Quentin Quencher

Geboren 1960 in Glauchau, Sachsen, wuchs Quentin in der ehemaligen DDR auf, die er 1983 verließ. Seine Heimat war es nicht, die er verlassen hat, er war nie heimisch dort. Auch der Westen oder das wiedervereinigte Deutschland wurde ihm nie ein Zuhause. Immer ist sein Blick der eines Außenstehenden. Hier wie dort, heute wie damals. So ist er ein Vagabund zwischen den Welten. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Asien lebt er heute mit seiner Familie in Baden-Württemberg.

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http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de

Archiv:
Quentin Quencher / 24.10.2016 / 15:54 / 3

Lasst Fatalisten um mich sein!

Das Bedürfnis Geschehenes ungeschehen zu machen haben wir alle, zumindest im privaten persönlichen Bereich. Wer möchte es nicht manchmal tun, die Zeit zurückdrehen zu einem Punkt, an dem verhängnisvolle Fehlentscheidungen getroffen wurden. Die eigene Berufswahl möglicherweise, eine Ehe, ein Hauskauf. Reichsbürger scheinen auch solche Typen zu sein, aber sie sind damit nicht alleine. Richtig im hier und jetzt sind nur die Fatalisten zu hause./ mehr

Quentin Quencher / 16.10.2016 / 12:04 / 2

Warum wir Stereotypen brauchen und darüber lachen dürfen

„Bei den Engländern ist alles erlaubt was nicht verboten ist, bei den Deutschen ist alles verboten was nicht erlaubt ist und bei den Italienern ist alles erlaubt, auch wenn es verboten ist.“ Kann man Mentalitätsdifferenzen besser beschreiben? Andererseits: Ist dieser Witz mit seinen Stereotypen nicht rassistisch? Fest steht: Hätten die Väter des Euro die Weisheit dahinter ernster genommen, dann hätten wir heute wahrscheinlich ein Problem weniger./ mehr

Quentin Quencher / 06.10.2016 / 10:38 / 1

Der Aberglaube meiner Mutter und das Klimaabkommen

„Seid vorsichtig mit dem Stollen, wenn einer zerbricht wird noch vor Weihnachten jemand in der Familie sterben,“ sagte meine Mutter. Prophezeiungen haben immer nur einen Zweck: zu disziplinieren. So habe ich es jedenfalls gelernt. Es hat bei mir nicht geklappt und wird auch nie klappen. Ich lasse mich nicht mit falschem Zauber disziplinieren/ mehr

Quentin Quencher / 26.09.2016 / 18:00 / 1

Technik könnte ein Instinkt des Menschen sein

Menschsein könnte bedeuten, die Technik als Teil des Selbst zu begreifen, als eine Naturkonstante, die es dem Menschen ermöglicht, aus seiner Begrenztheit heraus zu kommen. Technik wäre dann ein Instinkt des Menschen. Verzicht als Lösungsstrategie widerspricht hingegen unseren Trieben. / mehr

Quentin Quencher / 18.09.2016 / 10:18 / 2

Es war so schön von universalistischen Idealen zu träumen

Jeder Blick der sie trifft ist ein fragender: Was willst du hier? Hast du Böses vor? Bist du ein Flüchtling? Das ist nicht angenehm, doch was sollen die Deutschen machen? Und so setzt sich eine Spirale in Gang. Der Ausländer, der sich ständig beobachtet sieht, sucht nun seinen geschützten Raum unter seinesgleichen, und diese Separierung macht dann die Deutschen noch misstrauischer. Sie fühlen sich nun selbst beobachtet und begutachtet./ mehr

Quentin Quencher / 11.09.2016 / 16:07 / 3

Die Arbeitswelt derer, die mit ihren Händen Geld verdienen

In Deutschland gibt es zur Zeit knapp eine Million Leiharbeiter, die alle davon träumen in den großen Unternehmen, die sie beschäftigen, einen sicheren, festen Job zu ergattern. Doch die Aussichten sind mager. Verstört nehmen sie zur Kenntnis, dass beispielsweise DAX-Konzerne mehr Flüchtlinge einstellen sollen. Und es steht die Frage im Raum: Wären wir nicht zuerst mal dran?/ mehr

Quentin Quencher / 05.09.2016 / 06:00 / 7

Die „aufsuchende Verbraucherberatung“ kommt

Was ist unter „Aufsuchender Verbraucherberatung“ mit einer „direkten Ansprache im Wohnumfeld“ zu verstehen? Ganz einfach: So wie bis vor kurzem auf jedem Förderungsantrag „Nachhaltigkeit“ oder „Klima“ drauf stehen musste um an Staatsknete zu kommen, so wird jetzt halt „Soziale Integration im Quartier" bemüht./ mehr

Quentin Quencher / 22.08.2016 / 18:00 / 7

Die Mauer - ganz persönlich

Sprechverbote und Diffamierungen berühren mich ganz persönlich. Ein Kindheitstrauma wird wieder wach. Vergleiche ich hier etwas, was eigentlich nicht vergleichbar ist, und setze das heutige Deutschland mit der DDR gleich? Schon möglich dass es konstruiert wirkt. Beim Versuch es objektiv zu betrachten, fallen mir natürlich sofort die Qualitätsunterschiede auf. Es gibt keine Mauer die mich am Verlassen des Landes hindern würde, ich kann hier sitzen, diese Zeilen schreiben und sie veröffentlichen. Aber was soll ich machen, die geistige Intoleranz macht mir Angst./ mehr

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