Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 30.03.2020 / 15:00 / 26

Mal wieder ist Trump an allem schuld

Derzeit macht in den deutschen Medien die Nachricht die Runde, nirgendwo gebe es mehr Corona-Infizierte als in den USA. Und schuld daran sei, natürlich, Donald Trump. Auch Viktor Orban sei ein ganz übler Finger, weil er wie ein Diktator agiert. Die Einzigen, die es richtig machen, seien die Deutschen. Obwohl sich das Land bereits auf dem Weg in einen "faschistoid-hysterischen Hygienestaat" (DIE WELT) befindet./ mehr

Thomas Rietzschel / 28.03.2020 / 12:00 / 29

Die Gunst der Katastrophe

Vieles, womit die Politik bisher nicht fertig wurde, erledigt sich im Zuge der Katastrophe wie von selbst, angefangen vom Klimawandel über die Vereinigung Europas unter der Herrschaft einer EU, die gerade jetzt, da sie herausgefordert wäre zu handeln, auf ganzer Linie versagt, bis hin zu einer Finanzkrise, der die EZB mit keiner Zinssenkung beizukommen vermochte. / mehr

Thomas Rietzschel / 24.03.2020 / 15:16 / 38

Die Esel geben den Ton an

Europa im Corona-Schock: Während die Chinesen ihre Produktion bereits wieder hochfahren und die Lager füllen, wiegen sich die Europäer unverdrossen in der Illusion, von der Substanz zehren zu können. Der verordnete Stillstand soll es richten, getreu der alten Beamtenweisheit, dass, wer nichts macht, auch nichts falsch machen kann./ mehr

Thomas Rietzschel / 21.03.2020 / 06:20 / 153

Corona: Rette sich, wer kann!

Natürlich wird die Corona-Epidemie wie jede andere vorher irgendwann abebben. Wie lang dagegen die gesellschaftliche Krise andauert, ist noch längst nicht abzusehen. Momentan jedenfalls spricht alles dafür, dass noch viel mehr Menschen von dem wirtschaftlichen Desaster danach betroffen sein werden als die Infizierten, die schon jetzt zunehmend ihrem Schicksal überlassen sind./ mehr

Thomas Rietzschel / 18.03.2020 / 16:00 / 20

EU und Corona. Die Visionäre lassen die Hosen runter.

Es ist noch nicht lange her, dass unsere Berufseuropäer von den Vereinigten Staaten von Europa träumten, einem grenzenloses Großreich vom Mittelmeer bis zur Nordsee und vom Atlantik bis zum Donaudelta. Dass daraus nichts wurde, ist ein Glück für Europa. Denn nur Staaten, die noch in der Lage sind, sich abzugrenzen, können Gefahren begegnen, die ihren Bürgern von außen drohen./ mehr

Thomas Rietzschel / 16.03.2020 / 10:00 / 123

Generalprobe zum Endspiel

Die Pandemie traf uns nicht wie der Blitz aus heiterem Himmel, vielmehr wurde sie uns auferlegt. Das gestrafte Volk muss sich „bewähren“. Es wird, so die wörtliche Rede der Kanzlerin, „auf eine Probe gestellt“, die es zu „bestehen“ hat. Übertroffen werde alles, was wir bisher erlebten. / mehr

Thomas Rietzschel / 12.03.2020 / 15:00 / 23

Die Apokalypse kommt in Mode

Es bleibt uns noch etwas Zeit zum Überlegen, was wir zum Weltuntergang anziehen wollen. Auf der Pariser Modewoche, bei den Pret-à-Porter-Schauen der neuen Herbstmode, konnte man sich über die Optionen informieren. Derweil steigt die Zahl der Corona-Infizierten von Tag zu Tag. Die Designer kommen mit ihren Entwürfen kaum nach./ mehr

Thomas Rietzschel / 10.03.2020 / 12:00 / 60

Ich und mein kaltes Herz

Wer den Anfängen nicht wehrt, sollte sich deshalb über die Folgen nicht wundern. Ist die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, zieht ein Übel das nächste nach sich. Die seit Wochen herunter geleierte Behauptung, 2015 und 2020 seien nicht vergleichbar, eine arabische Invasion wie vor fünf Jahren soll und werde es nicht wieder geben, ist nichts als propagandistischer Mumpitz./ mehr

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