Quentin Quencher

Geboren 1960 in Glauchau, Sachsen, wuchs Quentin in der ehemaligen DDR auf, die er 1983 verließ. Seine Heimat war es nicht, die er verlassen hat, er war nie heimisch dort. Auch der Westen oder das wiedervereinigte Deutschland wurde ihm nie ein Zuhause. Immer ist sein Blick der eines Außenstehenden. Hier wie dort, heute wie damals. So ist er ein Vagabund zwischen den Welten. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Asien lebt er heute mit seiner Familie in Baden-Württemberg.

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http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de

Archiv:
Quentin Quencher / 19.12.2016 / 18:00 / 0

Trump und die Rückzugsäume der Klimaschützer

Von Quentin Quencher. Das Narrativ Klimakatastrophe war sehr erfolgreich. Doch Erfolge müssen gesichert werden, wenn sie nachhaltig sein sollen. Dazu haben die Klimaschützer Institutionen besetzt oder geschaffen, die die Programmatik abseits von Konjunkturen umsetzen. Donald Trumps Personalentscheidungen zeigen, dass er den Mechanismus verstanden hat./ mehr

Quentin Quencher / 29.11.2016 / 09:54 / 8

„Kuba wäre vollständig vernichtet worden“

Ex-US-Verteidigungsminister Robert McNamara fragte 1992, als er Fidel Castro traf, ob dieser 1) über die stationierten Atomwaffen auf Kuba während der Kubakrise informiert war? 2) Wenn ja, ob er geraten hätte diese im Angriffsfall einzusetzen? 3) Was wäre dann aus Kuba geworden? Fidel Castro antwortete: 1) „Ich wusste es.“ 2) „Ich hätte es Chruschtschow nicht empfohlen, ich tat es.“ 3) „Kuba wäre vollständig vernichtet worden.“/ mehr

Quentin Quencher / 24.10.2016 / 15:54 / 3

Lasst Fatalisten um mich sein!

Das Bedürfnis Geschehenes ungeschehen zu machen haben wir alle, zumindest im privaten persönlichen Bereich. Wer möchte es nicht manchmal tun, die Zeit zurückdrehen zu einem Punkt, an dem verhängnisvolle Fehlentscheidungen getroffen wurden. Die eigene Berufswahl möglicherweise, eine Ehe, ein Hauskauf. Reichsbürger scheinen auch solche Typen zu sein, aber sie sind damit nicht alleine. Richtig im hier und jetzt sind nur die Fatalisten zu hause./ mehr

Quentin Quencher / 16.10.2016 / 12:04 / 2

Warum wir Stereotypen brauchen und darüber lachen dürfen

„Bei den Engländern ist alles erlaubt was nicht verboten ist, bei den Deutschen ist alles verboten was nicht erlaubt ist und bei den Italienern ist alles erlaubt, auch wenn es verboten ist.“ Kann man Mentalitätsdifferenzen besser beschreiben? Andererseits: Ist dieser Witz mit seinen Stereotypen nicht rassistisch? Fest steht: Hätten die Väter des Euro die Weisheit dahinter ernster genommen, dann hätten wir heute wahrscheinlich ein Problem weniger./ mehr

Quentin Quencher / 06.10.2016 / 10:38 / 1

Der Aberglaube meiner Mutter und das Klimaabkommen

„Seid vorsichtig mit dem Stollen, wenn einer zerbricht wird noch vor Weihnachten jemand in der Familie sterben,“ sagte meine Mutter. Prophezeiungen haben immer nur einen Zweck: zu disziplinieren. So habe ich es jedenfalls gelernt. Es hat bei mir nicht geklappt und wird auch nie klappen. Ich lasse mich nicht mit falschem Zauber disziplinieren/ mehr

Quentin Quencher / 26.09.2016 / 18:00 / 1

Technik könnte ein Instinkt des Menschen sein

Menschsein könnte bedeuten, die Technik als Teil des Selbst zu begreifen, als eine Naturkonstante, die es dem Menschen ermöglicht, aus seiner Begrenztheit heraus zu kommen. Technik wäre dann ein Instinkt des Menschen. Verzicht als Lösungsstrategie widerspricht hingegen unseren Trieben. / mehr

Quentin Quencher / 18.09.2016 / 10:18 / 2

Es war so schön von universalistischen Idealen zu träumen

Jeder Blick der sie trifft ist ein fragender: Was willst du hier? Hast du Böses vor? Bist du ein Flüchtling? Das ist nicht angenehm, doch was sollen die Deutschen machen? Und so setzt sich eine Spirale in Gang. Der Ausländer, der sich ständig beobachtet sieht, sucht nun seinen geschützten Raum unter seinesgleichen, und diese Separierung macht dann die Deutschen noch misstrauischer. Sie fühlen sich nun selbst beobachtet und begutachtet./ mehr

Quentin Quencher / 11.09.2016 / 16:07 / 3

Die Arbeitswelt derer, die mit ihren Händen Geld verdienen

In Deutschland gibt es zur Zeit knapp eine Million Leiharbeiter, die alle davon träumen in den großen Unternehmen, die sie beschäftigen, einen sicheren, festen Job zu ergattern. Doch die Aussichten sind mager. Verstört nehmen sie zur Kenntnis, dass beispielsweise DAX-Konzerne mehr Flüchtlinge einstellen sollen. Und es steht die Frage im Raum: Wären wir nicht zuerst mal dran?/ mehr

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