Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 29.06.2018 / 12:00 / 18

Dreizehn Jahre sind mehr als genug

Ohne sich viel um das Grundgesetz oder die Rechte des Parlaments zu scheren, herrscht die Kanzlerin an dem geleisteten Amtseid vorbei. Gleich, ob sie sich über die Finanzhoheit des Bundestages hinwegsetzte, als sie europäischen Regelungen zustimmte, die Deutschland zum Zahlmeister der EU machten, oder ob sie 2015 über Nacht eine Grenzöffnung verfügte, die uns um den inneren Frieden brachte./ mehr

Thomas Rietzschel / 17.06.2018 / 11:30 / 13

Gesehen, gelesen, gehört, verpasst: Die Nibelungen stehlen der Politik die Show

Sommerzeit, Festspielzeit. Mit der Vielzahl der Konzerte, der Opernaufführungen, der Dramen und Lesungen kann es die Politik auch in diesem Sommer nicht aufnehmen. Für wenige Wochen fällt ihr Theater beim Publikum durch, und das, obwohl es dem Staatszirkus keineswegs an Mimen fehlt, die figürlich in eine Burlesque Show passen würden./ mehr

Thomas Rietzschel / 14.06.2018 / 18:00 / 15

Merkel auf der Zielgeraden

Es sieht aus, als stünde die Kanzlerdämmerung jetzt tatsächlich vor der Tür. 61 von 246 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion stellten hinter Horst Seehofer. Drei wagten es noch, Angela Merkel die Stange zu halten. Der Rest schlug sich in die Büsche oder legte sich bereits auf die Lauer für den Absprung vom sinkenden Schiff./ mehr

Thomas Rietzschel / 13.06.2018 / 12:00 / 47

Gesehen, gelesen, gehört, verpasst: Ampels Coming out

Bald wird es in Frankfurt neue Zeichen an den Ampeln geben, die mit der Diskriminierung von Schwulen und Lesben Schluss machen. Statt einer Frau oder einem Mann zeigen sie dann jeweils zwei weibliche oder männliche Figuren. Bei Rot stehen sie nebeneinander. Schaltet die Ampel auf Grün, gehen diese wie jene Hand in Hand hintereinander. So sieht Fortschritt aus./ mehr

Thomas Rietzschel / 11.06.2018 / 17:00 / 7

Trump, der Spielverderber

Trump hat das G-7-Treffen platzen lassen. Und jetzt sind alle böse. Wie Kinder in einem Sandkasten, denen die Eimerchen und Schäufelchen abhanden gekommen sind. Das Abschluss-Kommuniqué, das Trump nicht unterzeichnen wollte, ist bis jetzt nicht veröffentlicht worden. Könnte es sein, dass so wenig drin steht, wie in den Kommuniqués der letzten G-7-Treffen?/ mehr

Thomas Rietzschel / 07.06.2018 / 17:00 / 5

Ein warmer Regen für die Parteien

Die Parteien wollen mehr Geld vom Staat. Statt nur 165 Millionen sollen es 190 Millionen Euro sein. Das ist ein Anstieg um 15 Prozent. Die Gewerkschaften würden vor Neid erblassen. In keiner Tarifrunde konnten sie bisher so viel herausholen, weder für die Metaller noch für die Angestellten im Öffentlichen Dienst. / mehr

Thomas Rietzschel / 05.06.2018 / 16:50 / 7

Gesehen, gelesen, gehört, verpasst: Frau Grütters lässt es wieder krachen

Action! Action! Action! Monika Grütters, Merkels Staatsministerin für Kultur und Medien, macht jetzt 100.000 Euro locker für den Aufbau einer „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigungen, Demütigungen und Gewalt in der Filmbranche, aber auch in anderen Kultursparten“. Das sei ihr, sagt sie, „ein wichtiges politisches und menschliches Anliegen“. Uns auch. Aber reicht das? Bräuchten Buchhandel und Kleinkunstbühnen nicht eigene "Vertrauensstellen"?/ mehr

Thomas Rietzschel / 04.06.2018 / 17:00 / 12

Multikulturelle Randale

Die Kanzlerin hat die Dinge wieder einmal vom Ende her gedacht, als sie uns schon 2015 versprach, die von ihr angestoßene Umsiedlung größerer Bevölkerungsgruppen aus dem arabischen Raum werde sich als „kulturelle Bereicherung“ erweisen. In Darmstadt, einer Hochburg der Willkomenskultur, weiß man jetzt, wie es dabei zugehen kann. / mehr

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