoviert und nebenher passende Toiletten für 71 Geschlechter aufstellt -, diese Erfolgsgeschichte wäre betörend. Sofern andere Länder nicht vorher beschließen, um Deutschland einen Zaun zu ziehen und das Staatsgebiet per UNO-Resolution zur geschlossenen Anstalt zu erklären./ mehr

Wolfgang Röhl / 19.09.2017 / 06:24 / 5

Luise Rinser heißt jetzt Sung-Hyung Cho

Von Wolfgang Röhl. Zu den fast vergessenen Schandtaten des westdeutschen Verlagsgewerbes der Nachkriegszeit gehört eine Publikation, die 1981 unter dem Titel „Nordkoreanisches Reisetagebuch“ erschien. Die linkskatholische Dichterin Rinser war auf Einladung der Machthaber in Pjöngiang zum Kuscheln mit einem Staat angetreten. Demnächst im deutschen Staatsfernsehen läuft einmal mehr der Film der gebürtigen Südkoreanerin Sung-Hyung Cho. Luise wäre entzückt. Und die Leni erst!/ mehr

Wolfgang Röhl / 05.09.2017 / 06:04 / 14

Von Krabbenbrötchen, jungen Frauen und mehr Reschpekt

Von Wolfgang Röhl. Was ist wirklich wichtig für unser Leben? Unübersichtliche Zeiten wie diese verlangen nach Sortierung. Zum Glück gibt es Medien, die uns dabei helfen. First things first! Mein Lieblings-Relevanzportal in dieser Sache ist „Zeit online“. Ich liebe diese Seite. Für mich ist es eine immens wichtige Verbindung. Zu einer Welt, die ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausdenken könnte./ mehr

Wolfgang Röhl / 25.08.2017 / 06:25 / 26

Frühschoppen mit #pöbelralle

Von Wolfgang Röhl. Wer es gut meint mit der gebeutelten, lendenlahmen Sozialdemokratie, der hätte ihr dringend ans Herz legen müssen: zu Beginn des Bundestagswahlkampfs unbedingt Parteivize Ralf Stegner aus dem Verkehr ziehen. In einen schalldichten, komfortabel eingerichteten Erdbunker irgendwo bei Bordesholm sperren und den Schlüssel bis zum 24. September gut verstecken. Haben sie aber nicht. Man kann sogar frühschoppen mit ihm./ mehr

Wolfgang Röhl / 17.08.2017 / 06:15 / 7

Wolfsrevival: Edle Wilde für grüne Gemüter

Von Wolfgang Röhl. Wölfe breiten sich weit schneller aus als von Naturfreunden erhofft. Hoffen wir, dass die Zuwanderung wenigstens mit dem Wolf klappt. Das Monitoring des Wolfs-Managements läuft auf vollen Touren. Die Kosten des Ganzen werden sich in Grenzen halten, jedenfalls im Vergleich zu anderen Ansiedlungsvorhaben. Ich, für meinen Teil, bin mit heißem Herzen für die Inklusion des Wolfes! Habe allerdings auch weder Schafe noch Rinder noch kleine Kinder./ mehr

Wolfgang Röhl / 09.08.2017 / 06:23 / 8

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Von Wolfgang Röhl. Eine des Durchstöberns werte „Jahrhundertchronik der Wetterereignisse“ meldet am laufenden Band Bullenhitze, anhaltende Dürren, zu frühe und zu späte Frostperioden, verheerende Überschwemmungen, ausgetrocknete Flüsse, heftige Schnee- und andere Stürme sowie weihnachtliches Knospentreiben. Notiz zum 7.8.1902: „Schwere Unwetter West-Deutschland, Rheinland, Orkan, Wolkenbrüche“. / mehr

Wolfgang Röhl / 03.08.2017 / 07:55 / 5

Gehirn jetzt schon im August erschöpft

Von Wolfgang Röhl. Der diesjährige Gehirnerschöpfungstag fiel auf den 2. August. Da wurde gemäß dem 5-nach-12-Alarm einer Doomsday-Verkündertruppe namens „Global Footprint Network“ vom sonnigen Kalifornien aus die alljährliche Düsterbotschaft in Umlauf gebracht, alle „nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde seien für 2017 bereits verbraucht“ - früher noch als in den vorangegangenen Jahren./ mehr

Wolfgang Röhl / 01.08.2017 / 07:46 / 10

Vom Verschwinden des Sommerlochs

Von Wolfgang Röhl. Seit einiger Zeit, besonders seit ungefähr anderthalb Jahren, ist es mit dem Sommerloch vorbei. Früher erhob das Ungeheuer von Loch Ness in dieser Zeit sein unheimliches Haupt. Auch halten Politiker, Showstars und andere Nervensägen weiterhin sommers meist den Rand. Dafür steht der real existente Crime-Sektor jetzt durchgehend in Blüte. Kurz, es ist immer öfter krass was los! / mehr

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